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 News:

Buffon und Coach Prandelli
24.6.2014

Uruguay beisst Italien weg
In Natal war von Beginn an zu sehen, welch grosse Bedeutung dieses Spiel hatte - beide Mannschaften gingen hart in die Zweikämpfe, die Partie wurde oft unterbrochen. So war es nicht verwunderlich, dass die ersten beiden Möglichkeiten durch Freistösse zustande kamen. Doch sowohl Luis Suárez (8. Minute) als auch Andrea Pirlo (12.) scheiterten mit ihren Versuchen.

Viele Fouls, Rote Karte für Marchisio

Die hakelige Spielweise beider Teams hatte dann auch bald die erste Verwarnung des Spiels zur Folge: Angreifer Mario Balotelli sah Gelb, nachdem er im Luftduell Alvaro Pereira mit dem Knie am Kopf erwischt hatte (23.).

Die beste Chance der ersten Halbzeit gab es in der 33. Minute für Uruguay: Nachdem Balotelli in der gegnerischen Hälfte liegen blieb, spielte das südamerikanische Team einen schnellen Gegenangriff. Nicolas Lodeiro passte auf Suárez, der ins Eins-gegen-Eins mit Italiens Gianluigi Buffon ging - das der Torhüter für sich entschied. Auch den Nachschuss von Lodeiro hielt der Kapitän der Italiener.

0:0 stand es also zur Halbzeit, dieses Ergebnis hätte nur den Italienern geholfen. Coach Prandelli nahm Angreifer Balotelli vom Feld, für ihn brachte er Marco Parolo. Aufregung gab es in der 51. Minute, als Uruguay-Angreifer Edinson Cavani im Strafraum der Italiener zu Boden ging, doch Schiedsrichter Marco Rodriguez gab keinen Elfmeter - zu Recht.

Suárez beisst Chiellini in die Schulter

Mit seiner nächsten Entscheidung entfachte der Unparteiische allerdings grosse Diskussionen: Einen Zweikampf im Mittelfeld zwischen Claudio Marchisio und Arevalo wertete der Mexikaner als grobes Foulspiel und zeigte dem Italiener die Rote Karte. Der Mittelfeldspieler hatte seinen Gegenspieler zwar mit der Fußsohle am Schienbein erwischt - der Platzverweis war jedoch zu hart (59.).

Uruguay hatte nun also einen Mann mehr - und die Überzahl hätte Suárez auch fast schon genutzt, als er Buffon mit einem Außenristschuss überlisten wollte. Doch der italienische Keeper hielt überragend (66.). Auf der anderen Seite wurde Ciro Immobiles Schuss rechtzeitig geblockt.

Aufregung gab es dann erneut im Strafraum der Italiener, als Uruguays Superstar Suárez seinem Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter biss - zumindest zeigte der mutmasslich Attackierte danach vehement seine blanke Schulter, auf der deutlich Spuren zu sehen waren. Allerdings hatte sich Chiellini ebenfalls mit einem Ellenbogenschlag zur Wehr gesetzt. Schiedsrichter Rodriguez, der die Situation offenbar nicht gesehen hatte, liess beide weiterspielen (79.).

Nur zwei Minuten später gab es dann für die knapp 40.000 Zuschauer das erste Tor der Partie zu sehen: Nach einer Ramirez-Ecke stieg Diego Godin am höchsten und köpfte aus acht Metern zur Führung. Italien versuchte noch mal, zum Ausgleich zu kommen. Doch Uruguay konnte die Führung erfolgreich verteidigen.

   
   

Cassano und Buffon
15.6.2014

Italien besiegt England!
Balotelli schiesst Italien zum Sieg
Das entscheidende Tor schoss Mario Balotelli in der 50. Minute. Der italienische Superstar, der später ausgewechselt wurde, verwertete eine herrliche Flanke von Antonio Candreva mit dem Kopf zum 2:1. Kurz vor der Pause war Balotelli noch ein Tor verwehrt geblieben, als Phil Jagielka nach einem Lupfer von Balotelli über Torhüter Joe Hart hinweg den Ball auf der Linie klärte. Den Führungstreffer für Italien hatte Claudio Marchisio in der 35. Minute im Anschluss an einen Corner mit einem herrlichen Weitschuss erzielt, zwei Minuten später glich Daniel Sturridge nach schöner Vorarbeit von Wayne Rooney für das Team von Roy Hodgson aus.

Trotz Temperaturen von über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit boten sich die beiden Team in der Metropole mitten im Amazonas einen gutklassigen Schlagabtausch. Beiden Mannschaften boten sich im Duell zweier früherer Weltmeister mehrere Möglichkeiten für weitere Tore. Candreva traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit für Italien nur den Pfosten, dem 2:2-Ausgleich für England kam Rooney am nächsten, als er in der 62. Minute nach einer missglückten Offsidefalle der Italiener den Ball nur wenige Zentimeter am nahen Pfosten vorbeischoss. In der 77. Minute zeichnete sich Salvatore Sirigu, der im italienischen Tor den verletzten Gianluigi Buffon ersetzte, aus, als er den Freistoss von Leighton Baines parierte.

Erst in der Schlussphase mussten die beiden Teams dem feucht-heissen Klima in Manaus Tribut zollen. England versuchte zwar noch einmal alles, um doch noch zu einem Punkt zu kommen, ernsthaft in Gefahr geriet das italienische Tor allerdings selten. Im Gegenteil: Andrea Pirlo traf in der 94. Minute mit einem
Freistoss die Latte. In der zweiten Runde der Gruppe D trifft England am Donnerstag auf Uruguay, Italien am Freitag auf Costa Rica.

   
   
Italien 2014
4.6.2014

Italien und Luxemburg mit einem Unentschieden
Luxemburg hat dem vierfachen Weltmeister Italien ein 1:1-Unentschieden abgerungen. Im Test-Länderspiel in Perugia glich Chanot in der 86.' aus. Nach einem Eckball von Mutsch war der Innenverteidiger von Courtrai per Kopf zur Stelle.
Italien war in der 9.' durch Marchisio nach feiner Vorlage von Balotelli in Führung gegangen. Luxemburg verdiente sich den Ausgleich durch ein beherztes Auftreten im zweiten Durchgang. Die FLF-Auswahl ließ den Ball sehr gut in der gegnerischen Hälfte laufen und schlug im richtigen Moment zu.

   
   
Gianluigi Buffon
23.5.2014

Buffon: "Italien kann bei der WM ganz weit kommen"
Der italienische Nationalmannschaftskapitän Gianluigi Buffon ist überzeugt, dass sein Team eine wesentliche Rolle bei der FIFA WM 2014™ in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) spielen wird. "Wir sind eine organisierte, solide Mannschaft. Es wird für jeden schwierig sein, uns zu schlagen, kein Team ausgeschlossen. (...) Wir haben die technischen und moralischen Qualitäten, um ganz weit zu kommen", sagte Torwart Buffon der Gazzet...ta dello Sport (Dienstagausgabe).

Zu den Erfolgselementen der Mannschaft zähle Stürmerstar und EM-Held Mario Balotelli. "Mario muss wissen, dass wir ihn mit aller Kraft dabei unterstützen, sein ganzes Potenzial abzurufen. Die WM ist ein großes Schaufenster, diese Gelegenheit wird er nicht vergeuden", sagte der Kapitän.

Regisseur Andrea Pirlo bezeichnete Buffon als "Genie". Auch die Stürmer Antonio Cassano und Giuseppe Rossi könnten bei der WM den Unterschied ausmachen.

Italien trifft bei der WM in der Gruppe D auf England, Costa Rica und Uruguay. Nach der WM will Buffon weiter in der Squadra Azzurra spielen.

"Mit 36 Jahren spiele ich noch immer auf einem sehr hohen Niveau, das ist ein schönes Gefühl", sagte der Kapitän, der mit Juventus Turin den Scudetto gewonnen hat. Der Torhüter ist Italiens Rekord-Nationalspieler und bestreitet in Brasilien bereits seine fünfte WM.

   
   

18.5.2014

102 Punkte! Meister Juventus Turin mit Rekord!
Meister Juventus Turin hat sich durch einen Sieg im abschliessenden Saisonspiel in die Geschichtsbücher eingetragen. Am 38. Spieltag der Serie A gewannen die Bianconeri mit 3:0 (3:0) gegen Cagliari Calcio und übersprangen damit die magische 100-Punkte-Hürde.

Die Alte Dame macht eine herausragende Saison zu einer historischen. Mit einem souveränen Erfolg, dem 19. Sieg im 19. Heimspiel, hat Juventus die 100-Punkte-Marke geknackt und läuft mit 102 Punkten auf dem Konto über die Ziellinie - ein neuer Rekordwert, möglicherweise für die Ewigkeit.

Standesgemäss brachte Andrea Pirlo seine Elf gegen chancenlose Gäste aus Cagliari mit seiner Spezialdisziplin in Front: Freistösse. Der Routinier traf unhaltbar aus 22 Metern ins obere rechte Eck. Minuten später sorgte Fernando Llorente nach einer verlängerten Ecke aus kurzer Distanz bereits für die Vorentscheidung, ehe er kurz vor der Pause vor Claudio Marchisio auflegte, der wuchtig das 3:0 besorgte.

Im zweiten Durchgang liessen die Hausherren es deutlich ruhiger angehen und verwalteten den Sieg. Antonio Conte verschaffte nach 52 Minuten seinem Keeper Gianluigi Buffon den verdienten Applaus für eine tolle Saison mit lediglich 23 Gegentoren und brachte Ersatzmann Rubinho.

   
   
Conte und Buffon
11.5.2014

Juventus Turin mit neuem Punkte-Rekord in Italien
Juve hat in der Serie A einen neuen Punkte-Rekord aufgestellt. Italiens alter und neuer Fussball-Meister gewann auch beim Tabellen-Zweiten AS Rom mit 1:0. Damit hat Juventus Turin bislang 99 Punkte gesammelt und den Rekord von Inter Mailand aus der Saison 2006/2007 um zwei Zähler übertroffen. Das Tor des Tages vor 54'097 Zuschauer erzielte Osvaldo in der vierten Minute der Nachspielzeit. Juve hat nun die Chance als erste Mannschaft die 100-Punkte-Marke zu knacken!

   
   
Gianluigi Buffon
5.5.2014

Juventus Turin besiegt auch Atalanta Bergamo, mit 1:0
Am Montagabend lud Juventus Turin zur Meisterfeier. Sportlicher Gast war Atalanta Bergamo. Den 32. Scudetto und die dritte Meisterschaft in Folge hatte die "Alte Dame" zuvor schon "im Schlaf" eingetütet. Bereits am Sonntag hatte nämlich Schlusslicht Catania mit einem 4:1 über den AS Rom für die Bianconeri alles klar gemacht. So wurde Juventus im Hotel Meister. Nicht ganz nach Wunsch, wie Torwartlegende Gianluigi Buffon zugab: "Um die Wahrheit zu sagen, ich feiere lieber nach einem Sieg." Gejubelt wurde trotzdem, Coach Antonio Conte standesgemäß mit Champagner geduscht. "Wir haben Geschichte geschrieben. Für mich persönlich war es ein fantastisches Jahr, mit harter Arbeit und viel Befriedigung", meinte Stürmer Carlos Tevez zum Titelgewinn in seiner ersten Saison in Turin.

Die könnte noch mit Rekorden gekrönt werden: Die Punkte-Bestmarke ist noch greifbar, auch bei den Zahlen der bisherigen Siege und Niederlagen sind Bestmarken möglich. Und gegen Bergamo wurde der Kurs gehalten, dafür sorgte Simone Padoin mit seinem 1:0-Siegtreffer in der 72. Minute. Dennoch dürfte der Sieg letztlich nicht mehr als eine Fussnote gewesen sein, denn im Stadion wollten am Ende alle nur eins: Den Scudetto gemeinsam mit den Spielern feiern - und das nach einem Sieg, ganz nach dem Wunsch von Buffon, der übrigens das gesamte Spiel von der Bank aus verfolgte.

   
   
Juventus Turin holt Meistertitel
5.5.2014

Juve ist wieder italienischer Meister!
Juventus Turin ist vorzeitig zum 32. Mal italienischer Fussball-Meister. Der Rekordchampion profitiert am Sonntag von der 1:4-Niederlage des Verfolgers AS Rom bei Schlusslicht Catania Calcio. Die Römer können Juve, das erst am Montag zum Abschluss des 36. Spieltags Atalanta Bergamo empfängt, bei sieben Punkten Rückstand und zwei ausstehenden Spielen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Für Juventus ist es der dritte Titel in Serie und der dritte nach dem Zwangsabstieg 2006.

   
   

Pogba und Bonucci
2.5.2014

Juventus verpasst das Finale der UEFA Europa League
Juventus Turin hat das Finale der UEFA Europa League am 14. Mai im eigenen Stadion verpasst, die Turiner kamen gegen SL Benfica nur zu einem torlosen Remis und sind nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel damit ausgeschieden.

Benfica legte wie im Hinspiel offensiv los, doch im Gegensatz zum Hinspiel liess Juventus diesmal kein schnelles Tor zu. Nach acht Minuten musste dann aber Gäste-Torhüter Jan Oblak erstmals eingreifen, als er einen strammen Distanzschuss von Andrea Pirlo mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte.

Danach übernahm Juventus mehr und mehr das Kommando. Arturo Vidal setzte einen Volleyschuss nach Flanke von Pirlo am Tor vorbei, genauso wie Carlos Tévez nach Ablage von Fernando Llorente. Ein Minute vor der Pause hatte Juve-Coach Antonio Conte den Torschrei schon auf den Lippen, als Vidal einen Kopfball-Aufsetzer in Richtung Benfica-Kasten abschickte, doch Luisão für seinen geschlagenen Keeper Oblak auf der Linie rettete.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Benfica eine gute Möglichkeit durch Rodrigo, der aus elf Metern drüber schoss. Auf der anderen Seite scheiterte Pirlo mit einem Freistoss an Oblak. Juve erhöhte den Druck, die Benfica-Innenverteidiger Ezequiel Garay und Luisão waren aber vor allem in der Luft nicht zu bezwingen. Für die Gäste wurde es dann aber deutlich schwerer, als Pérez innerhalb von sechs Minuten zwei Gelbe Karten sah.

Conte brachte daraufhin mit Sebastian Giovinco und Pablo Osvaldo frisches Offensivpersonal. Letzterer scheiterte mit einer guten Möglichkeit an Oblak. Der Gäste-Keeper rettete auch noch gegen einen Kopfball von Martín Cáceres. In den letzten Minuten konnte Garay wegen einer Kopfverletzung nicht weiterspielen, und weil Benfica schon dreimal gewechselt hatte, mussten die Gäste das 0:0 mit neun Mann verteidigen. Das gelang ihnen, und damit dürfen sie in knapp zwei Wochen erneut im Juventus-Stadion antreten.

   
   
Juventus Turin
29.4.2014

Juventus Turin nach Sieg bei Sassuolo vor Titelgewinn
Der abstiegsbedrohte Aufsteiger Sassuolo hatte gegen Juventus Turin keinen Grund zur Freude. Die Alte Dame siegte mit 3:1 und steht vor dem Gewinn der Meisterschaft.

Juventus Turin steht nach dem 3:1-Auswärtssieg beim abstiegsbedrohten Aufsteiger Sassuolo dicht vor der Titelverteidigung in der Serie A. Für das Team von Trainer Antonio Conte erzielten Tevez, Marchisio und Llorente die Tore und drehte damit die frühe Führung von Zaza.

Die Alte Dame macht mit dem verdienten Sieg gegen Sassuolo einen riesengrossen Schritt Richtung 32. Scudetto. Bei strömendem Regen und dementsprechend schwierigen Bedingungen kamen aber die Hausherren besser ins Spiel und gingen in der neunten Minute durch einen Schuss von Simone Zaza aus spitzem Winkel in Führung.

Auch in der Folge spielte der Tabellensiebzehnte weiter mutig mit, auch wenn Juve immer stärker wurde. Nachdem Tevez in der 22. Minute noch knapp am Kasten von Gianluca Pegolo vorbeigezielt hatte, machte er es in der 35. Minute besser und markierte mit einem strammen Schuss aus 17 Metern seinen 19. Saisontreffer.

Auch nach der Pause blieb die Partie unterhaltsam: Sansone vergab zehn Minuten nach dem Seitenwechsel eine gute Möglichkeit, ehe Claudio Marchisio Juventus nach Zuspiel von Andrea Pirlo in der 58. Minute mit 2:1 in Führung brachte.

Fernando Llorente macht in der 76. Minute den Deckel drauf. Nach Vorarbeit von Stephan Lichtsteiner traf er mit der Hacke aus wenigen Metern ins Tor der Gastgeber zum entscheidenden 3:1.

Juve hat nun acht Zähler Vorsprung vor der zweitplatzierten Roma und ist somit bei noch drei ausstehenden Spielen fast Meister.

   
   
Juventus Turin
25.4.2014

Juventus Turin verliert nach Fehlstart gegen Benfica
Juve missriet in Lissabon der Start und die Schlussphase. Zwischen der 20. und 85. Minute hatte die Squadra von Antonio Conte das Geschehen praktisch ausnahmslos im Griff. Davor hatte aber Benfica durch den Kopfball von Innenverteidiger Ezequiel Garay nach nur 116 Sekunden das 1:0 erzielt. Und nach 84 Minuten gelang dann dem eingewechselten Brasilianer Lima, der Matchwinner.

Durch das späte Siegestor hat Benfica ein Jahr nach der verspielten Meisterschaft (Porto), dem verlorenen Europa-League-Final (gegen Chelsea) und dem Cupfinal (gegen Guimarães) weiterhin die Chance, das Triple zu gewinnen. Die Hoffnung von Juventus, den Final vom 14. Mai im eigenen Stadion bestreiten zu dürfen, hielt Carlos Tevez aufrecht. Der Argentinier erzielte nach einem feinen Dribbling im Strafraum nach 73 Minuten das 1:1. Tevez' erstes Europacup-Tor seit dem Champions-League-Viertelfinal von 2009 gegen Porto wurde nicht nur deshalb vom ganzen Juve-Team ausgiebig gefeiert. Der Auswärtstreffer könnte für den designierten italienischen Meister Gold und die kürzest mögliche Anreise an einen Europacup-Final wert sein.

   
   

Paul Pogba und Sebastian Giovinco
19.4.2014

Juventus Turin kann allmählich die Titelfeier planen
Juve spielt, Bologna mauert - über eine Stunde scheint diese Rechnung für die Gäste aufzugehen, doch dann schlägt Pogba zu.

Juventus Turin marschiert weiter unbeirrt in Richtung Meistertitel. Auch gegen den FC Bologna liess die Alte Dame nichts anbrennen und gewann am 34. Spieltag der Serie A mit 1:0 (0:0). Paul Pogba schoss die Elf von Antonio Conte mit dem einzigen Tor des Tages zum verdienten Sieg (64.).

Juve kann nun langsam den Sekt kaltstellen. Durch einen Heimsieg über Abstiegskandidat Bologna ist der Mannschaft von Antonio Conte die neuerliche Titelverteidigung kaum noch zu nehmen. Zwar lieferten die Bianconeri keine Gala ab, unterstrichen aber ihre Qualität, gegen tiefstehende Gegner den Erfolg auch erarbeiten zu können. Matchwinner war diesmal Paul Pogba, der seine elf Spiele währende Torflaute in der Liga zu den Akten legte.

Pogba belohnt Juve

Die Gastgeber waren von Beginn an bemüht, schon früh die Weichen zu stellen, doch die Bologna-Defensive stemmte sich nach Kräften gegen den Rückstand - zunächst mit Erfolg. Vor allem der quirlige Sebastian Giovinco stellte die Gäste aus der Emilia-Romagna immer wieder vor Probleme, doch auch der 27-Jährige konnte den Torerfolg in den ersten 45 Minuten nicht erzwingen.

Juve erhöhte nach dem Seitenwechsel die Schlagzahl, doch Bologna hielt mit Härte im Zweikampfspiel dagegen. Der zunehmend genervt wirkende Pogba hatte nach etwas über einer Stunde dann genug, fasste sich aus der Distanz ein Herz und schoss wuchtig unten links ein. Das Juve-Spiel lief nun flüssiger, Bologna erhielt keinen Zugriff mehr.

   
   

15.4.2014

Juventus gewinnt bei Udinese mit 2:0
Tabellenführer Juventus Turin gewinnt am Montagabend zum Abschluss der 33. Runde der Serie A 2:0 bei Udinese.

Sebastian Giovinco bringt den italienischen Rekordmeister bereits in der 16. Minute in Führung. Nur zehn Minuten später erhöht der spanische Stürmer-Star Fernando Llorente auf 2:0.

Juventus führt nun fünf Runden vor Saisonende mit acht Punkten Vorsprung auf AS Roma die Tabelle an.

   
   
Gianluigi Buffon und Andrea Pirlo
11.4.2014

Juventus Turin erreicht das Halbfinale der Europa League!
Juve darf weiter vom Finale zu Hause träumen. Die Italiener gaben sich gegen Olympique Lyon keine Blösse und gewannen auch das Rückspiel (2:1).

Gastgeber Juventus, der das Hinspiel in Lyon 1:0 gewonnen hatte, erwischte einen Start nach Mass. Spielmacher Andrea Pirlo traf mit einem Freistoss schon in der vierten Minute. Überraschend kam Olympique zum Ausgleich: Jimmy Briand nutzte die erste Chance mit einem Kopfball (18.). Danach verflachte die Partie, Lyon gelang es, das Spiel ausgeglichen zu gestalten, ohne für grosse Akzente sorgen zu können.

Ausgerechnet nachdem die Franzosen Mitte der zweiten Hälfte eine gute Chance hatten, die Juve-Keeper Gianluigi Buffon parierte, fiel das 2:1 für Turin. Einen Distanzschuss von Claudio Marchisio fälschte Lyons Verteidiger Samuel Umtiti unhaltbar ab (68.). Olympique blieb weiterhin bemüht, konnte sich gegen Turins Abwehr aber keine Grosschancen mehr erarbeiten.

   
   
Sieg von Juventus Turin
8.4.2014

Juventus im Schongang zum 2:0-Heimsieg
Juve hat sich nach der Pleite in Neapel wieder gefangen und durch ein Doppelpack von Llorente gegen Livorno einen nie gefährdeten Heimsieg eingefahren. Damit ist der alte Abstand auf die Verfolger wieder hergestellt. 

Die Gäste hatten zwar die erste Torchance im Spiel, sahen danach aber wenig Land, da Juve nach ein paar Minuten der Aufwachphase den Gäste-Strafraum regelrecht belagerte. Schon bevor Llorente sein Doppelpack schnürte, hätten die Hausherren durch Lichtsteiner in Führung gehen können (22.).

Wenige Minuten später war Llorente nach einer Tevez-Hereingabe in den Sechzehner dann aber zur Stelle. Er nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich einmal geschickt um die eigene Achse und vollendete mit links aus neun Metern in die obere linke Ecke. Beim zweiten Treffer des Spaniers machte Gäste-Keeper Bardi keine gute Figur. Nach einer Ecke stieg der 1,95-Kollos am höchsten und köpfte den Ball auf die kurze Ecke, wo Bardi den Ball über die Linie kullern liess.

Für die Alte Dame wurde es hinten nur noch einmal gefährlich (58.), als Buffon gegen einen wuchtigen Distanzschuss von Duncan mit einer starken Parade retten musste. Ansonsten verwaltete Juve den klaren Vorsprung souverän und tat vor dem Rückspiel in der Europa League gegen Lyon nicht mehr als nötig, um die drei Punkte einzufahren.

   
   
Juventus Turun
4.4.2014

Europa League:
Verteidiger Leonardo Bonucci hat Juventus Turin im Viertelfinale-Hinspiel bei Olympique Lyon zum Sieg geschossen

Juventus Turin hat im Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League Olympique Lyon auswärts mit 1:0 besiegt. Die Norditaliener wahrten damit die Chance, den Final im eigenen Stadion am 14. Mai zu erreichen.

Juventus tat sich beim heimstarken Lyonnais schwer und rannte lange an - bis Leonardo Bonucci kurz vor Schluss für die Erlösung sorgte.

Lyon trat stark ersatzgeschwächt an, Juve musste auf den gesperrten Vidal verzichten. Dafür war Tevez nach Sperre in der Liga wieder dabei und bildete zusammen mit Osvaldo den Sturm.

Die Hausherren machten es aber gut, attackierten den Ballführenden aggressiv und störten die Versuche der Italiener, das Spiel zu machen.

Es folgte darauf dann sofort Juves Antwort, doch der im Rücken der Abwehr entwischte Tevez liess sich von Keeper Lopes die Kugel noch vom Fuss nehmen (30.). Der Argentinier musste in der 54. Minute vorzeitig mit einer Oberschenkelverletzung gegen Vucinic ausgetauscht werden und wartet damit weiterhin auf sein erstes internationales Tor in dieser Saison.

In der Folge gelang es den Gästen besser, regelmässig vor das Tor der Franzosen zu kommen. Auch nach einer Art Drangphase sprangen jedoch keine echten Hochkaräter heraus.

Das Tor des Tages fiel dann kurz vor Schluss: Pirlo führte einen Eckball kurz aus, den Marchisio nach innen brachte. Dort kam es zu einem Flippereffekt, als Gonalons zu Bonucci abfälschte und dieser unbedrängt einschieben konnte - für Lyon steht letztlich die erste Niederlage im sechsten EL-Heimspiel dieser Saison.

   
   
Gianluigi Buffon
31.3.2014

Napoli stoppte Erfolgsserie von Juventus Turin
SSC Napoli hat die Erfolgsserie des souveränen Tabellenführers Juventus Turin in der italienischen Fussball-Meisterschaft gestoppt. Der Dritte der Serie A gewann am Sonntagabend das grossartige Spitzenspiel gegen den Titelverteidiger mit 2:0 und fügte Juve die zweite Niederlage der Saison bzw. die erste seit dem 20. Oktober des Vorjahres zu. Damit beenden die Neapolitaner eine Serie der Turiner von 22 Spielen, in denen sie ungeschlagen blieben.

Juve Mann des Abends war ganz klar der Kapitän Gianluigi Buffon, der mit einigen absolut atemberaubenden Paraden die Mannschaft vor einer höheren Niederlage bewahrte.

Jose Callejon (37. Minute) und der Belgier Dries Mertens (81.) erzielten die Tore für Napoli, das in der Tabelle aber immer noch 17 Punkte hinter dem Spitzenreiter (81) zurückliegt. Platz zwei belegt die AS Roma (70), die noch mit einem Spiel im Rückstand ist.

   
   
Antonio Conte, Carlos Tevez
27.3.2014

Juventus Turin siegt und siegt und siegt!
Der überlegene Tabellenführer Juventus Turin kam am Mittwoch mit einem 2:1 (2:0) gegen den zuletzt so starken FC Parma, seit 16 Partien ungeschlagen, zum 26. Saisonsieg in der Serie A.
Carlos Tevez schoss beide Tore für Juve. Der Argentinier ist mit 18 Toren nun alleiniger Topscorer der Liga. Für die Turiner war es der 15. Heimsieg in Serie. Sie stellten damit einen neuen Rekord auf. Die bisherige Bestmarke hielt der Stadtrivale Torino, der in seiner bisher letzten Meistersaison (1975/76) 14 Heimspiele in Folge gewonnen hatte.

   
   
Gianluigi Buffon
24.3.2014

Juve marschiert Richtung Titel, Sieg gegen Catania
Juventus Turin steuert unaufhaltsam in Richtung Titel-Hattrick. Die Turiner, die mit Stephan Lichtsteiner antraten, kamen in Catania zu einem 1:0-Pflichtsieg. Das entscheidende Tor schoss der Argentinier Carlos Tevez, der Toptorschütze der Liga, nach einer Stunde mit seinem 16. Saisontor. Für Juventus, das seit 21 Spielen in der Meisterschaft ungeschlagen ist, war es der sechste Sieg in Folge, zum fünften Mal in Serie blieb das Team von Antonio Conte ohne Gegentreffer.

   
   
Juventus Turin
21.3.2014

Pirlo schiesst Juventus ins Viertelfinale der Europa League!
Freistoss-Hammer versenkt Fiorentina

Andrea Pirlo hat den italienischen Tabellenführer Juventus Turin ins Viertelfinale der Europa League geschossen. Der 34-jährige Superstar sicherte Juve im Rückspiel des italienischen Achtelfinal-Duells mit Fiorentina mit einem Freistoss-Hammer den 1:0-Sieg und den damit verbundenen Aufstieg in die Runde der letzten acht.

Routinier Pirlo war in der 71. Minute mit einem verwandelten Freistoss der Matchwinner für Juve. Zu diesem Zeitpunkt war Fiorentina nur noch zu zehnt. Die Gastgeber verloren Gonzalo Rodriguez in der 69. Minute durch einen Platzverweis, den folgenden Freistoss setzte Pirlo wunderbar in den Torwinkel.

   
   

Andrea Pirlo und Gigi Buffon
17.3.2014

Buffon & Pirlo "retten" Juventus 
In der italienischen Serie A ist Juventus Turin weiter auf dem besten Weg zum dritten Meistertitel in Folge.

Die "Alte Dame" setzte sich am Sonntag beim FC Genoa mit etwas Mühe 1:0 durch.
Nachdem die Genuesen durch Emanuele Calaio mit einem Elfmeter an Gianluigi Buffon gescheitert waren (72.), traf Andrea Pirlo in der 89. Minute mit einem herrlichen Freistoss für die Gäste aus Turin.

   


Juventus Turin
14.3.2014

Europa League: Unentschieden in Turin
Der AC Florenz hat die Chance auf den Einzug in das Viertelfinale der Europa League erhalten. Zwölf Minuten nach seiner Einwechslung traf der Deutsche Nationalspieler Mario Gomez im Achtelfinal-Hinspiel zum 1:1 (0:1) beim italienischen Rivalen Juventus Turin. Arturo Vidal hatte den Meister und souveränen Liga-Tabellenführer schon in der dritten Minute aus kurzer Distanz in Führung gebracht.
Das Rückspiel findet am 20. März statt.

   
Juventus Turin
9.3.2014

Juventus Turin schlägt Florenz mit 1:0
Die Alte Dame lässt sich auch vom Hinrunden-Bezwinger aus Florenz nicht aus der Fassung bringen und marschiert dank Kwadwo Asamoah weiter in Richtung Scudetto.

Juventus Turin hat auch am 27-sten Spieltag unbeirrt seinen Weg zur Titelverteidigung in der Serie A fortgesetzt. Die Bianconeri gewannen gegen den AC Florenz mit 1:0 (1:0). Kwadwo Asamoah erzielte das Tor des Tages (42.) für den unangefochtenen Spitzenreiter.

Asamoahs geniale Einzelaktion 

Immerhin 42 Minuten konnte Florenz den Rückstand verhindern, ehe sich Kwadwo Asamoah ein Herz fasste, von links in den Strafraum dribbelte und unhaltbar ins rechte Eck abschloss. Vom Innenpfosten sprang der Ball ins Tor. 13:3 Schüsse nach den ersten 45 Minuten sprachen für die Dominanz des Meisters.

In der Pause impfte Florenz-Trainer Vincenzo Montella seiner elf etwas mehr Mut ein und die Lila-Weissen wurden aktiver. Jedoch sorgte zunächst einzig der Gomez-Kopfball für ein wenig Gefahr. Eine Viertelstunde vor Schluss kam Ryder Matos für den glücklosen Gomez - und fügte sich mit einem Kopfball an die Latte ein. Es sollte bis zum Schlusspfiff die gefährlichste Torannäherung für die Fiorentina bleiben.

   
   
Gianluigi Buffon
6.3.2014

Italien unterliegt Spanien mit 1:0
Titelverteidiger Spanien hat drei Monate vor dem Start der Fussball-WM Stärke demonstriert. In einem lange Zeit hochklassigen Testspiel setzte sich der Welt- und Europameister gegen Italien mit 1:0 (0:0) durch, Pedro (63.) sorgte in der Neuauflage des EM-Finales von 2012 mit seinem Treffer für die Entscheidung.

Die Teams lieferten sich im Madrider Estadio Vicente Calderón ein enges Duell, in dem auch die Gäste den ballsicheren Spaniern immer wieder gefährlich wurden. Nach starker Vorarbeit von David Silva und Iniesta gelang Pedro dennoch der durchaus verdiente Siegestreffer.

   
Juventus Turin
3.3.2014

Juventus Turin bezwingt AC Mailand und marschiert Richtung Meisterschaft
War das schon die Vorentscheidung in der Scudetto? Juventus entführt drei Punkte aus dem Giuseppe Meazza. Der alten Dame fehlte zwar durch die Ausfälle von Giorgio Chiellini und Arturo Vidal die Stabilität, aber nicht die Cleverness. Milan hätte im ersten Durchgang mehrfach in Führung gehen können, die Bianconeri bestraften die mangelhafte Chancenverwertung der Hausherren eiskalt.

Der Elf von Clarence Seedorf war von Beginn an der Kampfgeist anzumerken. Beide Mannschaften begannen gleichwertig, aber ab der 20. Minute verschoben sich die Kräfteverhältnisse eindeutig in Milans Richtung. Kaka scheiterte mehrmals am starken Gigi Buffon. Auf der anderen Seite musste Llorente kurz vor dem Halbzeitpfiff nur noch einschieben und sorgte so für die schmeichelhafte Führung.

Im zweiten Durchgang konnte Juventus die Partie ausgeglichen gestalten. Tevez sorgte schliesslich mit einem Kracher aus 25 Metern an die Unterkante der Latte für die Vorentscheidung. Milan gab sich zwar nicht geschlagen, war aber bei weiten nicht mehr so gefährlich wie im ersten Durchgang. Nach dem 18. Serie-A-Spiel in Folge ohne Niederlage beträgt Juves Vorsprung auf das zweitplatzierte Roma bei einem Spiel mehr nun schon elf Punkte. Milan muss sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, nächstes Jahr nicht international vertreten zu sein.

   
   
Juventus Turin
28.2.2014

0:2 - Trabzonspor ohne Chance gegen Juventus!
Ohne grosse Gegenwehr hat Trabzonspor das Rückspiel gegen Juventus Turin mit 0:2 hergeschenkt. Die Italiener waren den Türken in allen Belangen überlegen und hätten bei konsequenter Chancenverwertung deutlich höher gewinnen können.

Nach der 0:2-Hinspielpleite vor einer Woche verliert Trabzonspor auch die Revanche im Hüseyin Avni Aker-Stadion und verabschiedet sich somit vorzeitig aus der UEFA Europa League. Der Schwarzmeerklub präsentierte sich beim 0:2 vor ausverkauftem Haus in desolatem Zustand und war den Italienern in allen Belangen unterlegen.

Juventus übernahm von Beginn an die Initiative und erspielte sich gegen indisponierte Gastgeber Chancen im Minutentakt, ehe Arturo Vidal (18.) und Pablo Osvaldo (34.) früh für klare Verhältnisse sorgten. Die Torschussstatistik nach der ersten Hälfte sprach mit 0:9 für die Gäste, den ersten Schuss auf das Juventus Tor brachte der Schwarzmeerklub kurz nach der 60. Minute zu Stande. Bedanken durfte sich Trabzonspor zudem bei Keeper Onur Kivrak, der einen Kantersieg der Gäste mit mehreren Glanzparaden verhinderte. 

   
   
Juventus vs Torino
23.2.2014

Juventus gewinnt Turiner Derby
Juventus Turin gewinnt im Derby gegen Torino 1:0 und bleibt souveräner Leader. Die "Bianconeri" sind momentan mit einem Vorsprung von sechs Verlustpunkten auf Verfolger AS Roma an der Tabellenspitze.

Das entscheidende Tor schoss der Argentinier Carlos Tevez nach einer halben Stunde mit einem Schuss aus der Drehung aus 20 Metern. Damit ist die Heimbilanz von Juventus auch nach dem 13. Spiel in der eigenen Arena makellos. Torino dagegen blieb im zehnten Derby in Folge ohne Tor.

   
   
Juventus Turin
20.2.2014

Europa League: Juventus Turin siegt gegen Trabzonspor
Tore von Pablo Osvaldo und Paul Pogba reichten Juventus zu einem 2:0-Heimsieg im Hinspiel des Sechzehntelfinals der UEFA Europa League gegen Trabzonspor AŞ.

Osvaldo konnte bei seinem ersten Startelfeinsatz für die Bianconeri nach 16 Minuten das erste Tor erzielen. Die Heimelf verpasste in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer, doch Trabzonspor verbesserte sich nach der Pause drastisch und hätte fast ein wichtiges Auswärtstor erzielt, bevor man in der Nachspielzeit Juve das 2:0 erlaubte.

Die Hausherren gingen von Anfang an in die Offensive, zuerst schoss Carlos Tévez aus vielversprechender Position über das Tor (5.). Elf Minuten danach setzte sich Osvaldo mit einem genauen Flachschuss gegen Onur Kıvrak durch, nachdem ein Versuch von Tévez von einem Trabzonspor-Verteidiger zu ihm abgefälscht worden war.

Isla hätte kurz danach erhöhen können (die Vorarbeit leistete erneut Tévez), doch der Rechtsverteidiger dribbelte zuerst an Aykut Demir vorbei, um dann in die Arme von Onur zu zielen. Der Schlussmann von Trabzonspor konnte nur erleichtert zuschauen, als ein Schuss von Tévez innerhalb des Strafraums nur ganz knapp an seinem linken Torpfosten vorbeistrich. Die Nummer 10 von Juventus konnte in der Folge nach einem Dribbling in den Sechzehner den Ball nicht im Gehäuse unterbringen.

Zu Anfang der zweiten Halbzeit stand Onur erneut im Mittelpunkt, als er einen Osvaldo-Schuss nach einem weiteren brillanten Pass von Tévez entschärfen musste. Hami Mandiralis Entscheidung, Paulo Henrique einzuwechseln, hätte sich fast ausgezahlt, als er auf Links etwas Platz hatte und abzog, nachdem er per Hacke von Özer Hurmacı eingesetzt worden war. Gianluigi Buffon war aber zur Stelle, um aus kurzer Distanz zu parieren.

Juventus hatte eine weitere grosse Chance, als Pogbas abgefälschter Schuss den Weg an den Pfosten fand, doch in der Nachspielzeit machte der Franzose das wieder gut, als er Onur mit einem präzisen Rechtschuss verlud und einnetzte. Der perfekte Pass kam, na klar, von Tévez.

   
   
Gianluigi Buffon
16.2.2014

Juventus weiter auf Titelkurs
Rekordmeister Juventus Turin ist in der Serie A weiter souverän auf dem Weg zu seinem dritten Meistertitel nacheinander. Der Titelverteidiger gewann am 24. Spieltag der italienischen Fussball-Meisterschaft mit 3:1 (2:0) gegen Abstiegskandidat Chievo Verona.

Mit seinem 20. Saisonsieg baute Juve den Vorsprung auf den Zweiten AS Rom auf zwölf Punkte aus. Die Tore für den Spitzenreiter erzielten Kwadwo Asamoah (17. Minute), Claudio Marchisio (29.) und Fernando Llorente (58.), den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für Chievo besorgte Juves Verteidiger Martin Caceres mit einem Eigentor (51.).

   
   
Gianluigi Buffon
9.2.2014

Juventus Turin gibt Sieg aus der Hand
Dabei sah für den Rekordmeister alles nach einem lockeren Auswärtssieg aus, nachdem Carlos Tevez die Gäste mit einem Doppelpack in der Anfangsphase (4./21.) komfortabel in Front geschossen hatte.

Doch im zweiten Durchgang drehten die Hausherren auf. Zunächst erzielte Altstar Luca Toni kurz nach dem Wiederanpfiff den Anschlusstreffer (52.).

Für Riesenjubel auf den Rängen sorgte dann Juan Ignacio Gomez. Der eingewechselte Argentinier erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand.

Juve führt die Tabelle aber weiterhin souverän an. Nach 23 Spieltagen haben die Bianconeri 60 Zähler auf dem Konto. Verfolger AS Rom verpasste durch ein torloses Unentschieden im Derby gegen Lazio, näher an den Tabellenführer ranzukommen.

   
   
Juventus Turin
3.2.2014

Juventus besiegt Inter mit 3:1
Der italienische Meister ist auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht zu stoppen. Gegen Inter Mailand gewann Juventus Turin deutlich. Die Partie von Verfolger AS Rom wurde abgebrochen.

Juventus Turin hat seinen Platz an der Tabellenspitze gefestigt. Der Titelverteidiger feierte einen 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen das Krisenteam von Inter Mailand. Der Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner brachte die Mannschaft von Trainer Antonio Conte in Führung (15.), nach der Pause machten Giorgio Chiellini (47.) und Arturo Vidal (56.) alles klar. Für die Gäste traf Rolando (72.). Juventus führt mit nunmehr 59 Punkten vor dem AS Rom (50) und Neapel (44). Inter Mailand ist mit 33 Zählern Sechster.

   
   
Gianluigi Buffon
26.1.2014

Juves Siegesserie reisst: Remis gegen Lazio & Rot gegen Buffon
Die Siegesserie von Juventus Turin in der italienischen Fussballliga ist gerissen. Der Titelverteidiger und souveräne Tabellenführer der Serie A kam bei Lazio Rom nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinaus und gab erstmals nach zwölf Meisterschaftsspielen wieder Punkte ab.

Allerdings mussten die Gäste von der 24. Minute an in Unterzahl spielen, nachdem Nationaltorhüter Gianluigi Buffon wegen eines Fouls im Strafraum an Miroslav Klose die Rote Karte sah. Den fälligen Elfmeter verwandelte Antonio Candreva (27. Minute). Nach der Pause glich Fernando Llorente aus (60.).

Ehe er den Strafstoss herausholte, hatte Nationalstürmer Klose bereits in der 14. Minute die Chance zur Führung für die Hauptstädter, als er eine Unsicherheit Buffons fast ausnutzte. In der 75. Minute war der deutsche Routinier per Kopf zur Stelle, doch Juves neuer Keeper Marco Storari lenkte den Ball an die Querlatte. In der 86. Minute scheiterte Lazios Balde Keita ebenfalls am Aluminium.

   
   
Gianluigi Buffon
19.1.2014

Juve mit zwölften Sieg in Serie - 4:2 gegen Sampdoria Genua
Tabellenführer Juventus Turin hat sich zum Auftakt des 20. Spieltages der italienischen Serie A keine Blösse gegeben. Für Juventus traf Arturo Vidal doppelt 18. Minute und 41. Minute, (Foulelfmeter).

Die weiteren Treffer erzielten der Spanier Fernando Llorente (24.) und der Franzose Paul Pogba (78.). Dem Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli (38.) unterlief ein Eigentor, zudem traf Manolo Gabbiadini (89.) für Genua.

   
   
Juventus Turin
12.1.2014

Juventus besiegt Cagliari mit 4:1
Vor 4.500 Zuschauern im Stadio Sant Elia gab sich Cagliari lange als Spielverderber. Ohne ihren vor kurzem nach Rom abgegebenen Taktgeber Radja Nainggolan zogen sich die Spieler von Trainer Diego Lopez weit zurück und warteten gegen den Tabellenführer auf Konter.  Juventus hatte zwar mehr vom Spiel, doch die Gastgeber waren effektiv.

Im Anschluss an die erste Chance traf Mauricio Pinilla nach einer Ecke per Kopf. Juventus hatte anschliessend sichtlich Probleme, kam aber in Person von Fernando Llorente noch vor der Pause zum glücklichen Ausgleich.  Die zweite Halbzeit gestaltete sich aufgrund der defensiven Spielweise Cagliaris zäh, ehe Antonio Conte ein goldenes Händchen bewies - und es klingelte innerhalb von sieben Minuten drei Mal.

Der Juve-Coach brachte Claudio Marchisio, der nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung per Distanzschuss traf. Cagliari musste nun offensiver agieren und geriert prompt noch höher in Rückstand, als Llorente zum zweiten Mal einnetzte und Stephan Lichtsteiner seine starke Leistung mit dem 4:1 krönte. Damit zieht Juve mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger AS Rom weiter einsam seine Kreise an der Tabellenspitze.

   
   

Gianluigi Buffon
9.1.2014

Gianluigi Buffon’s Memorable Career Will Hopefully Go On For Many More Years
In an interview to Calcissimo.com, Gianlugi Buffon‘s agent Silvano Martina has assured that Italy‘s glorious goalkeeper will continue to play professionally for many years to come. He will take the field until he determines, on his own, that he’s not good enough anymore.

Of course, for millions of fans all over the world, including those who dislike Italy, the hope is for this legendary career to never end, considering that he is one of the best goalkeepers in soccer history. As a matter of fact, as demonstrated both at a club level and national team, the 35-year-old has constantly proven why he is the world’s no. 1.

Given that his professional career has now reached the 19th year, it is more than understandable that he might make random technical mistakes from match to match. However, such mistakes have almost never happened in crucial games such as a final or a playoff clash.

On the contrary, whenever Buffon has had to play big matches, which has been often, he has almost always found a way to be decisive on and off the field thanks to his amazing leadership.

Perhaps only Spain captain Iker Casillas could be said to have a similar level of play compared to the Juventus goalkeeper, especially in the last few years. He was able to gain a significant amount of experience that allowed him not to make mistakes in important games.

Without a doubt, they are still both the world’s best goalkeepers, unreachable to the rest. They will forever be remembered as authentic national heroes in their own countries for having significantly contributed in the World Cup victories of 2006 and 2010, among other achievements.

As of today, Buffon is preparing to participate in the fifth World Cup of his career. Ironically, the first four adventures have been all different from each other: having gone to France in 1998 just as the third goalkeeper for the Azzurri, he then lived through, in chronological order, the unfair journey in Korea and Japan, the glorious triumph in Germany and the unfortunate shame in South Africa.

In Brazil, he will start the tournament with a new approach as he will be the main captain and the most respected leader. He will be required to perform at his best to allow Italy to even dream of succeeding. While the dream of seeing Buffon defending Italy’s goal for more years is only a fantasy, fans can at least hope for their legendary idol to say goodbye to Nazionale in the perfect way — in Rio de Janeiro with the World Cup trophy in his hands.

   
   
Gianluigi Buffon
6.1.2014

Juve schlägt Rom im Topspiel
Der AS Rom hat im Spitzenspiel gegen Juventus Turin seine erste Saisonniederlage in der italienischen Serie A hinnehmen müssen. Am 18. Spieltag unterlagen die Römer 0:3 (0:1) in Turin.

Juventus Turin gewann sein zehntes Ligaspiel in Serie. Der frühere Leverkusener Arturo Vidal brachte die Gastgeber in der 17. Minute in Führung, Leonardo Bonucci (49.) erhöhte nach Freistoss von Andrea Pirlo zu Beginn der zweiten Halbzeit, Mirko Vucinic sorgte vor 37'000 Zuschauern per Handelfmeter (77.) für den Endstand.

Nach den Platzverweisen für Daniele de Rossi (Foulspiel) und Leandro Castan (75./76.), welcher auf der Torlinie mit der Hand einen Treffer verhinderte, musste Rom die Partie zu neunt beenden. Mit 49 Punkten liegt Turin nun acht Zähler vor AS Rom.

"Ich denke, wir haben den Sieg verdient. Das war ein wichtiger Erfolg, aber Rom hat mich 60 Minuten sehr beeindruckt", sagte Juve-Schlussmann Gianluigi Buffon.

   
   
Gianluigi Buffon
2.1.2014

Va a Gigi Buffon il "Pallone Azzurro" 2013
Il capitano della Nazionale è stato votato da quasi 4000 tifosi su www.vivoazzurro.it e con il 35% delle preferenze ha superato di misura
Andrea Pirlo (30%, 3390 voti) e Mario Balotelli (17%, 1962 voti).

A contendersi il titolo di migliore Azzurro del 2013 erano i nove calciatori della Nazionale eletti sul web a "Man of the Match" nelle gare disputate dall'Italia durante lo scorso anno.

   
   
Gianluigi Buffon
23.12.2013

Juventus ungefährdet Erster
Juventus Turin beendete das Jahr mit einem 4:1-Sieg gegen Atalanta BC und führt damit in der Serie A mit fünf Punkten Vorsprung vor Verfolger AS Roma.

Carlos Tévez brachte Juve schon nach sechs Minuten per 16-Meter-Schuss in Führung, Maximiliano Moralez konnte allerdings noch vor der Pause ausgleichen. In der zweiten Hälfte dominierte die Alte Dame ihren Gegner nach Belieben und kam durch Paul Pogba, Fernando Llorente und Arturo Vidal zum neunten Sieg in Folge.

   
   
Juventus Turin
16.12.2013

Juventus festigte Führung - 4:0 gegen Sassuolo
Juventus Turin hat seinen Spitzenplatz in der italienischen Fussball-Serie A gefestigt. Die Turiner besiegten am Sonntagabend Sassuolo Calcio mit 4:0 (3:0) und liegen damit 5 Punkte vor dem Tabellenzweiten AS Rom. Vier Tage nach dem Aus in der Champions League war der Argentinier Carlos Tevez mit einem Dreierpack Garant für den Sieg.

Der Stürmer traf in der 15., 45. und 68. Minute. Verteidiger Federico Peluso markierte zwischenzeitlich das 2:0 (28.). Am Mittwoch hatte Juventus, das wegen starken Schneefalls am Vortag abgebrochene Spiel gegen Galatasaray Istanbul in der Gruppe B der Königsklasse, mit 0:1 verloren. Turin wird im neuen Jahr in der Zwischenrunde der Europa League antreten.

   
   
Schneeballschlacht in Istanbul
11.12.2013

Das bittere Aus für Juventus Turin in der Königsklasse
Es hörte einfach nicht auf zu schneien, es hagelte, die Fans bibberten, die Helfer mit ihren Holzschiebern verzweifelten. Das entscheidende Gruppenspiel in der Fussball-Champions-League zwischen Galatasaray Istanbul und Juventus Turin entwickelte sich im Wetterchaos am Bosporus fast zu einer Schneeballschlacht - mit dem besseren Ende für Istanbul. Der türkische Meister überwintert in der Königsklasse.

Nachdem die Partie am Dienstagabend wegen dichten Schneetreibens beim Stande von 0:0 in der 32. Minute hatte abgebrochen werden müssen, setzte sich die Mannschaft von Roberto Mancini am Mittwoch bei der Fortsetzung mit 1:0 (0:0) durch. Spielmacher Wesley Snijder erlöste die Fans der Löwen mit seinem sehenswerten Treffer in der 85. Minute in der Tiefkühltruhe Ali-Sami-Yen-Stadion.

Real Madrid hatte sich als Sieger der Gruppe B bereits für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Juve hätte ein Unentschieden zur Qualifikation für das Achtelfinale gereicht, muss nach der Pleite nun aber in der Europa League antreten.

Auch am Mittwoch schneite es in Istanbul bei Temperaturen um den Gefrierpunkt weiter, vom Tribünendach stürzten Schneemassen herab, der Platz glich eher einem Acker als einem Rasen. Auf dem glitschigen Untergrund boten die Teams den Fans eine Vorstellung, die nur entfernt an Fussball erinnerte. Istanbuls Mittelfeldspieler Felipe Melo hatte schon am Dienstagabend gesagt, es wäre ihm so vorgekommen, als würden "Pinguine am Südpol ein bisschen Fussball spielen".

Erstmals in der Geschichte der Champions League musste ein Spiel wegen des Wetters abgebrochen werden. Die Helfer in Istanbul waren mit den ungewohnten Schneemassen schlicht überfordert, bekamen das Spielfeld trotz aller Bemühungen nicht geräumt. Zudem fehlte es im Stadion an Schneeschaufeln. Schiedsrichter Pedro Proenca unterbrach das Spiel zunächst für 25 Minuten, dann entschied der Portugiese auf Abbruch.

Türkische Medien spekulierten am Mittwoch, dass Galatasaray auf einen Abbruch gedrängt habe. Die Türken brauchten unbedingt einen Sieg und sahen ihre Chancen durch den Schnee beeinträchtigt. Zudem gab es Wirbel um die Rasenheizung. Die "Löwen" versicherten, dass sie diese angestellt hatten. Der zuständige Energieversorger behauptete dagegen, Galatasaray habe kein Gas bestellt gehabt.

Für Juve entwickelte sich die Reise in die Türkei zu einem regelrechten Horrortrip. Denn nach dem Spielabbruch am Dienstag ging das Chaos für Juve sogar noch weiter. Weil die Italiener nach der Partie eigentlich direkt in die Heimat fliegen wollten, mussten sie sich noch in der Nacht ein neues Hotel suchen - in ihrem alten Quartier waren alle Zimmer ausgebucht. Zudem stand das Team mit dem Bus stundenlang im Stau. Und dann folgte auch noch das Aus.

Auch kurios: In der Königsklasse musste die Partie Galatasaray gegen Juve bereits zum dritten Mal verschoben werden - 1998 wegen der "Öcalan-Affäre" aus politischen Gründen und 2003 nach Bombenanschlägen in Istanbul, bei denen 57 Menschen starben, wegen Sicherheitsbedenken. Das Spiel wurde damals nach Dortmund verlegt.

   
   
Gianluigi Buffon
11.12.2013

Abbruch bringt Juve in Probleme - Wirbel um Rasenheizung
Auch nach dem Spielabbruch der Champions-League-Partie Galatasaray gegen Juventus ging es skurril weiter:
Die Italiener standen Stunden im Istanbuler Stau, um die Rasenheizung in der Arena gibt es wilde Spekulationen.

Der Abbruch nach dem Schneechaos und die unmittelbare Neuansetzung des Champions-League-Duells von Galatasaray Istanbul mit Juventus Turin hat die Planung von Italiens Rekordmeister durcheinandergewirbelt.

Das Team wollte ursprünglich laut Medienberichten noch nach dem Spiel in der Nacht zurück in die Heimat fliegen. Das Hotel der Mannschaft war daher nicht mehr reserviert und schon ausgebucht, weshalb kurzfristig eine neue Unterkunft für die Nacht auf Mittwoch organisiert werden musste.

In der Türkei entbrannte unterdessen eine Diskussion um das "Pinguin-Märchen", wie die Tageszeitung "Fotomac" titelte. "Ein grosses Fiasko" nannte Ünal Aysal, bekanntester Sport-Kolumnist des Landes, die Vorfälle am Dienstagabend, als auch mehrere Helfer den verschneiten Rasen nicht räumen konnten. Die Partie sollte am Mittwoch um 14.00 Uhr beim Stand von 0:0 von der 31. Minute an fortgesetzt werden. Allerdings sorgten sich türkische Medien um die Gesundheit der Spieler - auf Videos war zu sehen, wie auch am Mittwoch Schneebrocken auf das Spielfeld fielen.

Trotz der Vorfälle muss der Traditionsclub keine Konsequenzen von der Europäischen Fussball-Union fürchten. Das erklärte die UEFA auf Anfrage. Das Problem sei alleine das Wetter gewesen. Der türkische Verein teilte mit, dass die Rasenheizung in der Istanbuler Arena in Betrieb gewesen sei. Allerdings meldete sich am Mittwoch der Erdgas-Versorger für die Heizung zu Wort, dass der Club gar keinen Antrag für eine Lieferung gestellt habe. Das Unternehmen IGDAS wehrte sich damit gegen Kritik, es hätte kein Erdgas geliefert. "Die Rasenheizung ist ein grosses Rätsel", schrieb die Zeitung "Aksam".

Die türkischen Medien spekulierten, dass der Heimverein auf einen Abbruch gedrängt hätte. "Interessante Behauptung: Galatasaray machte Druck auf die UEFA", schrieb die Sportzeitung "Fanatik". Die Istanbuler brauchen einen Sieg, um ins Achtelfinale einzuziehen, Juventus reicht ein Unentschieden. "Man konnte wirklich nicht spielen: Das ist nicht nur meine Meinung, sie wird von allen geteilt", betonte Galas italienischer Trainer Roberto Mancini. "Kein Zweifel vor allem wegen des Eis auf dem Boden: Weitermachen wäre gefährlich gewesen."

Das Team seiner Landsleute steckte am späten Dienstagabend noch mehrere Stunden im Stau fest. Wegen des Wetters und der vielen Fans, die das Stadion verliessen, kamen die Turiner Spieler erst gegen Mitternacht im Hotel an. "Odyssee für Juve zwischen Räumung und Stau", titelte "Tuttosport". Turin steht zudem unter Zeitdruck, weil es am Samstag wieder in der Serie A antreten muss.

Der italienische Club kommentierte den Spielabbruch zunächst nicht, in einer offiziellen Mitteilung auf der Vereins-Webseite hiess es: "In Istanbul gewinnt für den Moment der Schnee." Italienische Medien berichteten jedoch, der Verein sei wegen der Verletzungsgefahr auf dem eingeschneiten Platz für den Abbruch der Partie gewesen.

   
   
Gianluigi Buffon
10.12.2013

Galatasaray gegen Juventus wegen Schnee abgebrochen
Das UEFA Champions-League-Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und Juventus Turin musste wegen starken Schneefalls in der türkischen Metropole abgebrochen werden. In der 32. Spielminute unterbrach Schiedsrichter Pedro Proenca zunächst für 25 Minuten das entscheidende Match um den Einzug ins Achtelfinale beim Stand von 0:0, dann entschied der Portugiese auf Abbruch. Wie die UEFA noch am Dienstagabend mitteilte, wird das Spiel am Mittwoch um 13:00 Uhr fortgesetzt.

Einige Helfer versuchten zunächst, die Spielfeldmarkierungen sowie die Strafräume zu räumen, was auch weitgehend gelang. Anscheinend hatte man in Istanbul nicht mit Schnee gerechnet: Die Linien waren ursprünglich in weiss gezogen worden, es fehlte an ausreichend Schneeschiebern.

   
   
Chiellini und Buffon
7.12.2013

Juventus mit Sieg in Bologna
Juventus Turin festigt die Tabellenführung in der Serie A. Der Rekordmeister gewinnt am Freitagabend beim FC Bologna mit 2:0 und baut den Vorsprung auf AS Roma auf vorläufig sechs Punkte aus.

Arturo Vidal (12.) und Giorgio Chiellini (89.) sorgten für den siebten Meisterschafts-Erfolg in Serie.

Am Dienstag spielen die Italiener bei Galatasaray Istanbul um den Einzug in die K.o.-Runde der Champions League. Dem Team von Trainer Antonio Conte genügt ein Unentschieden, um den zweiten Platz in der Gruppe B hinter Real Madrid zu sichern.

   
   
Kleine Juventus Anhänger
1.12.2013

Juventus lädt Kinder zu Match gegen Udinese ein
Nach Randalen der Juve-Fans wurde der italienische Rekordmeister mit einer Teilsperre des Stadions beim Liga-Spiel gegen Udine belegt. Die "Alte Dame" zeigte sich darauf grosszugüg und lud zum Spiel gegen Udinese Calcio Kinder ein, die die leeren Platze im Stadion einnemen durften. Die jungen Juve-Anhänger bekamen dabei einen 1:0-Sieg der "Bianconeri" zu sehen.

Juventus Turin hat seine Chance genutzt und die Tabellenführung in der italienischen Fussball-Meisterschaft am Sonntagabend ausgebaut. Der Rekordmeister besiegte Udinese dank eines Kopfballtores von Stürmer Fernando Llorente in der Nachspielzeit mit 1:0 (0:0). Torhüter Gianluigi Buffon lieferte ein paar hervorragende Paraden ab, die es in sich hatten! Es war bereits der sechste Ligasieg in Serie.

Juve vergrösserte seinen Vorsprung auf die AS Roma auf drei Punkte, nachdem der erste Verfolger am Nachmittag nicht über ein 1:1 bei Atalanta Bergamo hinausgekommen war. Die Turiner bezahlten den Erfolg allerdings teuer. Regisseur Andrea Pirlo musste bereits nach 13 Minuten verletzt vom Platz.

 

   
Juventus Turin besiegt Kopenhagen
28.11.2013

Juventus besiegt Kopenhagen 3-1 im Juventus Stadion
Juventus Turin besiegte am Mittwoch-Abend Kopenhagen 3-1 im Juventus Stadion. Mit diesem Sieg holt sich Juve die 3 Punkte und steigt somit in der CL-Tabelle auf den 2 Platz. Der Mittelfeldspieler Arturo Vidal traf bei dieser Begegnung insgesamt 3 Tore.

Juve drückte von Anfang an aufs Gaspedal und erspielte sich teilweise Chancen im Minutentakt. Kopenhagen wehrte sich mit bedingungslosen Zweikämpfen und hielt so zunächst den Kasten sauber. Nach einer knappen halben Stunde war es damit aber vorbei. Arturo Vidal versenkte einen berechtigten Handelfmeter sicher.

Aus dem Nichts dann der Ausgleich nach dem Seitenwechsel. Routinier Olof Mellberg nutzte einen Abwehrfehler der sonst sicheren Juve-Defensive und schoss volley zum 1:1 ein. Minuten später legte Mellberg Fernando Llorente. Vidal sagte Danke und verwandelte den fälligen Strafstoss abermals sicher. Per sehenswerten Kopfballtreffer legte der Chilene nach und sorgte dafür, dass Juve nun mit zwei Punkten Vorsprung auf Galatasaray ins direkte Duell geht.

   
   
   
Gianluigi Buffon und Andrea Pirlo
26.11.2013

Ballon d’Or: Buffon wählt Pirlo
Gianluigi Buffon hat seine Wahl getroffen. Als Kapitän der italienischen Nationalmannschaft durfte der Keeper von Juventus Turin seine Stimmen für die Vergabe des Ballon d’Or abgeben. „Ich habe für Pirlo, Cristiano Ronaldo und Leo Messi gestimmt. In dieser Reihenfolge“, so Buffon laut der spanischen 'Sport'.

Damit gehen fünf Stimmen an seinen Teamkollegen von Juve, drei erhält der portugiesische Superstar von Real Madrid und eine weitere Titelverteidiger Messi. Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry geht leer aus. Am 13. Januar wird der Preis im Kongresshaus in Zürich vergeben.

   
   
Gianluigi Buffon
25.11.2013

Buffon pleased with milestone result
Juventus goalkeeper Gianluigi Buffon was delighted to cap his 500th Serie A appearance with a victory at Livorno on Sunday.

The 2-0 win in Tuscany, Juve's fifth straight triumph, allowed the Turin giants to leapfrog Roma at the top of the standings.

The result at Livorno was all the more impressive considering that Antonio Conte's Juve kept a clean sheet for the fifth game in a row.

"To have won, gone top of the standings and not conceded a goal certainly puts me in a good mood," Buffon said to www.juventus.it. "But considering the (four) goals that I gave away in Florence in 15 minutes (Juve lost 4-2 at Fiorentina on October 20), I needed five games like this. "We have been alert, limiting individual mistakes and we are playing well."

The Italy captain, who started his career at Parma in 1995, is over the moon to have reached such a landmark. "You need to be a little bit daft, along with having quality, the right mentality and the desire to live a steady life," the 35-year-old Buffon said. "I was an adolescent when I started playing and I didn't have much of a beard. "Now my beard's thicker and features a few more white hairs, but I've kept a bit of that positive craziness that has helped me over the years. "I don't know if I'm the strongest today but I know that I have to prove myself all the time. At my age, you cannot afford the luxury of making mistakes. "I feel stronger than when I was a youngster and when I am focused, it's difficult for me to make a mistake in a game." Buffon became Italy's most capped player when he made his 137th appearance in last month's 2-2 draw against Denmark in a World Cup qualifier.

   
   
Juventus Turin
25.11.2013

Juventus klettert durch Sieg in Livorno an die Spitze!
Juventus Turin hat am 13. Spieltag der Serie A mit einem Sieg über AS Livorno die Tabellenspitze in Italien übernommen. Beim Aufsteiger gewann der Meister mit 2:0 (0:0) und verdrängt damit die AS Roma.

Fernando Llorente mausert sich bei Juve zum Mann für die wichtigen Tore. Lief es anfangs der Saison noch nicht für den Spanier, brachte er wie schon gegen Napoli sein Team in Livorno auf die Siegerstrasse. Den zweiten Treffer legte er selbst auf und sorgte dafür, dass die Turiner zum ersten Mal in der Saison 2013/14 als Spitzenreiter grüssen.

Zu Anfang lief es für die Alte Dame zunächst noch nicht wirklich rund. Gegen den gut gestaffelt auftretenden Aufsteiger hatte die Conte-Elf Probleme, sich in die Gefahrenzone zu kombinieren. Nach 20 Minuten hatte Juve eine kleine Drangphase, doch danach regierte wieder der Leerlauf. Weitestgehend ereignislos bat Schiedsrichter Davide Massa zum Pausentee.

Das Geduldsspiel für die Bianconeri zog sich auch nach dem Seitenwechsel quälend lang hin - bis nach über einer Stunde Llorente seine Farben endlich erlöste. Der Spanier traf per Volleyabnahme zur umjubelten Führung. Kurze Zeit später war dann alles klar für Juve. Llorente bediente Carlos Tevez, der von der Strafraumkante zum Endstand traf.

   
   
Lahm und Buffon
18.11.2013

Buffon stoppt italienisches Pfeifkonzert
Bei den italienischen Fussballfans rangiert Gianluigi Buffon im Rang eines Halbgotts. Gerade auch deshalb überzeugte er schon vor dem Testländerspiel gegen Deutschland (1:1) in der Rolle des praktizierenden Diplomaten. Als es zur deutschen Nationalhymne in Mailand ein heftiges Pfeifkonzert von den Rängen gab, animierte der italienische Kapitän seine Kollegen, der Hymne Beifall zu spenden. Die Italiener klatschten so lange, bis die Pfiffe verstummten.

Diese Leistung beeindruckte die deutsche Mannschaft. Nach dem Abpfiff lagen sich die Kapitäne Philipp Lahm und Buffon lachend in den Armen.

DFB-Kapitän Philipp Lahm: "Man hat sofort gemerkt, dass die Fans auf die Aktion reagiert haben. Das fand ich eine schöne Geste." 

   
   
Gianluigi Buffon
11.11.2013

Juventus schlägt Napoli klar
Juventus Turin hat den Spitzenkampf in der Serie A gegen Napoli klar für sich entschieden. Der amtierende Meister setzte sich zuhause mit 3:0 durch und ist neu erster Verfolger der AS Roma.

Die Turiner waren durch Fernando Llorente schon nach zwei Spielminuten in Führung gegangen, Andrea Pirlo mit einem sehenswerten 30-m-Freistoss (74.) und Paul Pogba (80.) mit einem Volley aus etwa 20 Metern machten den Sieg perfekt.

Juve liegt nun nur noch einen Zähler hinter Roma.

   
   
Antonio Conte
6.11.2013

Juventus Turin - Real Madrid 2:2

Annähernd auf Augenhöhe
Juventus hinterlässt gegen Real Madrid in einem teils hochklassigen Champions-League-Match einen stattlichen Eindruck. Der Coach Conte glaubt, dass Juventus in der Champions League noch eine gewichtige Rolle spielen kann. Dafür aber muss Juventus, Tabellenletzter in Gruppe B, die Vorrunde überstehen.

Antonio Conte wollte auch ohne den angestrebten Sieg einen einigermassen fröhlichen Eindruck hinterlassen: "2:2, das ist okay", sagte der Coach von Juventus Turin nach dem Champions-League-Heimmatch gegen Real Madrid. Immerhin "spielten wir gegen eine Mannschaft der Galaktischen, die zusammengestellt wurde, um alles zu gewinnen, darunter die Champions League", so Conte. Der 44-Jährige aus Lecce sah seine Arbeit nach dem vor allem in der ersten Halbzeit gelungenen Auftritt seines Teams bestätigt. Seine "Jungs" hätten "Charakter gezeigt, Stolz", als sie die 2:1-Führung von Real durch Gareth Bale (60.) noch einmal (durch Llorente, 65.) zu kontern gewusst hätten.

Aber nutzen wird Juventus das 2:2 nichts, wenn die verbleibenden zwei Spiele in der Champions-League-Vorrunde nicht möglichst gewonnen werden. Denn Contes Mannschaft fiel am vierten Spieltag der Gruppe B hinter Galatasaray Istanbul und den FC Kopenhagen auf den letzten Platz zurück. Weil das türkische Team des neuen Trainers Roberto Mancini überraschend beim dänischen Meister um den Coach Ståle Solbakken 0:1 verlor.

Ronaldo in Windeseile

Der spanische Rekordmeister wiederum benötigt in der Gruppe B nur noch einen Punkt zum Weiterkommen. Cristiano Ronaldo stellte mit seinem achten Treffer bereits zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase den Rekord der meisten Vorrundentore von Ruud van Nistelrooy, Filippo Inzaghi und Hernán Crespo ein. Der Portugiese glich mit seinem kunstvollen Schlenzer die Führung der Gastgeber durch einen Penalty von Arturo Vidal (42.) bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff (52.) aus. Er profitierte dabei freilich von einem groben Abspielfehler von Martín Cáceres.

Einige Schnitzer hüben wie drüben änderten nichts daran, dass der Match grösstenteils hochklassig war. Da begegneten sich zwei alte Duellanten, die sich seit je nichts schenken. In den letzten drei Begegnungen gewann mal der eine, mal der andere, und ein Remis gab es noch. Nie in der Fussballhistorie besiegte das eine Team das andere höher als 3:1.

Contes Allheilmittel

Im Vorfeld war viel die Rede davon gewesen, wie Juventus bloss die Offensivkräfte Reals stoppen könne: Ronaldo, Benzema, und eben Bale, den 91-Millionen-Einkauf, der offenbar auf dem Weg ist, Ronaldo zum kongenialen Partner zu werden. Ganz einfach: Durch "Organisation, Intensität und Lust am Match", wie Conte bilanzierte.

Und Pirlo steht schliesslich stets auf der Rechnung. "Stiller Anführer", leader silenzioso, hat Italiens Weltmeistercoach Marcello Lippi den 34-Jährigen einmal getauft. Am Dienstagabend verteilte Pirlo abermals die Bälle akkurat und bedacht, seine Präsenz glich der eines Stieres in der Arena, nur einmal, als der Referee Howard Webb die Gelbe Karte zückte, verlor Pirlo die Contenance. Dabei schadete sie ihm nicht, es war seine erste in der diesjährigen Gruppenphase. Auch der erst 20-jährige Franzose in Diensten Juventus‘, Paul Pogba, hinterliess einen umtriebigen Eindruck. Erst mit zunehmender Spielzeit tauchte er etwas ab. Aber Juventus ist mit Pirlo, Vidal, Tevez, der allerdings seit vier Jahren in der Champions League nicht mehr getroffen hat, tatsächlich kein Team, das sich verstecken muss.

Conte rechnete vor, dass sein Team gegen mehr als dreihundert Millionen Euro (das Personal auf der Bank nicht in der Summe enthalten) angetreten sei. Gegen ein Team also, dass in Zahlen drei Mal so viel wert wie das seine. Und trotzdem: Überstehe Juventus die Vorrunde, sei sein Team zu einem Statement in der Champions League bereit.

   
   
Andrea Pirlo (mitte) brachte Ordnung ins Spiel
3.11.2013

Juve schlägt Parma mit 1:0
So mancher Zuschauer mag sich in der ersten Halbzeit gefragt haben, wieso er die Reise in das Stadion des FC Parma angetreten hat. Keine der beiden Mannschaften vermochte es, sich aus dem Mittelfeld-Geplänkel zu befreien und auf das Tor des Gegners zu marschieren. Strafraumszenen waren absolut Mangelware, von echten Chancen war nichts zu sehen.

Lediglich Massimo Gobbi (11.) und Arturo Vidal (33.) konnten einen Hauch von Torgefahr entfachen. Auch der zweite Durchgang brachte kaum Besserung, trotz eines vielversprechenden Beginns: Über Paul Pogba und Carlos Tevez ging es in die Mitte, der Schuss von Claudio Marchisio aus guten 15 Metern wurde von Marco Parolo abgeblockt.

Erst die Einwechslung von Andrea Pirlo schien dem Spiel einen Schub zu geben. Juventus wirkte geordneter und konnte endlich auch erste Chancen verbuchen. Nachdem Carlos Tevez erst noch am Keeper scheiterte, machte es Pogba in der 77. Minute besser und staubte nach einem Distanzschuss von Fabio Quagliarella zum Führungstreffer ab.

Anschliessend verwalteten die Turiner das Spiel, sicherten sich den Dreier und bleiben weiter punktgleich mit dem SSC Napoli auf Platz zwei. Der FC Parma vergibt eine Chance, sich mit drei Punkten von den Abstiegsrängen abzusetzen.

   
   
Juventus Turin
31.10.2013

Juventus Turin schiesst Catania mit vier Toren ab
Im üblichen 3-5-2-System mit Llorente und Carlos Tevez im Angriff übernahm Juve früh in der Partie die Kontrolle. Wieder einmal war es Andrea Pirlo, der den Takt vorgab: Zuerst spielte der Routinier Arturo Vidal in zentraler Position an, der Ex-Leverkusener brachte mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern die Führung. Wenig später erhöhte Pirlo mit einem sehenswerten Freistoss aus ähnlicher Position auf 2:0.

Das Aufbäumen von Catania nach der Pause war zwar beherzt, aber letztlich zu harmlos, um den Favoriten ernsthaft zu gefährden. Nach dem 3:0 von Tevez war das Spiel endgültig entschieden, Leonardo Bonucci erzielte kurz darauf das 4:0. Zu allem Überfluss musste Catania nach Ampelkarte für Tiberio Guarente das Spiel auch noch in Unterzahl beenden. Juve hält nach dem Kantersieg den Anschluss nach oben, mit nur einem Sieg nach zehn Spieltagen steht Catania im Tabellenkeller mächtig unter Druck.

   
   
Mattia Perin und Gianluigi Buffon
28.10.2013

Juventus gewinnt gegen Genoa mit 2:0
Juventus Turin feierte gegen Genoa einen 2:0-Heimsieg und bleibt mit dem punktgleichen Napoli dem Leader Roma auf den Fersen. Arturo Vidal und Carlos Tevez trafen für die Turiner.

   
   
Buffon und Casillas
24.10.2013

Carlos Tevez nach der Niederlage gegen Real Madrid:
"Wir sind wütend über das Ergebnis"
Real Madrid macht einen grossen Schritt Richtung Achtelfinale. Der 2:1-Sieg gegen Juventus Turin, war verdient. Juventus war nicht zwingend genug und war in Unterzahl chancenlos.

Carlos Tevez zeigte sich enttäuscht von dem Ergebnis in Madrid und suchte bereits kurz nach dem Spiel nach Erklärungen: "Wir haben Fehler gemacht und die haben sie bestraft. Wir sind wütend über das Ergebnis, denn das Spiel war gut, aber mit einem Mann weniger in der zweiten Hälfte war es hart."

Antonio Conte sah es allerdings ein wenig anders als sein Stürmer. "Wir haben mit zehn Mann ganz gut mitgehalten und gezeigt was möglich ist, wenn man ein wenig mehr riskiert", sagte der Trainer der alten Dame. Doch in einem stimmte er dem ehemaligen Stürmer von Manchester Cirty zu. "Nun müssen wir uns auf die kommenden Spiele konzentrieren und Punkte holen", erklärte Conte.

"Keine rote Karte"

Thema und Knackpunkt der Partie war sicherlich der Platzverweis des italienischen Nationalverteidigers Chiellini. Claudio Marchisio hat zu dem Thema eine Meinung, nach der Juve das Spiel mit elf Mann beendet hatte. "Chiellinis Ellbogen war zwar ein wenig nach oben gehalten aber es war keine rote Karte. Ronaldo muss da nicht fallen. Wir haben aber trotzdem gezeigt, dass wir guten Fussball spielen können", sagte Marchisio.

Auch Fernando Llorente war stinksauer über den Platzverweis: "Der Schiedsrichter hat das Spiel mit seiner roten Karte beendet. Das Spiel war schön offen aber dann...endete es in einer blöden Situation."

   
   
Pogba und Tevez
21.10.2013

Juve zieht gegen Fiorentina den Kürzeren
Juventus Turin kassiert in der Serie A die erste Saisonniederlage und verliert den Anschluss an Tabellenführer AS Roma

Juventus Turin unterliegt der Fiorentina nach einer 2:0-Führung noch mit 2:4. Der Argentinier Carlos Tevez per Foulpenalty (37. Minute) und der französische Nationalspieler Paul Pogba (40.) schossen Juventus in der ersten Halbzeit in Führung. Für die Fiorentina glich Stürmer Giuseppe Rossi per Foulpenalty (66.) und mit einem Linksschuss (76.) aus. Das 3:2 erzielte wenige Minuten später Joaquin (78.), bevor erneut Rossi für den Endstand sorgte (81.).

Bereits nach seiner ersten Saisonniederlage in der achten Runde hat Rekordmeister Juventus schon fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter AS Roma und bleibt hinter Napoli Dritter.

   
   
Gianluigi Buffon
17.10.2013

Vater verhinderte Transfer von Gigi Buffon zum FC Barcelona

Gianluigi Buffon hatte ein Angebot von Barca

Gianluigi Buffon hat als Torwart von Juventus Turin fast alles erreicht: italienischer Meister, Weltmeister und vier Mal Welttorhüter des Jahres. Wie er nun verriet, hätte seine Karriere aber eine ganz andere Wendung nehmen können. Er stand kurz vor einem Wechsel zum FC Barcelona. "Als Parma im Jahr 2001 verlassen habe, hätte ich zu Barcelona gehen können", sagte Buffon dem italienischen TV-Sender "Sport Mediaset". Seine Familie sorgte schließlich für den Transfer nach Turin: "Mein Vater hat mir Juventus empfohlen. Dafür bin ich ihm heute noch immer dankbar. Barcelona war damals noch nicht der Verein, der er heute ist." Buffon ging zur Alten Dame und machte Höhen und Tiefen mit. Sechs Mal holte er den Scudetto, gewann vier Supercups und stand im Champions-League-Finale 2003. Mit der Nationalelf wurde er 2006 in Deutschland Weltmeister. Demgegenüber steht der bittere Zwangsabstieg in die Serie B in Folge des Manipulationsskandals, der ihn und Juve zudem zwei Meistertitel kostete.

   
   

12.10.2013

 

Gianluigi Buffon

WM - Italien 2:2 in Dänemark
Italien bleibt in der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien weiter ungeschlagen. In Dänemark kam der bereits qualifizierte viermalige Weltmeister zu einem 2:2 (1:1). Italiens Torhüter Gianluigi Buffon stieg mit seinem 137. Einsatz zum alleinigen Rekordnationalspieler seines Landes auf. Zuvor hatte sich der 35-jährige Schlussmann der Italiener die Bestmarke mit Fabio Cannavaro geteilt.

Nachdem Nicklas Bendtner das Spiel in Kopenhagen durch zwei Treffer für Dänemark die italienische Führung durch Pablo Osvaldo (28.) gedreht hatte (45./79.), sorgte Alberto Aquilani in der Schlussminute für den Ausgleich der Gäste.

Dänemark verspielte somit eine gute Ausgangsposition im Kampf um den zweiten Platz der Gruppe B.

 

   
   
Gianluigi Buffon
7.10.2013

Juve schlägt Milan mit 3:2 und bleibt am Topduo dran
Der Meister Juventus Turin bleibt weiter an der Roma dran. Im klangvollen Kracher zum Abschluss am Sonntagabend empfing Juventus den AC Milan (u.a. ohne den gesperrten Balotelli) - und geriet im strömenden Regen nach 19 Sekunden in Rückstand! Ein Nocerino-Schuss wurde zur Vorlage für Muntari, dem das bislang schnellste Tor der laufenden Saison gelang. Die "Alte Dame" schüttelte sich einmal kurz und schlug dann durch seinen Regisseur zurück: Pirlos Freistoss hätte Milan-Torhüter Abbiati aber halten müssen (15.). Nach dem Wechsel hatte Mexes Glück, dass dem Schiedsrichter sein Schlag gegen den Hinterkopf von Juve-Verteidiger Chiellini entging. Die Disziplinarkommission wird sich die Szene sicher ganz genau anschauen.

Zurück zum Spiel: Buffon verhinderte im Eins-gegen-Eins gegen Robinho den Rückstand, ehe der grosse Moment des eingewechselten Giovinco kam. Keine zwei Minuten nach seiner Hereinnahme markierte der Nationalspieler nach Vorlage von Vidal den Führungstreffer (69.). Fünf Minuten später war der Arbeitstag für Mexes doch gelaufen: Für ein Foul an Giovinco holte er sich Gelb ab, meckerte - und sah Gelb-Rot. Für den Franzosen war es der achte Platzverweis in der Serie A! Noch schlimmer für Milan: Den fälligen Freistoss setzte Pirlo an die Latte, Chiellini staubte zum 3:1 ab. Muntari sorgte mit seinem Anschlusstreffer in der 90. Minute zwar noch einmal für Spannung, doch da Zapata einen Flugkopfball nach einer Ecke drüber setzte, blieb es beim 3:2. Die Bianconeri halten damit an der Tabellenspitze Schritt, Milan sackt auf Rang zwölf ab.

   
   
Gianluigi Buffon
3.10.2013

Juventus Turin benötigte viel Glück zum 2:2 gegen Galatasaray Istanbul
Roberto Mancini kann mit seinem Einstand als Galatasaray-Coach zufrieden sein, gelang seinem Team doch gegen Juventus ein 2:2-Unentschieden. Didier Drogbas Führungstreffer (36.) hatte bis 12 Minuten vor Schluss Bestand. Dann drehten Arturo Vidal per Elfmeter und Fabio Quagliarella (87.) das Spiel zugunsten Turins. Umut Bulut (88.) sicherte "Gala" mit dem 2:2-Ausgleich dann aber doch noch einen Punkt.

Der italienische Meister steht damit in der Gruppe B überraschend nur mit 2 Zählern da.

   
   
Juventus Turin
29.9.2013

Juventus besiegt Torino mit 1:0
Carlos Tévez, Stephan Lichtsteiner und Claudio Marchisio vergaben in der ersten Hälfte gute Chancen für Juve, ehe es Paul Pogba neun Minuten nach Wiederanpiff besser machte, und nach einem Lattenkopfball von Tévez am schnellsten reagierte. Die Mannschaft von Antonio Conte war bis dahin nur wenig getestet worden, hatte aber in der Schlussphase nochmals alle Hände voll zu tun, um den Sieg über die Zeit zu bringen.

   
   
Abdrea Pirlo, Gigi Buffon
29.9.2013

Buffon fordert Vertragsverlängerung von Pirlo!
Der italienische Nationalkeeper fordert von dem Juventus-Management, dass der Spielmacher bald einen neuen Vertrag bekommen sollte, bevor er die Mannschaft im Sommer verlässt.

Turin. Gianluigi Buffon ist eine lebende Legende bei Juventus Turin und Andrea Pirlo ist auf dem besten Weg eine zu werden. Der Spielmacher ist das Herz und die Seele seines Vereins, könnte den Verein aber im Sommer verlassen, sollte er seinen Vertrag nicht verlängern.

Diese Woche erklärte Guiseppe Marotta, Generaldirektor der Italiener, dass man keine Eile hätte, den Vertrag des 34-Jährigen zu verlängern.

Buffon: "Mannschaft könnte auseinanderbrechen"

Nun forderte Buffon seinen Verein auf, Pirlo so schnell wie möglich einen neuen Vertrag anzubieten, bevor er es sich anders überlegt und den Verein im Sommer verlässt.

"Nicht an Pirlo festzuhalten sollte keine Option sein. Falls Pirlo den Verein verlassen sollte, dann könnte unsere gesamte Mannschaft auseinanderbrechen und wir könnten aufhören, Fussball zu spielen. Ich hoffe wir werden einen grossartigen Spieler wie ihn niemals ziehen lassen", erklärte Buffon gegenüber Sky Sport Italia.

   
   

Gianluigi Buffon26.9.2013

Juventus Turin dreht das Spiel bei Chievo und siegt mit 2:1
Juve brauchte in Verona eine Weile, um ins Spiel zu kommen. Mehr als zwei harmlose Kopfbälle von Fabio Quagliarella (2./18.) brachte der Meister in der von Fouls geprägten Anfangsphase nicht zustande. Auf der anderen Seite nutzten die kompakt stehenden Gastgeber ihre erste Torchance: Gennaro Sardo flankte einen Fehlpass von Gianluigi Buffon zurück in den Strafraum, wo Cyril Thereau aus zwölf Metern direkt in die lange Ecke verwandelte (28.).

Juventus reagierte mit wütenden Angriffen. Andrea Pirlo setzte den Ball von der Strafraumgrenze Zentimeter über das Tor (33.) und Quagliarella scheiterte aus 20 Metern an Chievo-Keeper Christian Puggioni (38.). Kurz nach der Pause klappte es dann aber mit dem Ausgleich. Nach einem Freistoss von rechts parierte Puggioni zunächst gegen Quagliarella, nachdem der Ball von der Latte abgeprallt war staubte der Stürmer ab (47.).

Im Gegenzug hatten die Gäste allerdings Glück, als ein regulärer Treffer von Alberto Paloschi wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde (50.). Beide Teams boten jetzt packenden Fussball, ein Eigentor brachte den Meister in Front: Alessandro Bernardini fälschte eine Flanke von Paul Pogba ins eigene Tor ab (65.). Nach dem Rückstand fand Chievo nicht mehr zurück in die Partie und so wahrt Juve den Anschluss an die Tabellenspitze.

   
   
Juventus schlägt Hellas Verona
22.9.2013

Juventus Turin siegt gegen Hellas Verona
Juventus hat Hellas Verona am 4. Spieltag der Serie A mit 2:1 besiegt. Ein Doppelschlag durch Carlos Tevez und Fernando Llorente kurz vor der Pause brachte die Wende und sorgte für die Entscheidung. 45.000 Zuschauer im Juventus Stadium sahen einen forschen Beginn des Gastgebers. Schon nach 30 Minuten hätte Juve nach hochkarätigen Chancen von Tevez (6., 24.) und Bonucci (10.) in Führung liegen müssen. Die schlechte Chancenverwertung des Meisters bestrafte der Gast aus Verona in der 36. Minute. Moras köpfte eine Ecke von der Strafraumgrenze vor das Tor, wo Cacciatore völlig ungedeckt einnicken konnte. 


Die Antwort der Hausherren liess allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem schönen Vidal-Pass in die Schnittstelle der Abwehr tauchte Tevez frei vor vor dem gegnerischen Torhüter auf und liess dem Hellas-Keeper aus elf Metern keine Abwehrchance (39.). Nur wenige Minuten später folgte der Doppelschlag. Wieder war Vidal der Vorlagengeber, diesmal fand er Llorente, der aus acht Metern per Kopf abschloss (45.).

Juventus war auch nach der Pause das stärkere Team und dem 3:1 wesentlich näher als Hellas dem Ausgleich,  Tevez (51.) und Pirlo (63.) scheiterten denkbar knapp. Turin hält damit weiter Anschluss zur Tabellenspitze, Verona verpasste den Sprung auf Platz fünf.

   
   
Juventus Turin, Champions League
17.9.2013

Kopenhagen erstaunt: 1:1 gegen Juve
Der FC Kopenhagen hat am 1. Spieltag der Champions League eine kleine Überraschung geschafft: Der dänische Meister errang gegen Juventus Turin durch ein Tor von Nikolai Jörgensen und eine herausragende Leistung von Torwart Johan Wiland ein Unentschieden.

Die vom früheren Kölner Trainer Stale Solbakken betreuten Dänen erwischten gegen den italienischen Rekordmeister den besseren Start. Nikolai Jörgensen beförderte einen Freistoss von Pierre Bengtsson ins Tor von Gianluigi Buffon (14.). Dagegen nutzte Juventus seine drückende Überlegenheit nicht. Trotz fast 60 Prozent Ballbesitz war Turin in Halbzeit eins nur nach den zehn Ecken von Andrea Pirlo gefährlich. Carlos Tevez (5.), Paul Pogba (21.), Leonardo Bonucci (29.) und wieder Tevez (33.) schossen aber vorbei.

Juve erst nach der Pause mit dem Ausgleich

Erst nach dem Seitenwechsel gelang Juventus vor 37.000 Zuschauern im Kopenhagener Parken der Ausgleich. Tevez liess die Flanke von Federico Peluso einfach durch, Fabio Quagliarella knallte das Leder ins linke Toreck (54.). Zwei Minuten zuvor war Tevez noch freistehend an Torwart Johan Wiland gescheitert. Anschliessend scheiterten Stefan Lichtsteiner mit einem Volley (59.) und Pirlo nach kurzem Solo (61.) an Wiland. Quagliarella traf per Kopfball nur die Oberkante der Latte (64.).

Kopenhagen versuchte nochmal zu kontern, Jörgensen drosch den Ball aus 20 Metern aber knapp drüber (71.). Auf der Gegenseite rettete der überragende Wiland abermals gegen Tevez, bevor Pogba, der Pirlo als offensiver Spielgestalter abgelöst hatte, nur um Zentimeter am Pfosten vorbeiköpfte (78.). Insgesamt gab es 16 Eckbälle, 42 Angriffe und sieben Grosschancen reichten Juventus dank der Leistung von Wiland schliesslich aber trotzdem nicht zum verdienten Sieg, weil Tevez auch die allerletzte Riesenmöglichkeit direkt neben den Pfosten setzte (90+2.).

   
   
Arturo Vidal
15.9.2013

Inter - Juve endet unentschieden
Inter Mailand und Juventus Turin trennen sich in der 3. Runde der Serie A mit 1:1. Nach siebzig Minuten steht es in der 221. Auflage des "Derby d'Italia" noch 0:0.

Der eingewechselte Argentinier Mauro Icardi brachte Inter nach 73 Minuten in Führung, zwei Minuten später glich der Chilene Arturo Vidal für Juventus aus.

Durch das Unentschieden im Spitzenspiel ist Napoli zumindest bis am Sonntag das einzige Team mit dem Punktemaximum von neun Punkten. Was so oder so sicher ist: Juventus ist erstmals seit dem 7. April 2012 in der Serie A nicht mehr topklassiert.

   
   
Squadra Azzurra
11.9.2013

Spiel gegen Tschechien gedreht: Italien löst das WM-Ticket vorzeitig
Nach dem 2:1-Sieg gegen Tschechien steht Italien zwei Spieltage vor Schluss als Sieger der Qualifikations-Gruppe B fest und kann sicher für die WM in Brasilien planen.

Kozak überrascht "Squadra Azzurra"

Im Juventus Stadium in Turin nahm Gastgeber Italien gegen defensive eingestellte Tschechen von Anfang an das Heft in die Hand und kam vor allem durch Mario Balotelli gleich zu mehreren guten Gelegenheiten. Doch die Gäste-Elf von Trainer Michal Bilek blieb über Konter stets gefährlich und tauchte ein ums andere Mal aussichtsreich vorm Kasten von Buffon auf. Ein ebensolcher führte auch zum frühen 1:0 durch Libor Kozak (19.).

Chancen liegen gelassen

Die Squadra Azzurra ließ sich davon zwar kaum beeindrucken und spielte unverdrossen weiter nach vorne, kam aber bis zur Pause nicht mehr zum Ausgleich. Selbst beste Chancen konnten nicht verwertet werden, allen voran Mario Balotelli, der sowohl mit dem Fuss (23.) als auch per Kopf (36.) aus kürzester Distanz scheiterte.

Doppelpack nach der Pause

Das sollte sich in Hälfte zwei schnell ändern. Nach nicht einmal zehn Minuten stand es plötzlich 2:1 für Italien: Zunächst war Chiellini nach einem Patzer von Cech nach einer Pirlo-Ecke mit dem Kopf zur Stelle (51.), wenig später fällte Gebre Selassi Balotelli im Strafraum, der Gefoulte verwandelte selbst (54.). Danach plätscherte die Partie mehr und mehr dahin, abgezockte Italiener schalteten einen Gang zurück und verwalteten den Vorsprung gegen zu unentschlossene Tschechen bis zum Schluss.

   
   
Gianluigi Buffon
8.9.2013

Gianluigi Buffon: "Wir haben das Potenzial Weltmeister zu werden"
Italiens Nationaltorwart befindet sich auf guten Wege nach Brasilien. Gianluigi Buffon glaubt sogar an den zweiten großen Wurf nach 2006.

"Es wäre sehr schön, einen weiteren WM-Titel zu gewinnen", sagte Buffon Sky Sport Italia: "Wir haben das Potenzial dazu, aber auch andere Nationen haben natürlich noch besser Chancen."

Der 135-malige Nationalspieler werde zudem "nie" im Nationaltrikot aufgeben: "Ich sehe keinen Grund, warum ich sollte, es sei denn, es ist die Entscheidung des Trainers. Die würde ich aber problemlos akzeptieren." Es wäre "eine Schande" aufzugeben, "wenn ich noch kämpfen kann".

Es ist viel Zeit vergangen

Gegen Tschechien wird Buffon zum 136. Mal im Trikot der Squadra Azzurra auflaufen, damit Rekordnationalspieler Fabio Cannavaro einholen. Ein Höhepunkt für den 35-Jährigen: "Den Rekord zu holen heisst, das viel Zeit vergangen ist. Ich bin seit 16 Jahren in der Nationalmannschaft oder 20, wenn man den Jugendbereich hinzurechnet. Ich habe immer versucht unsere Flagge so hoch zu halten wie es geht. Und ich will noch immer gewinnen!"

Am Dienstag trifft die Elf von Cesare Prandelli auf die Mannschaft von Michel Bilek. Ein Sieg im Heimstadion von Juve und das Ticket nach Brasilien ist ihnen sicher.

   
   
7.9.2013

"Man of the Match" : i tifosi eleggono Buffon

Man of the Match: Gianluigi Buffon

   
   
Gianluigi Buffon rettet Italien
7.9.2013

Buffon rettet der Squadra Azzurra drei Punkte
Italien setzt sich souverän mit 1:0 gegen Bulgarien durch und braucht in der Gruppe B nur einen weiteren Sieg, um das Ticket für Brasilien 2014 zu lösen.

Der viermalige Fussball-Weltmeister Italien hat das Ticket zur WM 2014 in Brasilien schon fast sicher. Die Squadra Azzurra gewann das WM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien in Palermo dank des Treffers von Alberto Gilardino (38.) gegen Bulgarien 1:0 (1:0).

Buffon überragend

Der Vize-Europameister führt damit die Gruppe B mit 17 Punkten aus sieben Spielen souverän an, Verfolger Bulgarien liegt mit 10 Zählern nur noch einen Punkt vor der Tschechischen Republik. Bereits am Dienstag (20.45 Uhr) kann Italien in Turin mit einem Sieg gegen Tschechien die Fahrkarte zur WM lösen.

Dabei konnte sich der Weltmeister von 2006 bei Keeper Gianluigi Buffon bedanken, der mit zahlreichen Paraden der Extraklasse seine Mannschaft vor dem Ausgleich bewahrte.

   
   
2.9.2013 Champions League
   
   
Gianluigi Buffon
1.9.2013

Juventus fertigt Lazio ab
Wie schon im italienischen Supercup hat Lazio Rom auch in der Liga vier Tore gegen Juventus Turin kassiert.

Am zweiten Spieltag der Serie A gelang immerhin ein eigenes Tor, das von Miroslav Klose in der 28. Minute erzielt wurde. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer brachte den Titelverteidiger zu Hause jedoch nicht mehr in Gefahr, Arturo Vidal (14./26.), Mirko Vucinic (49.) und Carlos Tévez (79.) sorgten für den 4:1 (2:1)-Erfolg. Bei den Römern sah Brasilianer Hernanes in der 63. die Gelb-Rote Karte.


Für Turin war es der zweite Sieg im zweiten Spiel, zur Tabellenführung reichte dies aber nicht.

   
   
Champions League
29.8.2013

Champions League
Group B - Here are Juventus' Champions League opponents:
Real Madrid, Galatasaray and Copenagen

   
   
Gianluigi Buffon
25.8.2013

Juventus siegt dank Tevez
Juventus Turin hat sich zum Saisonauftakt der Serie A bei Sampdoria Genua mit 1:0 durchgesetzt. Dabei traf Neuzugang Carlos Tevez zum Erfolg (58. Minute).

Der Meister aus Turin hatte bei strömendem Regen im Stadio Luigi Ferraris grosse Probleme mit der Chancenverwertung gegen zunächst grösstenteils tiefstehende Genueser. Obwohl die Offensive um Neuzugang Carlos Tevez sich einige Möglichkeiten erarbeitete, dauerte es fast eine Stunde bis zur verdienten Führung.

Vorarbeit von Vidal und Pogba

Nach einem Doppelpass mit Arturo Vidal legte Paul Pogba den Ball aus kurzer Distanz zu Tevez, der frei vor dem Tor nur einschieben musste. Sampdoria bemühte sich daraufhin um den Ausgleich, blieb aber erfolglos. Ein Treffer von Andrea Costa nach einem Freistoss wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit musste Schiedsrichter Luca Banti ausserdem den erst in der 84. Minute eingewechselten Paolo Castellini vom Platz stellen, der bei einer Grätsche gegen Stephan Lichtsteiner keine Rücksicht auf die Gesundheit seines Gegenspielers nahm.

   
   
Juventus Turin
18.8.2013

Juventus gewinnt auch den Supercup
Juventus Turin hat die erste Trophäe der noch jungen Saison gewonnen: Der Meister setzte sich im Supercup gegen Pokalsieger Lazio Rom souverän mit 4:1 (1:0) durch.

Nach einem munteren Beginn beider Mannschaften musste Juventus zunächst einen Rückschlag hinnehmen, als sich Claudio Marchisio nach 20 Minuten bei einem fairen Zweikampf mit Stefan Radu verletzte und ausgewechselt werden musste.

Die Einwechslung von Paul Pogba erwies sich allerdings als Glücksgriff von Trainer Antonio Conte. Denn keine zwei Minuten später erzielte der Franzose nach einem Freistoss von Andrea Pirlo vom Elfmeterpunkt aus der Drehung heraus den Führungstreffer für den amtierenden Meister (23.).

In einer chancenarmen Halbzeit fand Lazio nach dem Rückstand kein Mittel gegen die stabile Defensive der Alten Dame. Auch der deutsche Nationalspieler Miroslav Klose blieb unauffällig und konnte kaum Impulse im Angriffsspiel seiner Mannschaft setzen.

Drei Tore in vier Minuten entscheiden das Spiel

Auch der zweite Durchgang begann ruhig, doch dann entschied Juventus innerhalb weniger Minuten das Spiel für sich. Nach einem Eckball von Lazio konterten die Turiner die Abwehr der Römer mustergültig aus, sodass Giorgio Chiellini ein Zuspiel von Stephan Lichtsteiner nur noch einschieben musste (52.). Nur zwei Minuten später traf Lichtsteiner dann selbst, bevor Neuzugang Carlos Tevez (56.) nach einem Pass von Pogba vom Elfmeterpunkt zum 4:0 vollstreckte.

Die Supercoppa Italiana wird seit 1989 zwischen dem Meister der Serie A und dem Sieger der Coppa Italia ausgetragen. Durch den Erfolg gegen Lazio ist Juventus Turin jetzt gemeinsam mit dem AC Milan Rekordsieger mit jeweils sechs Titeln. Nachdem der Titel in der Vergangenheit aus Marketinggründen mehrfach im Ausland ausgespielt wurde, entschied sich der Verband in diesem Jahr kurzfristig für eine Austragung in Italien.

   
   
Gianluigi Buffon, Italien
23.7.2013

Gianluigi Buffon: "Wir können bei der WM jeden schlagen"
Nach überzeugenden Leistungen beim Confed Cup und in der WM-Qualifikation ist sich Torwart-Legende Gianluigi Buffon sicher, dass Italien ein ernstes Wörtchen um den Titel in Brasilien mitreden wird.

"Eine wunderschöne Nation wurde geboren", sagte der Juventus-Kapitän der Nachrichtenagentur "ANSA": "Wir können noch immer besser werden und bei der WM jeden schlagen."

"Beim Confed Cup haben wir bewiesen, dass wir mit den besten Teams der Welt mithalten können. Auch unseren Spielstil haben wir verbessert", so der 133-malige Nationalspieler, dem nur noch drei Einsätze zur Rekordmarke von Fabio Cannavaro fehlen.

Seine Anweisung für seine Teamkameraden lautet nun: "Wir müssen jetzt den Anweisungen von Coach Cesare Prandelli folgen, dann werden wir noch besser."

Bei der Europameisterschaft 2012 wurde die "Squadra Azzurra" Zweiter, beim Confed Cup im Juni belegten sie Platz drei. In der Qualifikation zur WM im kommenden Jahr liegen sie in Gruppe B ungeschlagen auf Rang eins.

   
   
Bonucci, Diamanti, Buffon
30.6.2013

Confed Cup:
Buffon hält drei Penaltys - Italien gewinnt Spiel um Platz drei

Die "Squadra Azzurra" schliesst den Confederations Cup an dritter Stelle ab. Die Italiener schlagen Uruguay mit 5:4 nach Elfmeterschiessen. Held des Abends ist Italien-Keeper Gigi Buffon, der drei Penaltys hält.

Italien startet besser in das Spiel um Platz drei und geht in der 24. Minute verdient in Führung. Das Tor geht aber auf die Kappe von Uruguay-Keeper Muslera.

Nach einer Diamanti-Flanke prallt der Ball vom Pfosten an den Kopf des Torhüters und von da vor die Füsse von Astori, der die Kugel nur noch einschieben muss.

Im zweiten Durchgang ist es Napoli-Stürmer Cavani (58.), der für den Ausgleich sorgt. Nach einem Ballverlust der Italiener im Mittelfeld schalten die "Urus" blitzschnell um. Ein Zuspiel in den Lauf verwertet der Torschützenkönig der Serie A mit einem präzisen Rechtsschuss - Alles wieder offen!

Uruguay verfügt nun über die besseren Möglichkeiten. Doch Buffon vereitelt eine Doppel-Chance von Forlan (67.).

Schliesslich stellt Alessandro Diamanti (73.) den Spielverlauf auf den Kopf. Der Bologna-Kicker zirkelt einen Freistoss herrlich über die Mauer an Muslera vorbei zur 2:1-Führung.

Doch die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten später macht es Cavani noch schöner und netzt ebenfalls mit einem prächtigen Freistoss zum 2:2-Remis ein.

Das Spiel nähert sich dem Ende und beide Teams wollen keine Fehler mehr begehen – so muss die Verlängerung entscheiden.

In dieser sieht es jedoch schon früh nach Elfmeterschiessen aus. Die zusätzliche halbe Stunde ist nicht mehr als müder Kick. Einziger Aufreger: Montolivo (110.) muss nach einem taktischen Foul und der Gelb-Roten Karte frühzeitig unter die Dusche.

Doch Uruguay kann aus der Überzahl kein Kapital schlagen und es kommt zum zweiten Penaltyschiessen am Confed Cup nach Spaniens Halbfinal-Sieg gegen Italien.

Dort wird Italien-Goalie Gigi Buffon zum grossen Helden. Der Juve-Keeper pariert insgesamt drei Versuche. Da bei den Italienern einzig De Sciglio vom Punkt verpasst, gewinnt die "Squadra Azzurra" mit 5:4 das Spiel um den dritten Platz.

   
   
Leonardo Bonucci
27.6.2013

Confed Cup: Bitter, Italien verliert Elfmeter-Krimi
Weltmeister Spanien macht nach einem Kraftakt mit einem Sieg im Penaltyschiessen gegen Italien den Final gegen Gastgeber Brasilien beim Confederations Cup perfekt.

Die Spanier siegten in Fortaleza nach 120 Minuten ohne Tore 7:6 im Elfmeterschiessen und verwehrten den Italienern die Revanche für das 0:4 vor einem Jahr im EM-Endspiel.

Bonucci der Unglücksrabe
Als einzigem in der Entscheidung vom Elfmeterpunkt versagten Leonardo Bonucci die Nerven. Der Verteidiger von Juventus Turin schoss weit übers Tor, Spaniens Jesus Navas entschied die Partie 30 Sekunden darauf.

   
   
Gianluigi Buffon
22.6.2013

Confed Cup: Brasilien siegt im Prestige-Duell gegen Italien
Gastgeber Brasilien schliesst die Vorrunde des Confed Cups mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ab. Durch das 4:2 gegen Italien gehen die Gastgeber als Gruppensieger in das Halbfinale, die Azzurri als Gruppenzweiter.

Brasilien führt durch den für den verletzten David Luiz eingewechselten Bayern-Star Dante (45.+1) zur Halbzeit 1:0. Giaccherini gleicht kurz nach der Pause zum 1:1 aus (51.). Neymar mit einem Freistoss (58.) und Fred (66.) bringen die Brasilianer 3:1 in Führung. Doch Italien kommt durch Chiellini noch einmal auf 2:3 heran (70.). In der Schlussphase drückt der Vize-Europameister auf den Ausgleich. Doch Maggio köpft nur an die Latte (80.). Fred glückt schliesslich das 4:2 für Brasilien (89.).

   
   
Gianluigi Buffon
20.6.2013

Confed Cup: Italien siegt in spektakulärer Partie gegen stärkere Japaner
Der Confederations Cup hat seine bislang spektakulärste und torreichste Partie erlebt! Italien besiegte überraschend starke Japaner nur knapp mit 4:3.

Lange Zeit hatte es nicht nach einem Erfolg für die favorisierten Italiener ausgesehen. Die von ihrem italienischen Trainer Alberto Zaccheroni exzellent eingestellten Japaner waren insbesondere in der 1. Halbzeit die bessere Mannschaft. Der Lohn für die starke Leistung war eine 2:0-Führung. Keisuke Honda per Elfmeter (21.) und Shinji Kagawa (32.) trafen für den Asienmeister.

Italien fand lange nicht in die Partie. Erst kurz vor der Pause kam vom Team von Coach Cesare Prandelli ein erstes, aber umso entscheidenderes Lebenszeichen. Nach einem Eckball von Andrea Pirlo köpfte Daniele de Rossi zum 1:2 ein und hauchte seiner Mannschaft damit neues Leben ein (41.).

Wie wichtig der Anschlusstreffer unmittelbar vor der Pause war, zeigte sich zu Beginn der 2. Halbzeit. Italien wirkte plötzlich entschlossen, bei Japan war erstmals Unsicherheit zu spüren. Dies nutzte die «Squadra Azzurra» resolut aus. Dank einem Eigentor von Atsuto Uchida (50.) und einem verwandelten Penalty von Mario Balotelli nur wenige Sekunden später war die Wende geschafft.

Es passte jedoch zum starken Auftritt der Japaner, dass sie auch nach diesen herben Rückschlägen nie aufsteckten. Ähnlich wie in weiten Teilen der 1. Halbzeit dominierten die Asiaten in der Folge die Partie wieder. Mehr als der zwischenzeitliche Ausgleich durch Shinji Okazaki (69.) lag aber nicht mehr drin. Dabei war auch viel Pech im Spiel: Okazaki und Kagawa trafen in der 82. Minute nur Pfosten bzw. Latte.

   
   
Andrea Pirlo
17.6.2013

Confed Cup: Italien schlägt Mexiko
Bei der Pflichtspielpremiere im neuen Maracana von Rio de Janeiro setzte sich die Squadra Azzurra am Sonntag mit 2:1 (1:1) gegen Mexiko durch und feierte damit den ersten Sieg seit 20 Jahren gegen den Nord- und Mittelamerika-Champion.

Pirlo hatte Italien mit einem tollen Freistosstor in seinem 100. Länderspiel in Führung gebracht. Nach einem Foul des Ex-Wolfsburgers Andrea Barzagli an Giovani Dos Santos glich Javier Hernandez (34.) vor
76.864 Zuschauern im ausverkauften Fussball-Tempel per Foulelfmeter aus.

Doch Milan-Stürmerstar Balotelli (78.) machte den ersten Sieg der Italiener gegen Mexiko seit 1993 und den ersten Erfolg in einem Pflichtspiel gegen „El Tri“ seit der WM 1970 perfekt.

Bester Mann auf dem Platz war aber Pirlo. „Das ist ein grossartiges Gefühl. Gerade im Maracana so ein Tor zu schiessen. Ich habe davon nur träumen können“, sagte der 34 Jahre alte Spielgestalter über seinen Kunstschuss.

Sein Trainer Cesare Prandelli war aber nicht nur mit dem Kreativkopf seines Teams zufrieden, sondern nach den zuletzt mässigen Auftritten auch mit der gesamten Mannschaft. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, sagte er. „Wir haben versucht, sie auszuspielen. So haben wir uns vorbereitet, und es hat funktioniert.“

Mexiko steht im zweiten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Gastgeber Brasilien nun schon unter grossem Druck. Italien kann die Aufgabe gegen Japan hingegen entspannter angehen. Die Brasilianer hatten am Samstag in Brasilia das Eröffnungsspiel der Gruppe A gegen die Japaner mit 3:0 gewonnen.

Angeführt von Balotelli und Pirlo starteten die Italiener schwungvoll. Vor allem über die linke Seite machte der Europameisterschafts-Zweite immer wieder Druck. Die Mexikaner leisteten sich indes in der Anfangsphase einige Unkonzentriertheiten.

Nach einem Fehler von Francisco Rodriguez, der Balotelli den Ball direkt in die Füsse spielte, verpasste der Stürmerstar des AC Mailand mit seinem Lupfer das Tor nur knapp (5.). Zwei Minuten später scheiterte der Ein-Mann-Sturm nach schöner Vorarbeit von Riccardo Montolivo aus zehn Metern an Mexikos Keeper Jose Corona. Balotelli, der noch am Freitag das Training abgebrochen hatte, spielte Mexikos Deckung fast allein schwindelig.

Ein erstes Lebenszeichen im Angriff der Mexikaner lieferte Andres Guardado (11.) mit einem Lattentreffer. Danach konnte sich „El Tri“ allmählich vom Druck befreien. Dennoch gingen die Italiener dank Pirlos Freistoss' in Front. Als die Italiener wieder das Spiel kontrollierten, leistete sich Barzagli den dicken Patzer, der zum Foulelfmeter und zum Ausgleich durch Hernandez führte.

Nach dem Wechsel gab es dasselbe Bild wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Italien dominierte – vor allem dank Pirlo. In der 54. Minute hatte Montolivo nach einem Freistoss des Regisseurs die grosse Chance zur abermaligen Führung, war aber zu überrascht. Ein weiterer Kunst-Freistoss von Pirlo knapp am Tor vorbei schreckte die Mexikaner erneut auf.

Danach verflachte die Partie. Die Mexikaner schienen sich mit dem Remis zufriedenzugeben, den Italienern fiel kaum noch etwas ein – bis Balotelli kam. Mit seinem mächtigen Körper setzte er sich robust gegen den schwachen Rodriguez durch und traf. Danach hatte Italien keine Probleme mehr, den Sieg zu verteidigen.

   
   
Gianluigi Buffon
8.6.2013

Buffon rettet Italien, 0-0 in Prag
Auf zehn Positionen startete Italien gleich ins Spiel wie in den verlorenen EM-Final, vom Anspruch, eine europäische Spitzenmannschaft zu sein, war das Team von Cesare Prandelli aber weit entfernt. In den ersten 25 Minuten waren die Gäste zu wenig passiv und spritzig und bekundeten grosse Mühe mit dem Pressing der Gastgeber. Anschliessend kamen sie langsam besser ins Spiel, die Tschechen hatten aber weiter ein Plus.

Während die Abstimmung bei der wichtigen Mittelfeldachse Andrea Pirlo/Daniele De Rossi für einmal nicht optimal war und die "Azzurri" deshalb dem Gegner ungewohnt viele Spielanteile überliessen, erwischte wenigstens ein Italiener einen Glanzabend. Goalie Gianluigi Buffon war quasi allein verantwortlich, dass der vierfache Weltmeister nicht mit leeren Händen an den Confederations-Cup reisen muss. In seinem 128. Länderspiel avancierte "Gigi" einmal mehr zum wichtigsten Mann mit perfekten Interventionen gegen Petr Jiracek und Libor Kozak (dreimal).

Jiracek traf in der 84. Minute noch den Aussenpfosten, da waren die Italiener aber nur noch zu zehnt und auf Limitieren des Schadens bedacht. Mario Balotelli, in offensiver Hinsicht ebenso harmlos geblieben wie sein zur Pause ausgewechselter Milan-Kollege Stephan El Shaarawy, kassierte nach 70 Minuten innerhalb zweier Zeigerumdrehungen zwei gelbe Karten und wurde folgerichtig des Feldes verwiesen. Die zweite Verwarnung war aber sehr hart. In der Nachspielzeit strich ein Schuss von Einwechselspieler Daniel Kolar knapp am Tor vorbei.

Das Positivste für Italien: Der Vorsprung auf Bulgarien beträgt vor dem Direktduell am 6. September nun vier Punkte. "Wir waren alles andere als brillant, aber es ist ein wichtiger Punkt. Ich wollte Balotelli eigentlich auswechseln, da er etwas nervös war, aber mir fehlte die Zeit", sagte Prandelli unmittelbar nach Spielschluss.

   
   
Gianluigi Buffon
1.6.2013

Testspiel: Italien schlägt San Marino
Der Vize-Europameister hat sich am Freitagabend in einem Testspiel gegen San Marino mit 4:0 (2:0) durchgesetzt. Die Tore erzielten dabei Andrea Poli (28.), Alberto Gilardino (34.), Andrea Pirlo (50.) und Alberto Aquilani (79.).

Im Stadio Renato Dall'Ara von Bologna belagerten die Italiener nahezu durchgängig das gegnerische Tor und machten San Marinos Keeper Aldo Simoncini indirekt zum Mann des Spiels, der mehrfach Grosschancen des Favoriten vereiteln konnte. Nach 28. Minuten musste er jedoch zum ersten Mal hinter sich greifen, als Andrea Poli ihn mit einem Flachschuss tunnelte.

Knappe sechs Minuten später erhöhte Alberto Gilardino auf 2:0. Simoncini konnte zuvor aus kurzer Distanz gegen Andrea Pirlo retten, war beim Nachschuss von Gilardino anschließend aber machtlos.

Nach der Halbzeit machte es Pirlo dann besser. Der Weltmeister von 2006 versenkte einen Freistoss aus zentraler Position unhaltbar im rechten oberen Eck. Den Schlusspunkt setzte Alberto Aquilani mit einem weiteren Abstauber nach einem Freistoss von Pirlo. Der Mittelfeldspieler drückte den Ball aus wenigen Zentimetern über die Linie.

   
   
29.5.2013

   
   
Antonio Conte
20.5.2013

Meister Juventus verliert zum Abschluss
Der frischgebackene italienische Meister Juventus Turin hat nach zwölf Serie-A-Partien wieder eine Niederlage einstecken müssen. Die "Alte Dame" kassierte am Samstag eine 2:Auswärtsschlappe gegen Sampdoria Genua. Nachdem Juventus durch Quagliarella (25.) in Führung gegangen war, drehten die Gastgeber die Partie durch Treffer von Citadin Eder (31./Elfmeter), Silvestri (57.) und Icardi (75.). Der zweite Treffer der Turiner durch Giaccherini (90.) kam zu spät.

   
   
Meister Juventus
11.5.2013

Meister Juventus müht sich zu einem Unentschieden
Juventus Turin ist am 37. Spieltag der Serie A gegen Cagliari Calcio nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Victor Ibarbo (12.) brachte die Gäste im Juventus Stadion in Führung, Mirko Vucinic (61.) glich für die bereits vor der Partie als Meister feststehenden Turiner aus. Juve hat als Spitzenreiter 12 Zähler Vorsprung auf den SSC Neapel, Cagliari belegt Rang elf.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Sardinien, wobei das Team von Trainer Ivo Pulga zunächst noch nicht wirklich gefährlich vor das Tor der Turiner kam. In der 12. Minute dann die erste Möglichkeit der Partie für Juventus. Arturo Vidal zog aus 23 Metern ab, Keeper Michael Agazzi parierte stark.

Quasi im Gegenzug ging Cagliari in Führung. Stürmer Ibarbo schnappte sich in der eigenen Hälfte den Ball, legte ein tolles Solo hin und schob schliesslich aus acht Metern etwas glücklich an Torhüter Marco Storari, der den Ball noch berührte, vorbei in die Maschen.

Erst jetzt wurde Juventus stärker und drückte Cagliari in die eigene Hälfte hinein. Die Mannschaft von Coach Antonio Conte kam zu einigen ordentlichen Möglichkeiten, es fehlte aber die Durchschlagskraft. Die beste Chance vor der Pause hatte Sebastian Giovinco, der einen Freistoss aus 25 Metern an die Unterkante der Latte setzte.

Juves Dominanz bringt keinen Sieg

Nach dem Seitenwechsel wurde Juventus immer dominanter und hatte mittlerweile 61 Prozent Ballbesitz. In der 61. Minute wurden die Turiner schliesslich belohnt. Zehn Minuten nach seiner Einwechslung traf Vucinic zum Ausgleich. Nach einer Flanke von der linken Seite köpfte Vidal die Kugel vom langen Pfosten zurück in die Mitte. Der Montenegriner stand goldrichtig und schob aus knapp fünf Metern ein.

Fortan verteidigte Cagliari nur noch, Juve machte Druck. Allerdings sprangen kaum hochkarätige Chancen dabei heraus. In der 78. Minute versuchte es Mauricio Isla mit einem Kracher aus 19 Metern, der Ball zischte allerdings ganz knapp über das Gehäuse. So blieb es bei der für Cagliari etwas schmeichelhaften Punkteteilung.

   
   
Antonio Conte
10.5.2013

Atalanta Bergamo und Juventus Turin nach Ausschreitungen verurteilt
Atalanta Bergamo und der italienische Fussball-Meister Juventus Turin wurden nach schweren Ausschreitungen rivalisierender Hooligans im Duell beider Teams zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 50.000 Euro verurteilt. Trotz massiven Einsatzes von Sicherheitskräften, die das Gelände um das Stadion abgesperrt hatten, konnten die Krawalle nicht verhindert werden.

Knallkörper aus dem Atalanta-Block

Atalanta-Fans warfen Knallkörper auf die Juve-Tifosi und provozierten damit eine gewaltsame Auseinandersetzung. Die Polizei benutzte laut Medienberichten Tränengas, dabei wurden auch eine Frau und ein Kind leicht verletzt.

Rauchbomben und Gegenstände

Auch im Stadion kam es zu Gewalt. Anhänger von Atalanta Bergamo warfen Gegenstände, Rauchbomben und Feuerwerkskörper in Richtung der Tribüne mit den Gäste-Fans. Das Spiel musste acht Minuten unterbrochen werden. Trainer Antonio Conte rief die Juve-Tifosi zur Ruhe auf, um einen kompletten Abbruch des Spiels zu verhindern. Er appellierte, nicht auf die Provokation der Atalanta-Fans reagieren.

"So etwas darf nicht verstehen"

"So etwas darf nicht geschehen. Personen, die im Stadion Gegenstände werfen, sind keine Tifosi", kommentierte Juves Abwehrspieler Giorgio Chiellini. Kritisch reagierte auch Contes Teamkollege Angelo Alessio: "Ein derartiges Verhalten darf nicht akzeptiert werden."

   
   
Juventus Turin ist italienischer Meister!
6.5.2013

Juve holt sich erneut den Scudetto!
Juventus Turin ist erneut italienischer Fussballmeister. Am viertletzten Spieltag der Serie A verteidigen die Turiner vorzeitig ihren Titel erfolgreich.

Juve gewann am Sonntag 1:0 gegen Palermo und liegt damit uneinholbar vor Verfolger Napoli. Der italienische Rekordmeister holte damit seinen 31. (29. Scudetto).

Das Team von Erfolgstrainer Antonio Conte dominierte die Serie A von Beginn der Saison an und hängte nacheinander die Rivalen Lazio Rom, AC Mailand und Neapel ab. Im ausverkauften Stadion schoss am Sonntag Arturo Vidal per Elfmeter in der 59. Minute das Tor für die klar überlegenen Hausherren.

   
   
Gianluigi Buffon
6.5.2013

Gianluigi Buffon: "Gesammelte Erfahrung weitergeben"
Gianluigi Buffon gehört zu den absolut grossen Persönlichkeiten des Weltfussballs. Seit mehr als 15 Jahren ist er der unumstrittene letzte Rückhalt der italienischen Nationalmannschaft und der würdige Nachfolger von Dino Zoff, der sich einst im Alter von 40 Jahren zum Weltmeister krönte. Seit seinem Länderspieldebüt am 29. Oktober 1997 in Moskau (1:1) hat Buffon mehr als 126 internationale Einsätze auf dem Konto. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 wurde er Weltmeister und als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Seit der Amtsübernahme von Cesare Prandelli 2010 trägt er die Kapitänsbinde.

Stark auf der Linie und mit Autorität in der Strafraumbeherrschung, hat der inzwischen 35-jährige Super-Gigi nichts von seiner Qualität eingebüßt und denkt noch lange nicht an den Ruhestand. Er zeigt sowohl bei Juventus Turin in der Serie A wie auch in der Squadra Azzurra, die souverän ihre WM-Qualifikationsgruppe anführt und Europa beim kommenden FIFA Konföderationen-Pokal vertreten wird, immer noch den gleichen Erfolgshunger.

Im Vorfeld des Turniers in Brasilien traf sich die Legende des italienischen Fussballs zu einem Gespräch mit FIFA.com über die grossen Momente seiner Karriere.


Zu Beginn Ihrer Karriere spielten Sie bis zum Alter von 14 Jahren als defensiver Mittelfeldspieler. Stimmt es, dass die Paraden des kamerunischen Torhüters Thomas N’Kono bei der Weltmeisterschaft 1990 Sie dazu brachten, Ihre Berufung als Torhüter zu entdecken?

"Das ist richtig. Es war Thomas N’Kono mit seinen spektakulären Paraden, der mich dazu brachte, diese Position zu lieben. Er wurde bald zu meinem Vorbild, und ich habe ihm zu Ehren meinen Sohn "Louis Thomas" genannt. Im Übrigen rief mich N’Kono nach der Geburt seines Namensvetters an, um mir zu gratulieren."

Es heisst, dass Torhüter wie ein guter Wein mit dem Alter besser werden. In welchem Alter erreicht ein Torwart Ihrer Meinung nach die Reife?

"Ich weiss nicht. Das Erreichen des 30. Lebensjahres ist für jeden Menschen ein wichtiger Moment. Im Sport ist es genau so: Wenn du einmal die 30 überschritten hast, musst du dich in jedem Spiel, aber auch im Training, deiner Erfahrung bedienen. Es ist erforderlich, sehr viel mehr zu arbeiten, um das gleiche Niveau zu halten."

Kann ein Torhüter die Rolle als Kapitän vollwertig ausfüllen, obwohl er oft weit von den wichtigsten Aktionen entfernt ist?

"Ich war nie der Meinung, dass ein Kapitän nur derjenige ist, der auf dem Platz die Binde trägt. Ein richtiger Kapitän ist jemand, der eine wichtige Rolle für die Mannschaft auf dem Platz, aber auch in der Kabine einnimmt. Unabhängig davon, welche Position er auf dem Feld besetzt."

Mit welchem Verteidiger haben Sie sich am besten verstanden oder arbeiten Sie heute noch gerne zusammen?

"Ich würde auf Anhieb fünf nennen: Fabio Cannavaro, Lilian Thuram, Andrea Barzagli, Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini."

Ist eine entscheidende Parade genauso wichtig wie ein Tor?

"Das glaube ich wirklich. Ein Torhüter weiss, dass man eventuelle Fehler sehr schlecht wieder gutmachen kann. Es ist eine Position, die ständige Konzentration erfordert und keine Nachlässigkeit erlaubt."

Welche ist die wichtigste Parade, die Ihnen bisher gelungen ist?

"Es ist sehr schwer, eine bestimmte Parade besonders hervorzuheben. Glücklicherweise sind mir viele gelungen! Doch ich denke, dass diejenige beim Kopfball von Zinédine Zidane im Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006 als die entscheidendste gelten kann."

In Ihrer ersten Spielzeit bei Juventus 2001/2002 kassierten Sie in 34 Meisterschaftsspielen nur 23 Gegentreffer. Ist das immer noch Ihr Rekord?

"Das ist in der Tat das bisher beste Ergebnis in der Defensive. Es wäre perfekt, wenn es uns in dieser Saison gelänge, es besser zu machen als vor elf Jahren."

Welcher Trainer hat Sie in den fast 800 Partien, davon 126 Länderspiele, am meisten geprägt und am besten verstanden?

"Ich möchte nicht banal klingen, aber ich denke, dass alle Trainer für meine Entwicklung wichtig waren. Dennoch denke ich, dass Antonio Conte wirklich der beste Trainer ist, mit dem ich zusammengearbeitet habe. Es ist ihm gelungen, in kurzer Zeit eine Mannschaft wiederaufzubauen, die zwei Jahre lang nicht über Platz sieben hinauskam. Und er war sofort erfolgreich."

Welcher Angreifer bereitet Ihnen die größten Probleme?

"Zlatan Ibrahimovic ist ein grossartiger Spieler, der mich immer beeindruckt und mir Probleme bereitet hat."

Welchen Verteidiger hätten Sie am liebsten vor sich?

"Ich könnte keine bessere Wahl treffen als all diejenigen, mit denen ich gespielt habe."

Was bedeutet Juventus für Sie?

"Ein Leben voller Erfolge, Strapazen und Engagement. Eine Familie, in der ich wachsen konnte und der ich geholfen habe, zu wachsen. In gewisser Hinsicht eine Lebensentscheidung, ein Lebensstil."

Laut Andrea Agnelli bedurfte es für die Verlängerung Ihres Vertrages lediglich eines einfachen Blickwechsels, da Sie "eine korrekte Person" und "bei Juve zu Hause" seien...

"Das ist richtig. Es gab dazu nicht viel zu sagen. Wenn ein gutes Gefühl herrscht, wie bei dieser Möglichkeit, sind keine grossen Worte nötig, um eine Einigung zu erzielen."

Was denkt ein Kapitän von 35 Jahren, wenn er 19-jährige Jungs in der Nationalmannschaft debütieren sieht?

"Dass die Zeit für alle Menschen verstreicht. Ich habe im Alter von 17 Jahren debütiert, und heute bin ich 35. Ich kann die Zeiger der grossen Lebensuhr nicht aufhalten. Aber ich sehe das sehr gelassen, und es beunruhigt mich nicht im Geringsten. Die Zukunft gehört den Jungen. Ich versuche einfach, ihnen die Erfahrung zu vermitteln, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe."

Die italienische Nationalmannschaft praktiziert heute einen offensiveren Fussball. Geschieht das auf Kosten der defensiven Disziplin?

"Ich denke, dass wir dank der exzellenten Arbeit von Cesare Prandelli das richtige Gleichgewicht zwischen defensiver Stabilität und der Idee eines offensiven Fussballs, in dem sich unsere grossen Angreifer besser entfalten können, gefunden haben."

Ist der FIFA Konföderationen-Pokal die Generalprobe für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014?

"Ich würde sagen, er ist ein exzellenter Prüfstand."

Welche Mannschaft würden Sie sich für das Finale wünschen?

"Brasilien, aufgrund seiner Geschichte, und weil es immer ein besonderes Gefühl ist, den Gastgeber herauszufordern."

Muss man Sie nun mit Kapitän oder Präsident ansprechen, seitdem Sie den Klub Ihrer Geburtsstadt Carrarese Calcio erworben haben?

"Nennen Sie mich Gigi. Das reicht völlig."

   
   
1.5.2013
Gigi and Alena Buffon
   
   
Juventus vor Titelgewinn!
29.4.2013

Juventus Turin siegt 2:0 im Derby und steht kurz vor dem Titel
Juve kann den Champagner für die Meisterfeier in der italienischen Fussballliga endgültig kalt stellen. Der Spitzenreiter blieb mit einem 2:0-Sieg im Derby gegen den FC Turin am Sonntag auf Meisterkurs. Dank der späten Tore von Arturo Vidal (86. Minute) und Claudio Marchisio (90.+2) können die Turiner nun am kommenden Wochenende aus eigener Kraft den "Scudetto" endgültig sichern. Am 34. Spieltag der Serie A reichte es für den Rekordmeister Juventus Turin am Wochenende noch nicht zur vorzeitigen Titelverteidigung, weil auch Verfolger SSC Neapel gewann.

   
   
Gianluigi Buffon
22.4.2013

Juve besiegt am Weg zum Titel auch den AC Milan
Juventus Turin besiegte am Sonntag in der Serie A den AC Milan mit 1:0 und liegt weiter elf Punkte vor dem SSC Napoli. Der Verfolger hatte zuvor gegen Cagliari 3:2 gewonnen. Milan hat als Dritter 18 Zähler Rückstand.

Arturo Vidal machte den sechsten Sieg der Turiner in Folge perfekt, er verwandelte einen Elfmeter in Minute 57 souverän zum spielentscheidenden 1:0.

   
   
Juventus gewinnt mit 2:0
15.4.2013

Juventus zementiert Spitzenposition
Juventus Turin geht in der Serie A mit grossen Schritten Richtung erfolgreiche Titelverteidigung. Die "Bianconeri" besiegen Lazio Rom auswärts 2:0.

Weil das Verfolger-Duell zwischen Milan und Napoli vom Sonntag nur mit einem 1:1 endete, liegt Juve nun schon elf Punkte vor dem zweitplatzierten Napoli. Das Team von Antonio Conte wird sich Rang 1 nach dem fünften Serie-A-Sieg in Folge kaum mehr nehmen lassen.

In der Partie bei Lazio avancierte Arturo Vidal zum Matchwinner für Juventus. Der Chilene erzielte beide Tore. In der achten Minute war er vom Penaltypunkt aus erfolgreich, nach knapp einer halben Stunde doppelte Vidal nach Fehlern in der Lazio-Abwehr nach.

   
   
Juventus Turin
10.4.2013

"Arrivederci, Champions League!"
Juve, der Traum von der Champions League bricht zusammen. Die Turiner kämpfen mit grossem Mut, doch Bayern ist die perfekte Mannschaft. Die erste Frühlingsnacht in Turin ist nicht die Nacht der Wunder. Gegen die Qualität Bayerns ist Juve leider machtlos.

Juventus Turin unterliegt Bayern München mit 2:0.

   
   

Gigi Buffon, Claudio Marchisio
6.4.2013

Auch Pescara konnte Juventus am Weg zum Titel nicht stoppen
Leichte Partie für Bayern-Konkurrent Juventus Turin: Beim letzten Auftritt vor dem Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale gegen den deutschen Meister haben die Italiener Tabellen-Schlusslicht Delfino Pescara mit 2:1 besiegt.

Der italienische Fussball-Meister Juventus Turin hat seinen letzten Auftritt vor dem Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale am kommenden Mittwoch gegen Bayern München im Schongang bewältigt. Der Tabellenführer der Serie-A bezwang Schlusslicht Delfino Pescara 2:1 (0:0), dem Montenegriner Mirko Vucinic gelang bei Turins 21. Saisonsieg ein Doppelpack.

Juve-Trainer Antonio Conte schonte vor dem Showdown gegen den frisch gebackenen deutschen Meister etliche Stammkräfte wie Kapitän und Torwart Gianluigi Buffon und Spielmacher Andrea Pirlo. Nach einer Roten Karte gegen Pescaras Giuseppe Rizzo (72.) traf Vucinic zweimal innerhalb von fünf Minuten (73./78.), den Gästen gelang durch Emmanuel Cascione lediglich der Anschlusstreffer (83.).

   
   
Gigi Buffon
5.4.2013

"Es ist wahrlich nicht einfach, Buffon zu sein"
Das Hinspiel war nicht seine Bestleistung. Gianluigi Buffon, 35 Jahre alt und einer der besten Torhüter der Fußballgeschichte, trug mit einigen Unsicherheiten dazu bei, dass Juventus Turin beim FC Bayern 0:2 verlor. Nach dem Spiel nahm der Weltmeister von 2006 die Niederlage reumütig auf die eigene Kappe: "Das war das schlechtestes Europapokalspiel meiner Karriere." Vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League am kommenden Mittwoch im eigenen Stadion sieht Buffon dennoch Chancen für ein Happy End. Wenn auch kleine.

Die Welt: Fühlen Sie sich als Rentner, wie Franz Beckenbauer nach dem Hinspiel frotzelte?

Gianluigi Buffon: Darauf erwidere ich gar nichts, weil es mich letztlich überhaupt nicht interessiert. Ich bin ein Mensch, der den anderen stets großen Respekt entgegen bringt - insbesondere wenn ich sie nicht kenne. Ausserdem bin ich dermassen innerlich gefestigt, das wird von den Aussagen eines Ex-Sportlers im gewissen Alter bestimmt nicht zerkratzt oder eingekerbt.

Die Welt: Eine italienische Satiresendung schenkte Ihnen Morgenrock und Pantoffeln. Was machen Sie damit?

Buffon: Die ziehe ich am Mittwoch beim Rückspiel gegen die Bayern an (lacht).

Die Welt: Woran lag es, dass die Juventus-Spieler eher wie schlechte Doppelgänger der eigentlichen Profis wirkten?

Buffon: Wir waren alle enttäuscht, weil wir uns den Spielverlauf ganz anders vorgestellt hatten. Doch die Bayern zeigten sich in jeder Hinsicht überlegen. Ein Fazit ziehe ich allerdings erst nach dem Schlusspfiff am Mittwoch. Wenn sich das Urteil von München verifizieren sollte, müssen wir anerkennend sagen: Das ist unsere aktuelle Wertigkeit, und die Bayern sind einfach stärker. Aber noch ist das Duell ja nicht vorbei.

Die Welt: Hatten Sie Bayern so stark erwartet?

Buffon: Wir wussten um die absolute Top-Qualität der Münchner. Was mich etwas überraschte, war die geballte Physis und der frenetische Rhythmus von Beginn an, den sie bis zum Ende durchzogen.

Die Welt: Verfiel man von Juventus-Seite im Vorfeld eventuell ein wenig zu sehr in Demut?

Buffon: Das denke ich nicht. Es war der gebührende Respekt vor einem Team, das in den vergangenen drei Jahren zweimal im Finale der Champions League stand, ein europäisches Hoch erlebt und vor Selbstsicherheit und -bewusstsein strotzt. Wir dachten, sie trotzdem vor einige Probleme stellen zu können – doch das hat ja dann nicht wirklich geklappt. Ich persönlich lieferte die schwächste Europapokal-Partie meiner Karriere, was sich auf die anderen eventuell auswirkte. Unsere komplette Elf spielte unterm Durchschnitt.

Die Welt: Würde ein eventuelles Aus eine gescheiterte Saison bedeuten?

Buffon: Auf keinen Fall. Unser primäres Ziel hieß Titelverteidigung in der Serie A. Das wäre eine ausgezeichnete Bestätigung unserer Arbeit. Man darf nicht vergessen, dass wir noch vor kurzem zwei Mal in Folge als Siebter wurden und im letzten Jahr das Unglaubliche schafften, ungeschlagen Meister zu werden. Das Erreichen des Viertelfinales in der Champions League ist bereits eine fantastische Leistung – damit avancierte Juventus wieder zum gewürdigten und geschätzten Klub.

Die Welt: Und wann könnte Juventus wieder in den Favoritenkreis der Königsklasse rücken?

Buffon: Wie alle Sektoren der Gesellschaft ähnelt der Fußball einem Rad und funktioniert deshalb in Zyklen. Aktuell ist es der Zyklus von Barcelona, Real Madrid oder Bayern München. Momentan befindet sich Juve aber in einem klugen Aufbau zu einem Konstrukt, das dem Status quo dieser Mannschaften sehr nahe kommt.

Die Welt: Stellt Juventus demnach ein Modell in einer kriselnden Serie A?

Buffon: Das müssen die anderen Klubs beurteilen. In jedem Fall ist ein Wandel des Calcio in puncto Finanzen und Spielqualität offensichtlich. Ich nenne mal ein Beispiel: Vor rund zehn Jahren spielten Rui Costa, Edmundo und Batistuta in Florenz, und damit langte es lediglich zu Platz sieben – so dermaßen stark war die Liga. Nun sind die Zeichen einer Krise seit zwei Jahren nicht zu leugnen.

Die Welt: Sie haben die Champions League noch nie gewonnen. Bedeutet der Sieg eine Art Obsession für Sie?

Buffon: Besessen bin ich davon nicht. Sicher ist sie aber ein Ziel, für das ich mich bei jedem Training weiter nach vorne treibe.

Die Welt: Und wie sieht es mit Europas Fußssaller des Jahres aus?

Buffon: Dazu müsste schon ein Wunder geschehen. Meine Zeit zu dieser Auszeichnung ist sicherlich vorbei. Vor einigen Jahren stand ich oft als einziger Torwart im Kreis der Anwärter. Das besass für mich eine enorme Bedeutung. Nach meiner Rückenverletzung fühle ich mich jetzt wieder auf dem damaligen Leistungsniveau und erachte kein sportliches Ziel als unmöglich oder unerreichbar.

Die Welt: Wie lange haben Sie noch vor, Fussball zu spielen?

Buffon: Man sollte kein Datum fixieren, sondern Enthusiasmus, Willen und Form ständig neu abfragen und wie viele Emotionen dir der Fußball weiterhin gibt. Wenn du alles erreicht hast, verspürst du vielleicht das fortgeschrittene Alter oder Langeweile. Ich nicht, denn ich habe ja noch nicht alles gewonnen. Vor dem Hinspiel befand ich mich in großartiger Form – nach München muss ich sagen: Das war eine unglückliche Klammer, jetzt beginnt ein Neustart.

Die Welt: Wie funktioniert Buffons Neustart?

Buffon: Ich spiele seit 18 Jahren Profifußball auf hohem Niveau und kenne die Dynamik. Es ist wahrlich nicht einfach, Buffon zu sein. Denn bei jedem Fehler wird eine Woche oder zehn Tage darüber gesprochen als sei ein Erdbeben geschehen. Solange es isolierte Vorfälle bleiben, gefällt mir das irgendwo auch, denn es illustriert die gehobene Wertschätzung meiner Person.

Die Welt: Was halten Sie von Manuel Neuer?

Buffon: Ein exzellenter Torwart, physisch stark und selbstsicher. Er verleiht dem Team Ruhe und hat alles, um einer der besten seiner Ära zu werden. Am Dienstag hatte er leider wenig Gelegenheit, das zu beweisen.

Die Welt: Wo sehen Sie Unterschiede zwischen Ihnen und Neuer?

Buffon: Ich mag solche Vergleiche nicht. Das ist der neue Jaschin, der neue Zoff, der neue Maier – jeder muss seine eigene Identität finden, ohne einen anderen Torhüter imitieren zu wollen. Neuer ist Neuer, Buffon ist Buffon.

Die Welt: Sie sprachen vor einiger Zeit über ihre zurückliegenden Depressionen. Wie durchlebten Sie diese Phase?

Buffon: Darunter litt ich mehrere Monate vor knapp zehn Jahren. Es war eine dunkle Zeit. Eigentlich habe ich einen sonnigen Charakter, entdeckte mich dann aber fragiler als ich zu sein glaubte.

Die Welt: Dabei sagten Sie, Marilyn Monroe lag völlig falsch mit dem Satz: "Besser in einem Rolls Royce zu weinen als in einer überfüllten Strassenbahn".

Buffon: Viele Leute leiden darunter, und dass dich materielle Dinge davor retten, ist absoluter Blödsinn. Hast du allerdings das Glück, diese Phase zu überstehen, fühlst du dich stärker, selbstsicherer und weniger verwundbar als zuvor.

Die Welt: Wird Turin Ihre letzte Station?

Buffon: Mein Vertrag läuft noch über zwei weitere Jahre, und Juventus empfinde ich als mein Zuhause – schliesslich spiele ich hier seit 2001. Wenn du so viele schöne und auch ungemütliche Momente mit denselben Personen und Tifosi teilst, werden sie zu deiner Familie.

Die Welt: Sie besitzen mit Ihrem toskanischen Heimatverein Carrarese in der dritten Liga noch eine zweite Fussball-Familie.

Buffon: Von Kleinauf war ich Fan des Klubs, und als er sich in Schwierigkeiten befand, empfand ich eine Verantwortung zu helfen. Carrara ist mit dem Meer und den Marmor-Steinbrüchen ein wunderschöner Ort, die Leute geniessen das Leben allerdings kaum und sind immer leicht pessimistisch. Deshalb wäre der Konkurs des Vereins ein Tiefschlag gewesen. Nun bin ich dort seit einiger Zeit der Eigentümer. Herausforderungen stimulieren mich, denn ich kenne keine Angst. Und meistens gewinne ich die Herausforderungen am Ende auch. Besäße ich wie andere einen Hubschrauber, könnte ich freilich mehr Partien live sehen.

Die Welt: Sie sagten einmal, zu Parma-Zeiten hätte der ehemalige BVB-Trainer Nevio Scala ab und an riskiert, wegen Ihnen in der Psychiatrie zu enden. Warum das?

Buffon: Nun ja, ich war halt ein Teenager, sehr undiszipliniert, unreif, respektlos und machte oft das Gegenteil von dem, was man mir sagte. Im Grunde war ich jedoch ein anständiger Junge, und deshalb ließen man meine Mängel und Schlamassel durchgehen – auch weil ich eine Menge Bälle hielt.

Die Welt: In Ihrem Buch schreiben Sie, in der Jugend hätte Sie Borussia Mönchengladbach wegen des verteufelt unaussprechlichen Namens fasziniert. Klappt die Aussprache mittlerweile flüssiger?

Buffon: In der Bundesliga läuft es ja wieder besser, und sie sind zurück in Europa. Da hatte ich genug Gelegenheit, meine Aussprache zu verbessern.

   
   
Gianluigi Buffon
2.4.2013

Juventus Turin unterliegt Bayern München
Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den Einzug ins Halbfinale der Champions League erspielt.

Das Viertelfinal-Hinspiel gegen den italienischen Meister Juventus Turin gewann der Bundesliga-Tabellenführer mit 2:0 (1:0). Die Tore erzielten David Alaba nach 26 Sekunden und Thomas Müller in der 63. Minute. Das Rückspiel findet am 10. April in Turin statt.

   
   
Gigi Buffon
30.3.2013

Juve besiegt Inter Mailand und gewinnt das Derby d'Italia
Alter schützt vor grandiosen Siegen nicht und so gewann Juventus Turin das 220. Derby d'Italia gegen Inter Mailand. Die Alte Dame setzte sich mit 2:1 durch, baute die Tabellenführung aus und holte sich Selbstvertrauen vor dem Duell mit dem FC Bayern München.

Durch Tore von Fabio Quagliarella (2.) und Alessandro Matri (60.) revanchierte sich Juventus für die 1:3-Pleite in der Hinrunde. Für die Mailänder traf Rodrigo Palacio zum zwischenzeitlichen Ausgleich (54.). Esteban Cambiasso sah in der Nachspielzeit für ein rüdes Foulspiel an Giovinco die Rote Karte (90. +4).

Dank eines Kunstschusses aus 25 Metern von Quagliarella in den linken Winkel stellte Juventus die Weichen schon früh auf Sieg. Das Tor sollte der Startschuss einer hochklassigen Begegnung werden, in der beide Teams von Beginn an die Offensive suchten.

So hatte Inter Mailand durch einen Flachschuss durch Antonio Cassano (12.) und einen Kopfball aus drei Metern durch Palacio Chancen zum Ausgleich, doch beide Male parierte Gästekeeper Gianluigi Buffon glänzend. Danach übernahmen die Turiner die Kontrolle, vor allem das Mittelfeld war fest in der Hand von Andrea Pirlo, Arturo Vidal und Claudio Marchisio. Doch sowohl Vidal, der allein vor Inter-Torwart Samir Handanovic den Ball verstolperte (28.), als auch Pirlo vergaben gute Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen.

Das rächte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Palacio nach einem Pass in die Gasse durch Cassano im Strafraum völlig frei stand und den Ball aus 13 Metern mühelos an Buffon vorbei flach rechts einschob. Doch die Gäste hatten die passende Antwort parat: Marchisios Pass in den Lauf erreichte Quagliarella im letzten Moment und spielte von der Grundlinie flach in die Mitte auf Matri, der aus vier Metern durch die Beine von Handanovic einschob (60.).

In der Schlussphase warf Inter noch einmal alles nach vorne. Wirkliche Torchancen sprangen gegen die stabile Hintermannschaft der Turiner aber nicht mehr heraus. Esteban Cambiasso hatte seine Nerven in der Nachspielzeit nicht mehr im Griff, als Juventus auf Zeit spielte und er Mittelfeldspieler Giovinco rüde foulte. Der Argentinier sah glatt Rot.

   
   
Gianluigi Buffon
28.3.2013

Gianluigi Buffon will 150 Länderspiele
Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Malta absolvierte Gianluigi Buffon bereits seinen 126. Länderspieleinsatz. Damit holte der Keeper von Juventus Turin Paolo Maldini ein, der ebenso viele Einsätze für die "Squadra Azzurra" auf dem Konto hat.

Dem 35-Jährigen fehlen nun nur noch elf Spiele, um Rekordnationalspieler Fabio Cannavaro zu überholen. Doch der langjährige Stammkeeper der Nationalmannschaft denkt noch weiter. Er peilt die Marke von 150 Spielen an.

"Ich habe Maldini getroffen und er hat mir gesagt, dass ich 150 Spiele erreichen werde. Wenn Gott will und ich in guter Verfassung bleibe, dann kann ich dieses Ziel erreichen", sagte Buffon. "Aber als Sportler wird es ab dem 30. Lebensjahr schwerer. Es ist wie bei einem Hund. Jedes Jahr zählt für sieben."

   
   
Gigi Buffon
26.3.2013

Balotelli hält Italien auf WM-Kurs: 2:0 auf Malta
Deutschland-Schreck Mario Balotelli hält Vize-Europameister Italien auf WM-Kurs. Der Stürmerstar des AC Mailand erzielte beide Treffer zum 2:0 (2:0) auf Malta, womit die Squadra Azzurra ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der WM-Qualifikationsgruppe B ausbaute. Italien liegt mit 13 Punkten nun drei Zähler vor Bulgarien, das in Dänemark 1:1 (0:0) spielte. Tschechien rückte durch das 3:0 (0:0) in Armenien auf Platz drei vor. In Ta'Quali verpasste der frühere Lauterer Bundesliga-Profi Michael Mifsud mit einem verschossenen Elfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich (16.) für Malta. So blieb der Welttorhüter Gianluigi Buffon in seinem 126. Länderspiel ohne Gegentor. Buffon liegt in der Liste der Fussball-Rekordspieler seines Landes nun gleichauf mit Paolo Maldini auf Platz zwei. Rekordnationalspieler ist Fabio Cannavaro (136).

   
   
Gianluigi Buffon
21.3.2013

Brasilien und Italien spielen in Genf 2:2 unentschieden
Brasilien hat sich in Genf in einem Testspiel gegen Italien trotz 2:0-Pausenführung mit einem 2:2 begnügen müssen.

15 Monate vor der Heim-WM hat der fünfmalige Weltmeister Brasilien seinen ersten Sieg unter Trainer-Rückkehrer Luiz Felipe Scolari verpasst. Dabei lag der WM-Gastgeber von 2014 zur Pause noch voraus.

Fred (33.) und Oscar (42.) hatten die in der FIFA-Weltrangliste bis auf Platz 18 zurückgefallenen Brasilianer in Führung gebracht. Doch mit einem Doppelschlag glichen Daniele De Rossi (54.) und Mario Balotelli (57.) mit einem herrlichen Weitschuss-Tor für die "Azzurri" aus. Italien verfehlte seinen ersten Länderspiel-Erfolg gegen Brasilien seit der WM 1982 nur knapp.

Blitzeinschlag im Flugzeug

Schrecksekunde für Buffon und Co.-Blitz trifft Italien-Flieger! Das Charterflugzeug der Squadra Azzurra wurde am Mittwochabend kurz vor der Landung in Genf (Schweiz) von einem Blitz getroffen. Gefahr für die Fussball-Stars bestand aber nicht, das Bordpersonal habe die Passagiere schnell beruhigen können.

Es war schrecklich", sagte Weltmeister-Torwart Gianluigi Buffon (35) und auch Stürmer-Jungstar Stephan El Shaarawy (20) berichtete von einem grossen Schrecken.

Nationaltrainer Cesare Prandelli (55): "Das war nicht gerade angenehm, und ich glaube niemandem, der behauptet, er habe keine Angst gehabt."

Flug-Kapitän Roberto Andolfato, der den Airbus 319 der Fluggesellschaft Alitalia mit rund 100 Passagieren an Bord von Florenz nach Genf geflogen hatte: "So etwas habe ich in 24 Jahren als Pilot nur zweimal erlebt. Die Sicherheit der Passagiere war aber nie gefährdet."

   
   
Gigi Buffon
18.3.2013

"Es wäre keine Schande, gegen Bayern zu verlieren"
Rekordmeister Juventus Turin strebt mit grossen Schritten dem 29. Titel in der italienischen Serie A entgegen. Bayern Münchens Gegner im Viertelfinale der Champions League gewann beim FC Bologna mit 2:0 (0:0). Für den Titelverteidiger trafen Mirko Vucinic (62.) und Claudio Marchisio (73.). "Dieser Sieg war mehr wert als drei Punkte. Wir haben wichtige Signale gesendet. Es gibt immer weniger Spiele für die Konkurrenz, uns noch einzuholen" kommentierte Torwart Gianluigi Buffon.

Auf die anstehenden Königsklassen-Duelle vom italienischen Meister Juventus Turin gegen FC Bayern Anfang April angesprochen stapelte der Welttorwart dann aber ungewohnt tief: "Wir wollen unsere Serie gegen die Deutschen fortsetzen", erklärte Buffon, "allerdings wissen wir, dass wir gegen eine grosse Mannschaft spielen."

Der Respekt des 35-Jährigen vor den Münchnern geht dabei so weit, dass Buffon sogar bereits für den Fall eines Scheiterns vorbaute: "Es wäre keine Schande, gegen eine Mannschaft wie den FC Bayern zu verlieren. Das Viertelfinale zu erreichen und gegen die Bayern spielen zu dürfen, ist bereits ein grossartiges Resultat."

   
   

Bologna vs Juventus Turin
16.3.2013

Juve auf Meisterschaftskurs
Der italienische Rekordmeister Juventus Turin strebt mit grossen Schritten seinem 29. Titel in der Serie A entgegen. Bayern Münchens Gegner im Viertelfinale der Champions League gewann beim FC Bologna 2:0 (0:0) und hat vorerst zwölf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SSC Neapel. Für den Titelverteidiger trafen Mirko Vucinic (62. Minute) und Claudio Marchisio (73.).

   
Emanuele Giaccherini
10.3.2013

Juve baut Vorsprung aus
Mit einem späten Sieg ist Juventus Turin dem 29. Gewinn der italienischen Meisterschaft ein grosses Stück näher gekommen.

Dank eines Treffers von Emanuele Giaccherini in der Nachspielzeit besiegte die "Alte Dame" den Tabellenachten Calcio Catania auf eigenem Platz 1:0 (0:0).

Juventus Turin hat jetzt neun Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten und steht kurz vor seiner 29. Meisterschaft.

   
   
Gianluigi Buffon
6.3.2013

Juve hält Celtic locker in Schach
Der italienische Fussball-Rekordmeister Juventus Turin hat erstmals seit sieben Jahren das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der Tabellenführer der Serie A besiegte im Achtelfinal-Rückspiel den schottischen Meister Celtic Glasgow mit 2:0 (1:0).

Schon im Hinspiel hatte der italienische Champion die Weichen für den Einzug in die Runde der besten acht Mannschaften der Königsklasse mit einem 3:0 gestellt. Alessandro Matri brachte die alte Dame in der 24. Minute in Führung, in der 65. Minute erhöhte Fabio Quagliarella. Damit darf Juve weiter vom dritten Triumph im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb nach 1985 und 1996 träumen.

Celtic spielte trotz der deutlichen Hinspielniederlage mutig nach vorne. Dem Sieger des Landesmeister-Wettbewerbs von 1967 mangelte es im Angriff aber an der notwendigen Durchschlagskraft. Turin ging mit seiner ersten Chance durch den Abstauber von Matri in Führung. Vier Minuten später verhinderte der italienische Nationaltorhüter Gianluigi Buffon mit einer Glanzparade gegen Gary Hooper den Ausgleich.

Nach dem Wechsel übernahm Turin immer mehr die Kontrolle über das Spiel, klare Möglichkeiten blieben aber lange Zeit Mangelware. Celtic kämpfte zwar verbissen, doch fehlten ihnen aber die Mittel.

Gegen die bescheidenen Schotten ging es in der Folge vor allem noch darum, die lange Ungeschlagenheit von Torhüter Gigi Buffon zu wahren. Am Ende der Partie hatte sich die Zahl der Minuten ohne Gegentor auf 490 erhöht. Juventus Turin blieb so nicht nur im fünften Champions League Spiel in Folge ohne Gegentor, sie verteidigten auch eine weitere eindrückliche Serie: Zum 18. Mal in Folge im Europacup gingen die Italiener ungeschlagen vom Platz.

   
   

Juventus Turin, die unangefochtene Nummer 1 der Serie A
1.3.2013

Juventus hält Napoli auf Distanz
Auf dem Weg zum 29. Scudetto hat Juventus Turin seinen härtesten Verfolger auf Distanz gehalten. Im direkten Duell mit dem SSC Neapel errang die "Alte Dame" ein 1:1 und verteidigte den Sechs-Punkte-Vorsprung vor den Süditalienern.

Verteidiger Giorgio Chiellini hatte den Titelverteidiger in der zehnten Minute per Kopfball in Führung gebracht, Gökhan Inler glich kurz vor der Pause mit einem herrlichen Weitschuss aus 25 Metern für das Heimteam aus. Bei seinem fünften Saisontor profitierte der Captain der Schweizer Nationalmannschaft davon, dass der Ball von Juves Verteidiger Leonardo Bonucci unhaltbar für Gianluigi Buffon abgelenkt wurde.

Buffon verhindert Inler-Doppelpack

In der Neuauflage des letztjährigen Cupfinals boten sich die beiden Teams vor gut 60'000 Zuschauern im Stadion San Paolo einen intensiven und ausgeglichenen Schlagabtausch. Während Juventus in der ersten Halbzeit die besseren Torchancen verzeichnete, drückte Napoli nach der Pause vermehrt aufs Tempo und stand einem zweiten Treffer näher. In der 84. Minute verhinderte Gianluigi Buffon mit einer wunderbaren Glanzparade das zweite Weitschusstor Inlers. 

Napoli hat den Titel wohl verspielt

Für Napoli dürfte das vierte Remis in der Meisterschaft in Folge zu wenig sein, um am Ende der Saison ganz oben zu stehen. Mehr als 20 Jahre ist es mittlerweile her, seit die SSC unter der Regie von Diego Armando Maradona seine zwei bislang einzigen Meistertitel gewann (1987 und 1990).

   
   
Juventus Turin bezwingt Siena
24.2.2013

Juve siegt ohne Mühe gegen Siena mit 3:0
Juventus Turin ist unbeirrt auf dem Weg zu seiner 29. italienischen Meisterschaft.

Der Rekordmeister bezwang den Abstiegskandidaten AC Siena am 26. Spieltag der Serie A mit 3:0 (1:0) und zeigte sich dabei eine Woche nach dem Ausrutscher beim AS Rom (0:1) wieder voll auf der Höhe.

Juve liegt sieben Punkte vor dem SSC Neapel, der am Montag bei Udinese Calcio gefordert ist.

Stephan Lichtsteiner (30.) erzielte das 1:0 für Juventus, Sebastian Giovinco (74.) das 2:0, Paul Pogba (89.) das Tor zum Endstand.

Am 1. März könnte die Vorentscheidung im Rennen um den Scudetto fallen - Juve tritt dann in Neapel an.

   
   
Andrea Pirlo & Francesco Totti
17.2.2013

Juventus verliert gegen die AS Roma
Die seit dem 22. Dezember sieglosen Römer ringen den Leader Juventus 1:0 nieder.


Das Tor des Abends markierte Francesco Totti. "Il Re" überwand den italienischen National-Keeper Gianluigi Buffon mit einem wunderbaren Schuss aus 18 m. Der 36-jährige Ex-Weltmeister, mittlerweile in der 21. Serie-A-Saison mit der Roma, prägte das Spiel - nicht nur in positiver Hinsicht. Mit einem Tritt verletzte er Juve-Regisseur Pirlo am Knie.


Derweil sich die Römer nach sechs Runden ohne Erfolg aus der Krise bewegten, erlitten die Bianconeri nach dem Cup-Halbfinal-Out gegen Lazio die zweite schwere Niederlage in der "Ewigen Stadt". Sollte die SSC Napoli ihr Heimspiel gegen Sampdoria gewinnen, beträgt der Rückstand nur noch zwei Punkte.

   
   
Gigi Buffon
12.2.2013

Buffon wünscht sich Finale gegen Dortmund
Der italienische Nationalkeeper berichtete dabei von seinem grossen Traum, einmal die Champions League zu gewinnen.

"Fast 15 Jahre bin ich jetzt bei Juve. Am Ende meiner Karriere möchte ich mir selbst und den anderen einen den Champions League Titel schenken. Das wäre unbezahlbar", sagte der 35-Jährige.

Vor genau zehn Jahren war Buffon schon mal im Finale der Königsklasse gestanden, damals verlor Juventus jedoch im Elfmeterschießen gegen den AC Milan. Sollten es die Turiner erneut ins Endspiel schaffen, hat Buffon einen Wunschgegner:

"Wenn ich ein Champions-League-Finale aussuchen dürfte, wäre das Juve gegen Dortmund. Dann könnten wir uns für 1997 revanchieren."

Vor 16 Jahren hatte Juventus das Endspiel in München mit 1:3 gegen den BVB verloren. Buffon spielte damals aber noch für den AC Parma.

   
   
Stephan Lichtsteiner, Gary Hooper & Gigi Buffon
12.2.2013

Juventus schiesst Celtic ab
Juventus Turin steht in der Champions League bereits mit einem Bein in den Viertelfinals. Der italienische Meister gewann das Achtelfinal-Hinspiel in Glasgow gegen Celtic  3:0.

Dicker Patzer von Ambrose

Die fantastische Stimmung der 60'000 Zuschauer im Celtic Park hatte bereits früh einen ersten Dämpfer erhalten, als in der 3. Minute dem Nigerianer Efe Ambrose ein kapitaler Fehler unterlief. Der Verteidiger, der nur 48 Stunden zuvor in Südafrika mit Nigeria den Titel am Afrika-Cup gewonnen hatte, schätzte einen weiten Ball von Federico Peluso falsch ein, Alessandro Matri profitierte und spitzelte den Ball zwischen den Beinen von Fraser Forster hindurch ins Tor. Dass Marchisio den Ball danach noch in die Maschen schoss, nachdem Kelvin Wilson den Ball geklärt hatte, verhinderte eine weitere Diskussion über die Einführung der Torkamera. Der wenige Meter vom Tatort entfernte Torrichter hatte nicht registriert, dass nach Matris Abschlussversuch der Ball die Linie bereits überschritten hatte.

Durch den frühen Gegentreffer liessen sich die Schotten allerdings nicht verunsichern - im Gegenteil. Mit ihrer leidenschaftlichen Art setzten sie die Gäste mächtig unter Druck und kamen regelmässig zu Torchancen. Die besten vergab Kris Commons. Zuerst scheiterte er mit einem Schuss an Gianluigi Buffon (10.), ehe er eine Direktabnahme nicht richtig erwischte und den Ball über das Tor schoss (15.). Dem Ausgleich am nächsten kam der schottische Angreifer nach einer knappen halben Stunde, als er mit einem herrlichen Fallrückzieher das Tor nur um wenige Zentimeter verpasste.

Celtic verpasst Ausgleich

Auch nach der Pause unternahm das Heimteam alles, um die Chance auf den erstmaligen Einzug in die Viertelfinals der Königsklasse aufrecht zu erhalten. Ambrose hätte in der 62. Minute seinen Fehler wieder gutmachen können, als er alleinstehend zum Kopfball kam, dieser aber zu harmlos geriet.

Aufgrund des starken Drucks des Heimteams war auch der Schweizer Internationale Stephan Lichtsteiner auf der rechten Seite vorwiegend mit defensiven Aufgaben beschäftigt. Nur selten wagte er einen Vorstoss über die Mittellinie, so wie in der 44. Minute, als er mit einem harmlosen Weitschuss an Celtic-Hüter Forster scheiterte. Am meisten für Aufsehen sorgte der Schweizer bei Cornern der Schotten, als er sich mehrmals mit Gary Hooper im Fünfmeterraum einen Ringkampf lieferte. In der 37. Minute wurden beide verwarnt.

   
   
Alessandro Matri
9.2.2013

Juve-Matri schiesst Fiorentina ohne Schuh ab!
Juventus Turin gewinnt gegen Fiorentina problemlos mit 2:0 und baut die Tabellenführung weiter aus. Stürmer Matri erzielt das zweite Tor nur in Socken. Napoli muss derweil im Titelkampf einen Dämpfer hinnehmen.

Der Tabellenführer der Serie A legt vor. Juve schlägt die Fiorentina nach Treffern von Vucinic (20.) und Matri (41.) mit 2:0.

Kurios ist dabei besonders das zweite Goal der "Alten Dame": Alessandro Matri trifft nach einer Vidal-Vorlage ins Netz – allerdings ohne Schuh!

In der zweiten Halbzeit lässt Juve nichts mehr anbrennen. Der italienische Meister baut dank dem Dreier den Vorsprung in der Tabelle auf fünf Punkte aus. Stephan Lichtsteiner kommt über 90 Minuten zum Einsatz.

   
   
7.2.2013

"Man of the Match" : i tifosi eleggono Buffon

http://vivoazzurro.it/it/news/man-match-i-tifosi-eleggono-buffon?fb

Man of the Match, Gigi Buffon

   
   
Gigi Buffon
6.2.2013

Remis zwischen Niederlande und Italien
Auswechselspieler Marco Verratti hat in der 91. Minute der italienischen Nationalmannschaft ein Unentschieden im prestigeträchtigen Testspiel in den Niederlanden gerettet.

Das holländische Nationalteam ging im Spiel gegen Italien in der 33. Minute durch einen Treffer von Jeremain Lens in Führung. Lange sah es so aus, als ob die Holländer die knappe Führung über die Zeit bringen. Ehe der Italiener Marco Verratti den Gästen in Amsterdam den verdienten Punkt nach einer überzeugenden Schlussphase rettete.

Italiens Torhüter Gianluigi Buffon war an dem Abend der Mann auf dem Platz. Von 8 sicheren Torchancen der Gastgeber wehrte er 7 ab!

   
   
Gigi Buffon
3.2.2013

Juventus nach 2:1 bei Chievo wieder vor Napoli
In der 23. Serie-A-Runde gewann Juventus Turin am Sonntag mit 2:1 bei Chievo Verona. Matri (10.) und Lichtsteiner (42.) brachten die Gäste in Führung. Cyril Thereau erzielte in der 52. Minute den Anschlusstreffer.

   
   
Antonio Conte, Juventus Turin
29.1.2013

Lazio trifft Juventus ins Herz im zweiten Pokal-Halbfinale
Alvaro Gonzáles (53.) brachte die Gastgeber im Olympiastadion Rom in Führung, doch der ehemalige Leverkusener Arturo Vidal (90.+1) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich, welcher eine Verlängerung bedeutet hätte. Doch Sergio Floccari (90.+2) antwortete im Gegenzug mit dem Siegestreffer für Lazio.

   
   
Arturo Vidal
26.1.2013

Genua trotzt Juve Remis ab
Nach Lazio Rom strauchelt auch Juventus Turin. Die "Alte Dame" kommt gegen den Abstiegskandidaten aus Genua nicht über ein 1:1 hinaus und verpasst es, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen.

In der 54. Minute schaut die Welt für den italienischen Rekordmeister noch in Ordnung aus: Quagliarella bringt die Schwarzweissen nach einem Zuspiel von Vucinic in Front. Von Genua ist bis zu diesem Zeitpunkt wenig bis gar nichts zu sehen. Doch in der 68. Minute pennt die Juve-Defensive und der eingewechselte Boriello drückt eine Kucka-Flanke per Kopf ins Netz - der Ausgleich aus dem Nichts!

Juve, wo Stephan Lichtsteiner über 90 Minuten zum Zug kommt, zündet jetzt den Turbo und drückt auf den Siegtreffer. Giovinco trifft mit einem herrlichen Freistoss noch den Pfosten. Mehr ist aber nicht drin.

   
   
Gigi Buffon bis 2015 bei Juventus
23.1.2013

Only Juventus for Buffon
Gigi Buffon says that he never thought about leaving Juventus after opting to sign a new contract with the Italian champions.

The 34-year-old could have left the club on a Bosman in the summer, but he’s put pen to paper on a new agreement until 2015. "I never considered any other club," the custodian noted at a Press conference this afternoon. "I’ve been here for many years and the Juventus shirt is a lifestyle. It’s hard to imagine me in another one."

Buffon has agreed to accept a cut in salary – thought to be around €2m a season – while he confirmed that he even offered to sign a shorter deal than he did. "I proposed 12 months," he declared. "As a player with my career behind him, the present and the future that is ahead, it is right that you play only for as long as you can at your levels. I thought that was right, but Juventus are not a club who improvise. They plan."

Although the Italian international has only signed on for another two years, he admits that he has his eyes on appearing at Euro 2016. "There is a World Cup in a year and a half and then a European Championship three and a half years later. I want to reach that stage in the shape I am today. We’ll see what happens in 2015."

Buffon joined the Old Lady in 2001 from Parma at a cost of £33m. He’s now captain of his club and his country. "As soon as I arrived at this club I asked myself whether I was good enough. I never thought that I would be the captain of a prestigious team like Juventus. Alex Del Piero left me the armband and this was very significant in my consecration as a man of the changing room." After a season in Serie B with Juve post-Calciopoli, Buffon was asked about the opportunity to join Barcelona in 2001. "I do ask myself that question now and again, but Barcelona started winning in 2006. Five years without winning anything is a long time. Seeing how my career has developed, I have no regrets."

Buffon was also quizzed about his possible heir and he believes that Italian football will be in safe hands when he does eventually quit. "There is a good generation of goalkeepers coming through. I’ve had the fortune of training with Nicola Leali, he has the potential to write goalkeeping history. Then, in Serie A, there is Mattia Perin of Pescara who is doing some really exceptional things. The goalkeeping movement has been regenerated."

   
   
Andrea Barzagli
22.1.2013

Remis zwischen Juve und Lazio Rom im Pokal-Halbfinale
Nationalspieler Federico Peluso, den Juve erst Anfang des Monats von Atalanta Bergamo ausgeliehen hatte, brachte den Tabellenführer in der 63. Minute per Kopfball in Führung. Der frühere Leverkusener Bundesligaprofi Arturo Vidal scheiterte zudem für die "Alte Dame" bei einem Konter am Pfosten (72.).
Ein später Treffer von Lazios Mannschaftskapitän Stefano Mauri (86.) sicherte dem Hauptstadt-Klub im Halbfinal-Hinspiel der Coppa Italia bei Rekordmeister Juventus Turin ein 1:1.

   
   
Paul Pogba und Gigi Buffon
20.1.2013

Juventus Turin besiegt Udinese Calcio deutlich
Der Tabellenführer begann trotz zahlreicher Ausfälle furios und setzte sich von Anfang an in der gegnerischen Hälfte fest. Es dauerte bis zur 13. Minute, ehe die Turiner auch die erste gute Tormöglichkeit vorfanden: Vidal kam aus 16 Metern zentral vor dem Tor zum Schuss, seinen Versuch konnte Ersatzkeeper Padelli aber zur Ecke klären.

Nur fünf Minuten später die nächste Riesenchance für die "Bianconeri": Der agile Giovinco legte nach einem blitzschnellen Konter quer auf Giaccherini, der alleine auf Padelli zulief, doch der Torwart rettete seine Mannschaft mit einer Fußabwehr erneut vor einem Rückstand.

Traumtor durch Pogba

Die Gastgeber kamen auch in Folge zu mehreren kleineren Möglichkeiten, die sie jedoch nicht nützen konnten. In der 41. Minute war es dann aber soweit: der 19-jährige Pirlo-Ersatz Pogba fasste sich aus 25 Metern Entfernung ein Herz und hämmerte den Ball gnadenlos ins gegnerische Tor. Das 86 km/h schnelle Geschoss prallte von der Latte hinter den Rücken von Padelli. Wenig später war die erste Halbzeit zu Ende – Juventus führte verdient mit 1:0.

Pogba zum Zweiten, Debakel für Udinese

Die zweite Halbzeit begann mit der Einwechslung von Udinese-Goalgetter Di Natale und in der Tat schienen die Gäste nun etwas aktiver. In der 50. Minute war die Zeit reif für den ersten Torschuss für Udinese - kein Problem für Buffon.

Die Bemühungen der Gäste waren jedoch nur von kurzer Dauer. Es dauerte bis zur 66. Minute ehe Juventus seine Führung ausbauen konnte: Pogba erhöhte mit seinem nächsten Fernschuss auf 2:0. Nur sechs Minuten später war die Partie endgültig entschieden: Vucinic netzte aus kurzer Distanz ein 3:0. Udinese ergab sich nun seinem Schicksal und kassierte in der 80. Minute auch noch das 4:0 durch den eingewechselten Matri. Der amtierende Meister feierte somit den ersten Ligasieg im Kalenderjahr 2013 und baute den Vorsprung in der Tabelle aus.

   
   
Juventus Turin
13.1.2013

Parma hält seine Heimserie und trotzt Juventus Turin ein 1:1 ab
Am Nachmittag empfing der FC Parma Meister und Tabellenführer Juventus Turin. Die Gastgeber erwiesen sich als starker Gegner, der den Bianconeri teilweise das Leben schwer machte. Am Ende trennten sich beide Teams mit 1:1, weil Juve aus den Chancen zu wenig machte und Parmas Torwart Mirante einen Sahnetag erwischte.

   
   


Andrea Pirlo und Gigi Buffon
9.1.2013

Juve wirft Mailand aus der Coppa Italia
Juventus Turin schafft in der Coppa Italia den Einzug in den Halbfinal. Der Leader der Serie A bezwingt die AC Milan knapp mit 2:1 n.V.

Bereits nach in der 6. Minute brachte Stephan El Shaarawy die Mailänder 1:0 in Führung. Juventus brauchte aber lediglich sechs weitere Minuten, um mit einem Tor von Sebastian Giovinco wieder gleichzuziehen. In der regulären Spielzeit fielen keine weiteren Tore mehr und so wurde eine Verlängerung nötig. Dort machte sich der eingewechselte Mirko Vucinic mit dem entscheidenden Tor zum Mann des Spiels. Juve ist damit neben Lazio Rom der zweite Halbfinalist.

   
   
Gigi Buffon
6.1.2013

Gianluigi Buffon übernimmt Verantwortung für Niederlage gegen Sampdoria
Buffon: "Es tut mir leid"


"Ich habe Fehler gemacht und somit den Sieg verspielt. Es tut mir leid", äusserte sich Buffon auf der offiziellen Internetseite des Vereins. "Ich war immer noch in der Rückwärtsbewegung, als Icardi seinen Schuss abgegeben hat. Normalerweise mache ich derartige Fehler nicht, aber diesmal war ich zu weit vorne."

"Beim zweiten Tor hätte ich eine gute Parade hinlegen müssen. Ich hätte mich nicht gewundert, falls ich es geschafft hätte, weil ich weiss, dass ich so etwas kann."

"Wir haben unseren Fokus auf das Spiel verloren und immer mehr Fehler gemacht und der gegnerischen Mannschaft Konterchancen gegeben. Nach dem ersten Tor habe ich auf die verbleibende Spielzeit geguckt und gedacht, dass wir das Spiel noch gewinnen werden", fügte Buffon hinzu.

   
   

Gigi Buffon
6.1.2013

Juventus Turin verliert in Überzahl gegen Sampdoria Genua
Der 19. Spieltag der Serie A bot einige Überraschungen, die grösste davon beim Meister Juventus Turin. Denn trotz einer 60 Minuten lang währenden Überzahl sowie einer 1:0-Führung konnte die Alte Dame das Spiel gegen den Gast Sampdoria Genua nicht gewinnen, sondern verlor am Ende noch mit 1:2.

Nach der frühen Führung durch Giovincos Elfmeter, sowie dem Platzverweis für Genuas Berardi nach einer Gelb-Roten Karte sah der Meister bereits früh wie der Sieger der Partie aus. Doch Sampdoria Genua verteidigte aufopferungsvoll und konnte sich dank eines Doppelpacks von Icardi am Ende verdient drei Zähler sichern.

Turins Vorsprung auf Lazio Rom an der Tabellenspitze schrumpft damit nach der dritten Saisonniederlage auf fünf Punkte.

   
   
Andrea Pirlo, Gigi Buffon
29.12.2012

Buffon: "What a splendid 2012"
Gigi Buffon looks back over 2012, ahead to "at least another three years at the top" and claims Andrea Pirlo is on the same level as Leo Messi.

"I am 34 and for a goalkeeper I don’t consider myself old. I am mature," the Juventus star told Sport Mediaset.

I know where I can push myself and I think I have at least another three years at the top level.

This year has been very satisfying both on the field and off, so 2012 will be remembered for a long time. After two consecutive seventh-place finishes, we even surprised ourselves by doing something memorable.

It was all down to hard work, sweat and the fortune of being led by a great Coach.

As for Italy, nobody expected us to reach the Euro 2012 Final.

It’s true, getting there isn’t the same as winning, but at the starting gate I dare anyone to say we were among the favourites to reach the Final. It was hoped that Pirlo would win the Ballon d’Or after a year in which he took Juve to the Scudetto and was instrumental in Italy’s revival.

I think it’s impossible to say Messi isn’t the best player in the world, as it’ll be incredible if anyone is ever able to replicate his figures," continued Buffon.

"However, a striker always gets the front page headlines. For example, Pirlo is on the same level with Messi and anyone else in terms of quality, but he is a midfielder and won’t be treated the same way."

   
   
Alessandro Matri und Andrea Pirlo
21.12.2012

Auswechselspieler Matri schenkt Juventus den Sieg gegen Cagliari
Das Spiel zwischen Juve und Cagliari begann mit überraschend geringer Intensität, denn beide Mannschaften schienen sich zuerst noch ein wenig abzutasten. Wie erwartet kam Juventus zur ersten Gelegenheit im Spiel, allerdings konnte ein Schuss von Quagliarella in der neunten Minute von der Hintermannschaft des Gastgebers geblockt werden.

Elfmeter bringen Überraschungen

Der erste Aufreger des Spiels fand in der 15. Spielminute statt. Nach einem Angriff des Gastgebers, der schließlich bis zum Strafraum von Juventus kam, war es Caceres, der Angreifer Sau leicht streifte. Mit etwas Verzögerung und zum Entsetzten der Gäste entschied der Unparteiische auf Elfmeter für Cagliari. Pinilla führte aus und traf vom Elfmeterpunkt zur überraschenden 1:0-Führung. Von nun an fing das Spiel interessanter zu werden. Beide Mannschaften spielten offensiv und nahmen damit ein Risiko ein. Bis zur Halbzeit hatten Quagliarella und Giovinco die größten Chancen für Juventus, für ein Tor reichte es dennoch nicht.

Nach der Pause begann das Spiel zunehmend Aggressiver zu werden. Nicht selten kam es auch zu einigen Rangeleien zwischen den Spielern auf dem Platz. So auch in der 63. Minute, als Astori für ein Foul die Gelb-Rote Karte sah und Cagliari nur noch zehn Spieler blieben. Mittlerweile häuften sich auch die Angriffe von Juventus. In der 70. Minute kam es für viele Zuschauer im Stadion zu einem Déjà-Vu. Diesmal kommt Giovinco nach einem Angriff mit einen Abwehrspieler Cagliaris in leichtem Kontakt. Erneut zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, diesmal für Juventus. Doch Vidal schoss den Ball einen Meter über das Tor.

Juventus gegen die Zeit

In der 75. Minute folgte Juves nächster Angriff. Nach einem Schuss von Vucinic, prallte der Ball vom Torwart ab, in dem Moment stand Matri zur Stelle und glich mit seinem Abstauber zum 1:1 aus. Von nun an blieb den Gästen noch 15 Minuten Zeit um auch den Siegtreffer zu erzielen. Cagliari versuchte nun kompakt zu stehen und einen Punkt nach der Gelb-Roten Karte des eigenen Spielers zu sichern. In der 88. Minute gelang Juventus fast die Führung, doch Asamoah scheiterte zunächst an Torwart Agazzi, der den Ball an den Außenpfosten lenkte, auch Vucinics Schuss danach war nicht präzise genug und verfehlte das Tor. Drei Minuten später machte es Matri besser, als er den Ball aus fünf Metern Entfernung zum Tor traf. In der 95. Minute gelang Juve sogar das 3:1, als sich Giovinco gegen den Torwart durchsetzte und den Ball an Vucinic weiter gab. Letzterer schob den Ball ins leere Tor.

   
   

Juventus besiegt Atalanta
16.12.2012

Juventus weiter souverän – 3:0 gegen Atalanta
Der Rekordchampion setzte sich am Sonntag in Turin gegen Atalanta mit 3:0 durch, die Treffer erzielten Vucinic (2.), Pirlo (14.) und Marchisio (27.).

Damit vergrößerte Juve den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Inter Mailand (am Samstag 0:1 bei Lazio) auf sieben Punkte!

   
   

Gianluigi Buffon
9.12.2012

Buffon: “We need to be more cynical”
Gigi Buffon spoke of his delight at seeing Antonio Conte back on the touchline in this afternoon’s 1-0 away victory over Palermo.

The 34-year-old said: “His presence is fundamental, because he immediately manages to make suggestions and identify the right tactical solutions. And with him in the dressing room it’s impossible to take to the field without being fully focused.”

Passing judgement on the Bianconeri’s performance in Sicily, Buffon believes there is still plenty of room for improvement.

“We need to improve because on such afternoons it’s best to put the game to bed. We weren’t made to pay today but we need to learn our lesson for next time.”

The goalkeeper concluded with an update regarding his ongoing contract discussions with the club.

“We need to speak about its length. I want it to be a short-term deal, because I don’t need reassurance, on the contrary, I think it’s better to have motivation. In any case we’re down to the final details.”

   
   
Stephan Lichtsteiner, Juventus Turin
9.12.2012

Juventus gewinnt in Palermo (1:0)
Der italienische Fussball-Rekordmeister Juventus Turin hat beim Comeback von Trainer Antonio Conte die Tabellenführung in der Serie A gefestigt. Juveventus gewann am 16. Spieltag durch einen Treffer des Schweizer Abwehrspielers Stephan Lichtsteiner 1:0 (0:0) bei US Palermo und hat nach dem zwölften Saisonsieg nun 38 Punkte auf dem Konto.

Für Conte war es das erste Liga-Spiel auf der Trainerbank nach 210 Tagen Zwangspause, nachdem der 44-Jährige vor der Saison wegen seiner Verwicklung in den italienischen Wettskandal für vier Monate gesperrt worden war. Ursprünglich hätte Conte sogar zehn Monate aussetzen sollen.

   
   


Juventus Turin gewinnt gegen Donetsk
5.12.2012

Juventus schnappt sich in Donezk den Gruppensieg
Grosschancen blieben in der ersten halben Stunde aus. Juventus und die Gastgeber aus Donezk waren äusserst offensiv eingestellt, obwohl beiden Mannschaften ein Punkt zum Weiterkommen gereicht hätte. Leonardo Bonucci und Stephan Lichtsteiner machten sich gut gegen den immer gefährlichen Willian.

Giovinco mit der besten Chance

Shakhtar wehrte sich, doch Juventus war die bessere Mannschaft in der ersten Halbzeit. Mirko Vucinic setzte sich plötzlich extrem stark gegen hartnäckige Verteidiger durch und bediente Sebastian Giovinco, dessen Linksschuss von der Strafraumgrenze knapp am rechten Pfosten vorbei ging (37.). Im Anschluss war weiterhin Juventus am Drücker - es blieb allerdings bei diesem 0:0 zur Pause.

Juventus geht in Front

Nach der Pause agierten beide Mannschaften noch offensiver als zuvor. Alex Texeira verfehlte mit seinem phänomenalen Volleyschuss nur knapp den Kasten (49.), bevor Andrea Pirlo von der Strafraumgrenze sogar den Aussenpfosten traf (53.).

Das Glück war allerdings auf Seiten der Gäste aus Italien. Zunächst übersah der Linienrichter die Abseitsstellung von Stephan Lichtsteiner. Die Flanke des Schweizers beförderte Kucher anschliessend in das eigene Netz (56.).

Juventus erkämpft sich Gruppensieg

Im Anschluss avancierte die Partie zu einem offenen Schlagabtausch. Asamoah traf den eigenen Pfosten nach einer scharfen Flanke des Gegners (67.), bevor Arturo Vidal mit einem starken Vertikalpass Mirko Vucinic fand. Der Montenegriner liess sich vor dem leeren Tor zu viel Zeit, genau wie anschliessend Giovinco. Letztendlich scheiterte Pogba (69.).

In der Schlussphase blieb Donezk gefährlich. Juventus Turin verteidigte allerdings stark, so dass die Gastgeber zu keinen Grosschancen mehr kamen. Es blieb bei diesem verdienten Auswärtssieg für Juventus. Der italienische Meister schnappte sich so den Last-Minute-Gruppensieg.

   
   

Juventus vs Torino
2.12.2012

Juve gewinnt Derby problemlos
Im 185. Turiner "Derby della Mole" gibt es keine Zweifel über den Sieger. Juventus setzt sich gegen Torino problemlos 3:0 durch, wobei der Meister vom Aufsteiger mehrere Steilvorlagen erhielt.Torinos Kamil Glik wurde nach 35 Minuten wegen eines groben Fouls des Feldes verwiesen, sechs Minuten später beging der bereits verwarnte Schweizer Migjen Basha ein Hands im eigenen Strafraum (Pirlo schoss übers Tor). Die Tore fielen zwischen der 57. und 84. Minute.

Bei Juve, das zum letzten Mal vor Ablauf der viermonatigen Sperre gegen Trainer Antonio Conte von Angelo Alessio gecoacht wurde, stand Stephan Lichtsteiner nach drei Ligaspielen auf der Ersatzbank wieder in der Startformation.

   
   

Umstrittener 11 Meter gegen Juventus Turin
25.11.2012

Juventus Turin unterliegt AC Mailand
Der AC Milan hat das Kunststück geschafft, Juventus Turin mit 1:0 zu besiegen. Robinho verwandelte in der 31. Minute einen zweifelhaften Strafstoss und fügte der Alten Dame damit die zweite Saisonniederlage in der Serie A zu. Für die Gäste aus Turin war es die erste Niederlage in der Fremde seit 25 Spielen.

   
   
Gianluigi Buffon
20.11.2012

Buffon: "Juve sent a signal"
Gianluigi Buffon believes the dominant win over Chelsea was "a sign for Juventus and for Italy" that silenced the doubters.

"It’s wonderful, like many other victories with Juve, but when you give such a convincing performance – in tactical, physical, psychological terms – it’s a great sign for Juve and for Italy," he said of the 3-0 Champions League result.

"Some had doubts on us, but playing like this I think we cast those aside. We have our certainties and know that we still have to qualify. I hope we can do that.

If we should go out, at least we achieved nine points and it means we fought on level terms with everyone and got back to being competitive. That was our imperative.

We won in every area tonight. We were hungrier, sharper, more attacking, more creative and with a little more precision could’ve scored even more."

Juventus are now second in Group E with nine points, while Shakhtar Donetsk have qualified thanks to a 5-2 victory at Nordsjaelland.

The Bianconeri will go through as long as they earn a point in Donetsk.

   
   
Andrea Pirlo, Juventus Turin
20.11.2012

3:0! Juventus stürzt Chelsea in eine königsklassische Krise
Schon in der vierten Minute kündigten die Turiner ihren Sturmlauf an. Vucinic und Asamoah spielten sich links im Elfer den Ball zu, irgendwie bekam Lichtsteiner dann das Leder und der versuchte es. Petr Cech reagierte fantastisch und lenkte den Ball noch an den Pfosten. Fünf Minuten später dribbelte sich Oscar von der linken Seite zur Mittellinie und passte rechts auf Juan Mata.

Der Spanier kam an den Ball, zog ab und traf nur das Außennetz. Nach einer schönen Kombination von Lichtsteiner und Quagliarella wurde der Ball in der 13. Minute zur Ecke geklärt. Pirlos anschließende Ecke landete bei Vucinic der voll auf's kurze Eck draufhielt und Petr Cech nur noch mit einer klasse Parade abwehren konnte.

Chelsea nur selten gefährlich

In der 20. Minute wurde Fabio Quagliarella halblinks von Vucinic in Szene gesetzt, doch als sich David Luiz vor ihm aufbaute, blieb dem Italiener nur der Versuch das Leder flach an Luiz vorbeizuschießen. Das klappte, kam aber schwach bei Cech an. Ein Weitschuss von Vucinic (22.) und ein Pirlo-Freistoß (25.) setzten Chelsea weiter unter Druck.

Erst in der 36. Minute meldeten sich auch die Gäste mal wieder. Oscar ließ Barzagli stehen und versuchte im Drehen noch auf das Tor der Turiner zu schießen. Buffon parierte klasse und war schnell genug wieder oben, um auch den abgeblockten Nachschuss in Empfang zu nehmen.

Quagliarella schockt die Gäste

Zwei Minuten später klingelte es dann das erste Mal im Kasten der „Blues“. Fabio Quagliarella versuchte es mal aus der Ferne. Zwar kam dabei nur ein Schüsschen zustande, doch keiner erreichte den Ball. Auch nicht Cech, der auf dem falschen Fuß erwischt wurde und nicht mehr rankam. So kullerte die Kugel zum 1:0 hinter die Linie (38.). Im direkten Gegenzug stand dann der Belgier Eden Hazard pötzlich völlig frei vor Gianluigi Buffon, doch Juves Keeper blieb Sieger und hielt die Pausenführung fest.

Vidal erhöht

In der zweiten Halbzeit machte Juventus da weiter, wo in der ersten Hälfte Erfolg erzielt wurde. Quagliarella setzte sich in der 57. Minute gegen Cahill durch und bekam den Ball im Fallen noch auf das Tor, Buffon war aber zur Stelle. Anders lief's vier Minuten später. Asamoah kam auf der linken Seite an den Ball und spielte das Leder zurück in die Mitte, wo Arturo Vidal direkt abzog und die Kugel einmal mehr hinter die Linie der Londoner fliegen ließ (61.).

Giovinco macht alles klar

In der 75. Minute stand Mirko Vucinic nach einer Flanke von rechts plötzlich völlig frei, doch er selbst war genauso überrascht und hämmerte das Leder über den Kasten. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Sebastian Giovinco auch noch auf 3:0, als Cech völlig zu früh raus kam.

   
   

Juventus vs Lazio
17.11.2012

Juventus Turin trennte sich im Spitzenspiel gegen Lazio Rom mit 0:0
Der Offensive von Juventus Turin fehlt ein wenig die Konstanz. Der Tabellenführer erzielte trotz drückender Überlegenheit gegen Lazio Rom zum zweiten Mal kein Tor in dieser Saison. Juve vermisste gegen Lazio Regisseur Andrea Pirlo schmerzlich. Dem jungem Ersatz Paul Pogba (19) fehlte noch die Erfahrung, um in kniffligen Situationen die richtige Lösung zu wählen. Auf Turins Defensive ist allerdings Verlass. Lazio machte keinen Stich gegen die beste Abwehr der Serie A. Juve bleibt als Tabellenführer Favorit auf den Titel.

   
   

Buffon gegen Pescara im Tor
10.11.2012

Juve erteilt Pescara eine Lektion
Mit dem höchsten Saisonsieg festigt Juventus Turin die Tabellenführung in der Serie A. Juve gewinnt am Samstagabend bei Pescara Calcio mit 6:1.
Bereits in der ersten Halbzeit machte Juve alles klar. Arturo Vidal (9.), Fabio Quagliarella (22./45.), Kwadwo Asamoah (30.) und Sebastian Giovinco (38.) schossen bei einem Gegentreffer von Emmanuel Cascione (25.) einen 5:1-Vorsprung heraus. Nach dem Seitenwechsel machte Quagliarella mit seinem dritten Treffer (53.) sogar das halbe Dutzend voll.

 

   
   

Gigi Buffon
7.11.2012

Juventus Turin schlägt Nordsjaelland souverän mit 4:0
Durchatmen bei Juventus Turin! Nach drei Unentschieden, setzte es gegen den FC Nordsjaelland den ersten Sieg in der bisherigen Champions League-Saison. 4:0 hieß es am Ende.

 

   
   

Buffon ohne Chance
3.11.2012

Juventus Turin verliert wieder
Inter Mailand hat die Sieges-Serie von Juventus Turin beendet. Am Samstagabend unterlagen die Turiner zu Hause 1:3 (1:0). In der Tabelle schloss Inter damit bis auf einen Punkt zu Juve auf. Zu Beginn hatte alles nach einem leichten Spiel für den Spitzenreiter ausgesehen, Arturo Vidal hatte die Turiner bereits in der ersten Minute in Führung geschossen. Im weiteren Verlauf des Spiels steigerte sich aber Mailand deutlich, zweimal Diego Milito (59. Minute, 75.) und Rodrigo Palacio (89.) beendeten Juves sensationellen Lauf.

   
   

Quagliarella, Juventus Turin
31.10.2012

Juventus siegt in letzter Sekunde gegen Bologna
Drei Tage vor dem Spitzenkampf gegen Inter Mailand tat sich Juventus schwer mit dem Tore schiessen. Der Meister war gegen Bologna deutlich überlegen, führte aber nach 70 Minuten nur 1:0. Fabio Quagliarella hatte eine schöne Kombination über Pogba und Giaccherini aus wenigen Metern abgeschlossen. Mit der Führung im Rücken wurde Juventus passiv - und dafür bestraft. Taider traf in der 71. Minute nach einem Fehler von Aussenläufer De Ceglie zum Ausgleich. Der Aussenseiter verteidigte das wertvolle Resultat bis in die Nachspielzeit. Doch mit dem letzten Angriff fiel die Festung doch noch: Giovinco flankte präzise zur Mitte, wo Pogba mit dem Kopf den Ball aus sechs Metern ins Tor lenkte.

   
   

Gigi Buffon
28.10.2012

Juventus schlägt Catania
6 Mal gelb und 1 Mal rot sah die Mannschaft von Catania, Juventus hingegen nur 2 Mal gelb. Nachdem Catania in der ersten Halbzeit ein Tor aberkannt wurde, erzielte Juventus in der zweiten Hälfte des Spiels ein Tor und gewann die Partie mit 1:0.

   
   
Buffon gegen Nordsjaelland
23.10.2012

Juventus kommt gegen Nordsjaelland nicht über ein 1:1-Remis hinaus
Enttäuschung bei Juventus Turin! Der italienische Meister konnte gegen Nordsjaelland nicht über ein 1:1-Remis hinauskommen. Mikkel Beckmann erzielte für den Gastgeber die Führung - Juve-Stürmer Mirko Vucinic rettete den Punkt zehn Minuten vor Schluss.
 

   
   

Pirlo von Juventus Turin & Behrami von Napoli
21.10.2012

Juve schlägt auch Napoli
Die Turiner marschieren weiter und siegen im Schlager verdient mit 2:0

Juventus Turin bleibt in der italienischen Fußball-Meisterschaft eine Klasse für sich. Der Titelverteidiger und Tabellenführer schlug den ersten Verfolger SSC Napoli am Samstag im Gipfeltreffen der Serie A zu Hause mit 2:0. Die Tore erzielten der uruguayanische Verteidiger Jose Martin Caceres und der französische Teenager Paul Labile Pogba innerhalb von nur zwei Minuten. Damit führt der seit 47 Ligaspielen ungeschlagene Meister die Tabelle nun wieder solo mit drei Punkten Vorsprung auf Napoli an.

   
   

Juventus vs. Napoli ohne Buffon
19.10.2012

Buffon fehlt Juventus im Spitzenspiel gegen Napoli
Juventus Turin muss im Gipfeltreffen der italienischen Meisterschaft gegen den punktegleichen SSC Napoli auf Teamkeeper Gianluigi Buffon verzichten. Der 34-Jährige stand am Freitag nicht im "Juve"-Kader, nachdem er wegen Muskelproblemen im linken Oberschenkel schon beim WM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark gefehlt hatte. Marco Storari wird nun am Samstag im Tor der Turiner stehen.

   
   

Buffon im San Siro nicht im Tor
16.10.2012

Italien kämpft Dänen in Unterzahl nieder
Der viermalige Weltmeister Italien hat in der Qualifikation zur FIFA WM 2014 mit einem Kraftakt die Tabellenführung in der Gruppe B gefestigt. Der Vize-Europameister kämpfte in Mailand trotz langer Unterzahl Dänemark mit 3:1 (2:1) nieder und liegt mit nun zehn Punkten vor Bulgarien (6) sowie der Tschechischen Republik (5), das ein Spiel weniger bestritten hat. In San Siro trafen zunächst Milans Riccardo Montolivo und Roms Daniele De Rossi, dem Stuttgarter William Kvist gelang kurz vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach Wiederanpfiff sah Pablo Osvaldo vom AS Rom Rot, doch Stürmerstar Mario Balotelli von Manchester City machte mit dem 3:1 alles klar.

Italiens Stammtorhüter Gianluigi Buffon konnte im WM-Qualifikationsspiel gegen die Dänen unter Morten Olsen nicht antreten. Der 34-Jährige fiel durch die Fitnesstests vor der Partie, nachdem er vergangenen Freitag beim 3:1-Erfolg der „Squadra Azzurra“ gegen Armenien noch über die vollen 90 Minuten das Tor gehütet hatte. Grund ist eine Adduktoren-Verletzung, an der der viermalige Welttorhüter laboriert.

   
   

Buffon fraglich
14.10.2012

Italien: Keeper hat Oberschenkelprobleme
Hinter dem Einsatz von Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon am Dienstag im WM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark steht ein Fragezeichen. Der 34-jährige Keeper vom italienischen Rekordmeister von Juventus Turin musste sich am Sonntag an seinem linken Oberschenkel behandeln lassen. Eine Entscheidung, ob Buffon gegen die Dänen im Kasten der Squadra Azzurra stehen wird, dürfte erst kurzfristig fallen.

   
   
Kapitaen Gianluigi Buffon, Italien
12.10.2012

Italien erarbeitet sich ein 3:1 gegen ein hart kämpfendes Armenien
Im ersten Aufeinandertreffen der Nationen bekamen die Fans eine unterhaltsame Partie geboten, die Italien mit 3:1 für sich entschied. Armenien präsentierte sich hervorragend.
Mittelfeld-Stratege Andrea Pirlo hatte die Squadra Azzurra in der 11. Minute per verwandelten Elfmeter in Führung gebracht, ehe Genrik Mkhitaryan der zwischenzeitliche Ausgleich für den Aussenseiter gelang. Daniele de Rossi und Pablo Osvaldo drehten die Partie aber noch zugunsten des viermaligen Weltmeisters.

   
   
Juventus Turin
7.10.2012

Juventus Turin auch nach 46 Spielen nicht bezwungen!
Dank eines späten Tores von Teamspieler Claudio Marchisio in der 85. Minute setzte sich der noch ungeschlagene Meister am Sonntag in Siena 2:1 durch und feierte damit im siebenten Liga-Auftritt der Saison den sechsten Sieg. Altstar Andrea Pirlo hatte die Turiner voran gebracht, Emanuele Calaio schaffte kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich.

   
   
Champions League, Juventus Turin
2.10.2012

Champions League - Remis zwischen Shakhtar Donetsk und Juventus
Der FC Shakhtar Donetsk verpasste es beim 1:1 im ersten Europapokalspiel im neuen Juventus Stadion drei Punkte mitzunehmen.

Am ersten Spieltag hatte Juve trotz eines 0:2-Rückstandes bei Chelsea FC noch einen Punkt geholt und nach 23 Minuten lag die "Alte Dame" auch gegen die Ukrainer schon mit 0:1 hinten, nachdem Alex Teixeira Shakthar völlig verdient in Führung gebracht hatte. Zwei Minuten später glichen die Bianconeri durch Leonardo Bonucci aus, hatten in der Schlussphase aber Glück, dass die Gäste nicht drei Punkte mit nach Hause nahmen. Shakhtar liegt nun mit vier Zählern gleichauf mit Chelsea an der Spitze der Gruppe E.

   
   
Juventus ueberfaehrt die Roma
29.9.2012

4:1! Juventus überfährt die Roma
Meister und Tabellenführer Juventus Turin feiert in der 6. Runde gegen die AS Roma einen ungefährdeten 4:1-Sieg. Bereits nach 19 Minuten und den Treffern von Andrea Pirlo, Arturo Vidal und Alessandro Matri ist die Partie so gut wie entschieden.

   
   
Gianluigi Buffon
25.9.2012

Meister Juventus gibt gegen Fiorentina die ersten Punkte ab
Juventus Turin muss in der 5. Runde der Serie A die ersten Punkte abgeben. Der Meister, der seit über einem Jahr in der Meisterschaft nicht mehr bezwungen wurde, spielte bei der Fiorentina 0:0.

   
   
Juventus Turin Sieg
22.9.2012

Juventus Turin besiegt den AC Chievo
Juventus Turin hat auch das vierte Saisonspiel in der Serie A gewonnen und den AC Chievo mit 2:0 besiegt. Für Juventus war es das 43. Ligaspiel in Folge ohne Niederlage. Chievo hatte dem Spiel der Alten Dame wenig entgegenzusetzen, schaffte es immerhin, die erste Halbzeit ohne Gegentor zu überstehen. Dann traf Fabio Quagliarella per Doppelpack. In der 63. Minute erzielte der Stürmer per Seitfallzieher das 1:0, nur fünf Minuten später traf er aus spitzem Winkel zum 2:0. Juventus baute damit die Tabellenführung vor dem SSC Neapel aus und steht mit zwölf Punkten an der Spitze der Serie A.

   
   
Juventus Turin
19.9.2012

Champions League - Remis zwischen Chelsea und Juventus
Chelsea mit Trainer Roberto Di Matteo ist im 1. Gruppenspiel der neuen CL-Saison zuhause gegen Juventus Turin nicht über ein Remis hinausgekommen. Der Titelverteidiger und der italienische Meister trennten sich 2:2. 

   
   
Juventus Turin gewinnt den Italien Super Cup in Peking
11.8.2012

Juve gewinnt italienischen Supercup
Juventus Turin hat zum fünften Mal den italienischen Supercup gewonnen. Der Rekordmeister setzte sich in Peking gegen Cupsieger Napoli 4:2 nach Verlängerung durch. Stephan Lichtsteiner (bis 89.) behielt damit im "Schweizer Duell" mit Gökhan Inler (bis 106.) und dem durchspielenden Valon Behrami die Oberhand - Blerim Dzemaili fehlte Napoli wegen einer Sperre.

Juventus machte in der regulären Spielzeit dank Neuverpflichtung Kwadwo Asamoah (37.) und Arturo Vidal (73.), der vom Penaltypunkt aus traf, zweimal einen Rückstand wett - für Napoli trafen Edinson Cavani (27.) und Goran Pandev (41.). In der Verlängerung profitierten die Turiner von einem Eigentor von Christian Maggio (97.). Vier Minuten später sorgte der eingewechselte Mirko Vucinic mit dem 4:2 für die Vorentscheidung.

Spannung bis zum Schluss

Es ging hoch zu und her in der chinesischen Hauptstadt. Napoli beendete die Partie mit neun Mann, nachdem Pandev in der 85. Minute und Juan Zuniga in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte vom Platz gestellt worden waren. Zudem wurde Trainer Walter Mazzarri wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt. Vier weitere Spieler des Verliererteams erhielten eine Gelbe Karte, unter ihnen Behrami. Auch Lichtsteiner wurde verwarnt.

Mit diesem Sieg gelang Juventus die Revanche für die 0:2-Niederlage im Cupfinal vom 20. Mai. Der italienische Supercup fand zum sechsten Mal im Ausland statt, zum dritten Mal nach 2009 und 2011 in Peking.

   
   
Gianluigi Buffon
30.6.2012

"Gigi Nazionale": Erst nach dem Finalsieg gibt's ein Lachen von Buffon
"Wir sind im Finale, das ist großartig. Aber gewonnen haben wir noch nichts. Lachen können wir, wenn wir den Titel haben. Jetzt muss ein halbes Lächeln genügen."

Italiens Fußball-Teamkapitän Gianluigi Buffon ist ein Monument des "Calcio". Deshalb kann sich der 34-jährige Tormann in seiner Heimat fast alles erlauben. Diese Narrenfreiheit nimmt mitunter aber auch bizarre Formen an. Buffon ist eben einzigartig, wie er mit seiner Reaktion nach dem Einzug ins EM-Finale bewies.

Antonio Cassano trug freudestrahlend seinen Sohn Christopher über den Rasen. Mario Balotelli eilte zur Tribüne und umarmte seine Mutter Silvia. Einige Reihen weiter oben stand Alena Seredova mit einem ihrer Söhne im Arm und winkte in die Kameras. Sie aber blieb alleine. Ihr Liebster, "Gigi" Buffon, hatte sich nach dem Schlusspfiff nämlich sofort in die Kabine verkrochen. Beim großen italienischen Jubel über den 2:1-EM-Halbfinalsieg gegen Deutschland fehlte er. Denn "Gigi Nazionale" war verärgert.

Soeben hatte seine Mannschaft das Endspiel der EURO in Polen und der Ukraine erreicht. Keine Selbstverständlichkeit für die vor dem Turnier tagelang vom Wettskandal geschüttelte "Squadra". Also warum war Buffon nicht in Feierstimmung? "Ich kann nicht verstehen, dass wir so sehr leiden mussten in den letzten fünf Minuten. Man hat nicht alle Tage die Gelegenheit, in ein EM-Finale zu kommen. Wir aber spielten mit dem Feuer." Buffon sprach damit die vielen Chancen zum 3:0 an, welche die Italiener zwischen der 75. und 90. Minute leichtfertig vergeben hatten. "Wir hätten die Partie einfacher zu Ende bringen müssen."

Als Buffon diese Worte sprach, blickte er finster in die Kameras. Er sah nicht aus, wie einer, der gerade das EM-Endspiel erreicht hatte. Aus dem Studio in Rom forderten sie Buffon auf, wenigstens einmal der glücklichen Nation zuzulächeln. Ein wenig zog der Juventus-Keeper darauf die Mundwinkel nach oben, aber nicht zu sehr. "Wir sind im Finale, das ist großartig. Aber gewonnen haben wir noch nichts. Lachen können wir, wenn wir den Titel haben. Jetzt muss ein halbes Lächeln genügen."

"Er hat Charisma, kann Leute in seinen Bann ziehen"

Buffon ist überaus beliebt im ganzen Land. Er ist gewissermaßen eine Institution in "Bella Italia". Vor einem Jahr hielt er eine Rede vor hochrangigen Politikern. Darauf sagte der Staatspräsident Giorgio Napolitano: "Buffon könnte Karriere als Politiker machen. Er hat Charisma, kann Leute in seinen Bann ziehen und macht sich Gedanken über die Probleme unserer Zeit." Buffon ist tatsächlich nie um eine pointierte Aussage verlegen. Diese Eloquenz hätte man ihm nicht zugetraut, nachdem er 1997 nach seinem Nationalmannschaftsdebüt gegen Russland schüchtern und stotternd ein erstes TV-Interview gegeben hatte. Fremdschämen lag da näher als in den Bann gezogen zu werden, von dem Mann, der später ein Monument des "Calcio" werden sollte. Weil er alles erlebt hat im Fußball, wenige Monate nach dem WM-Titel spielte er zum Beispiel mit Juventus nach dem Zwangsabstieg in der Serie B, sieht er sich in der Position, alles zu kommentieren und im großen Rahmen seine Show abzuziehen.

Schon jetzt ist seine Schmähschrift auf Facebook legendär, in der er wegen der befürchteten 2:2-Remis-Absprache von Spaniern und Kroaten vor dem letzten EM-Gruppenspiel die italienische Mentalität anprangerte. "Diese Stimmung von Misstrauen und die Suche nach Schuldigen bei den anderen sind unhaltbar. Es ist die Mentalität der Mittelmäßigkeit und der Verlierer", kritisierte er das italienische Volk.

Als Buffon angesprochen wurde, ob der Wettskandal das Nationalteam zu großen Leistungen anstacheln werde, wie es vor sechs Jahren auf dem Weg zum WM-Titel der Manipulationsskandal getan hatte, winkte er ab. "Es soll mir keiner damit kommen, dass wir gut sind wegen dieses Skandals. Das ist nur eine Geschichte für die Medien. Und diesmal werde ich nicht dulden, dass diejenigen, die uns jetzt in den Dreck ziehen, nach dem allfälligen Titelgewinn auf den Triumphzug aufspringen wie 2006."

Vielleicht ist es tatsächlich so, dass es Buffon um mehr geht als nur um Fußball. Es geht ihm wohl um ein positives Bild, das transportiert wird. Um ein tadelloses Verhalten. Um Ehre, Schweiß, Blut und Tränen. Deshalb denkt er bei der Nationalhymne auch an seine Urgroßväter, welche im Ersten Weltkrieg für ihr Vaterland starben. Wer sieht, mit welcher Inbrunst Buffon die Nationalhymne mitsingt, hat keinen Zweifel daran, dass dem so ist.

   
   
Gianluigi Buffon
28.6.2012

Buffon: "Wir wissen, dass ihr Rache wollt"
An ihm müssen Jogis Jungs vorbei:
Gianluigi Buffon (34) vom ungeschlagenen Italien-Meister Juventus Turin.

BILD fragte den Weltmeister und 4-maligen Welt-Torhüter im Exklusiv-Interview: Signore Buffon, welche Bedeutung hat das Halbfinale für Sie?

Buffon: „Ein Klassiker zwischen zwei großen Mannschaften. Spiele gegen Deutschland gehören zu den schönsten Erinnerungen meiner Karriere.“

BILD: Italien verlor noch nie bei einer EM oder WM gegen Deutschland...

Buffon: „...Traditionen und Statistiken sind dazu da, um gekippt zu werden. Aber ich hoffe natürlich, dass es so bleibt. Dass es wieder einmal gut geht.“

BILD: Wie denken Sie heute über das WM-Halbfinale 2006 gegen uns, das Italien mit 2:0 nach Verlängerung gewann?

Buffon: „Eine unglaublich große Befriedigung! Wir haben damals einen großartigen Gegner in seinem Zuhause geschlagen, durften das Finale in Berlin spielen und wurden Weltmeister.“

BILD: Wie groß wird der Rache-Wunsch der deutschen Elf sein?

Buffon: „Mit Sicherheit sehr hoch. Wir wissen, dass sie sich rächen wollen. Und sie sind verdammt stark. Eine super Mannschaft.“

BILD: Wie wollen Sie Deutschland bezwingen?

Buffon: „Wir dürfen überhaupt keine Fehler machen, und wie immer braucht man einen Funken Glück.“

BILD: Deutsche Stärken?

Buffon: „Der Angriff.“

BILD: Schwächen?

Buffon: „Es gibt keine.“

BILD: Ist Neuer auf dem Weg, so wie Sie 2003/2004 und 2006/2007 der beste Torhüter der Welt zu werden?

Buffon: „Weiß ich nicht. Jeder hat seine Geschichte. Aber mit Sicherheit ist er ein ganz Großer. Der Beweis: Er ist bei Bayern und für Deutschland die Nummer 1.“

BILD: Welche deutschen Spieler gefallen Ihnen noch?

Buffon: „Wenn ich wählen müsste, würde ich Klose und Gomez nehmen.“

BILD: Ihre Frau Alena kommt extra eingeflogen. Wird Ihnen das noch mehr Kraft geben?

Buffon: „Zu wissen, dass Alena kommt und mich anfeuert, freut mich ungemein.“

   
   
Gianluigi Buffon
26.6.2012

Italiens Torwart Gigi Buffon
Niemand hat auf ihn gesetzt, vielleicht nicht einmal er selbst, als leidenschaftlicher Zocker. Niemand hat einen Cent für seine Mannschaft gegeben, das hat ihn, den Kapitän, schon immer besonders motiviert. Denn einen Titel hat Gianluigi Buffon, genannt Gigi, jetzt schon gewonnen: Er ist der coolste Torhüter des Turniers. Nicht nur wegen seiner Parade im Elfmeterschießen gegen England - Buffon fing den Schuss von Ashley Cole. Sondern weil der Italiener es schaffte, so etwas wie heitere Gelassenheit auszustrahlen, während Europa den Atem anhielt.

Man musste nur sehen, wie er beim Münzwurf des Schiedsrichters vorm Elfmeterschießen auf Englands Kapitän Steven Gerrard zuging: Gerrard schaute so trübsinnig und deprimiert drein wie sein Team gespielt hatte. Buffon aber strahlte ihn an, machte einen Witz und tätschelte dem Gegner zum Schluss tröstend die Schulter. Als wollte er sagen: Kopf hoch, amico mio, bringen wir es hinter uns. Ihr werdet verlieren, aber davon geht die Welt nicht unter.

Gleich danach ging Buffon zu seiner Mannschaft. Die Azzurri bildeten eng umschlungen einen Kreis. Und aus dieser Umarmung hörte man einen Schrei. Es war der Kapitän, der rief: "Los Kinder! Gehen wir das Spiel gewinnen!" Die Italiener gewannen das Spiel, das sie 120 Minuten lang gestaltet und dominiert hatten, beim Elfmeterschießen. Gigi Buffon sah nicht hin, wenn seine Teamgefährten schossen. Er wandte sich ab: "Das ist wie eine Lotterie. Drin oder nicht drin. Ich kann das nicht sehen."

Buffon sah also nicht, wie Mario Balotelli den Ball in die linke Torecke knallte, wie Riccardo Montolivo neben das Tor schoss. Er sah nicht jenen unnachahmlichen Lupfer von Andrea Pirlo, der Trainer Cesare Prandelli das Blut in den Adern gefrieren ließ. So ein Löffelchen hatte man zuletzt beim EM-Halbfinale Italien gegen die Niederlande 2000 gesehen, damals servierte Francesco Totti, und Trainer war der Über-Torwart Dino Zoff.

Buffon sah Ashley Young, der die Latte traf. Antonio Nocerino erzielte das 3:2. Dann kam Cole. Die Parade. Buffon erhob sich, reckte den Zeigefinger in den Himmel über Kiew. Und trabte unter die Tribüne, während Alessandro Diamanti Italien ins Halbfinale schoss.

"Ich dachte nichts, außer: Du musst so viel parieren wie möglich", sagte Buffon später. Er ist ein großer Torwart. Aber kein Torwart für Elfmeter. Niemals würde er einen schießen, so wie sein Halbfinal-Gegner Manuel Neuer. Auch aus Respekt für den Kollegen: Buffon findet, so etwas tut man nicht. Er könnte es wohl auch nicht. Er fürchtet es: "Im Fußball gibt es so etwas wie eine göttliche Gerechtigkeit, die Ausgleich schafft für alles im Leben."

   
   
Gianluigi Buffon
6.6.2012

Buffon an Holocaust-Gedenkstätte
Italiens Teamkapitän Gianluigi Buffon legte zwei Tage vor dem EM-Eröffnungsspiel im ehemaligen KZ einen Kranz in den Farben der italienischen Tricolore nieder. Einige Spieler zündeten in Gedenken an die Opfer des NS-Regimes Kerzen an. Nationaltrainer Cesare Prandelli und sein Team begaben sich nach dem gut einstündigen Besuch im Museum Auschwitz nach Birkenau. Überlebende des KZ aus Italien schilderten den Azzurri in Birkenau ihre schrecklichen Erlebnisse von damals.

Einige Nationalspieler weinten, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Zum Abschied hätten die Fußballer die ehemaligen KZ-Häftlinge umarmt.

   
   
Gianluigi Buffon
2.6.2012

Gianluigi Buffon: Der routinierte Spassvogel
Italiens langjährige und unbestrittene Nummer 1, Gianluigi Buffon, gehört zu den dienstältesten Teilnehmern an der EURO 2012. Der 34-Jährige steht bereits die Hälfte seines Lebens als Profi zwischen den Pfosten. Momentan steht Buffon im Verdacht, in einen Wettskandal verwickelt zu sein.

Gianluigi Buffon debütierte im November 1995 mit nur 17 Jahren in der Serie A. Mit der AC Parma spielte er gegen die AC Milan 0:0. Keine zwei Jahre später trug Buffon bei einem 1:1 gegen Russland bereits das Trikot der italienischen Nationalmannschaft. Schon damals war erkennbar, welche Qualitäten Buffon auszeichnen.

Schnelle Reflexe gepaart mit stoischer Ruhe

Eine perfekte Strafraumbeherrschung, blitzschnelle Reaktionen und eine enorme Ruhe selbst in hektischen Situationen bilden die Eckpfeiler von Buffons Spielweise. Hinzu kommt eine äusserst geringe Fehlerquote. Seiner Abwehr vermittelt Buffon stets Sicherheit. Er bevorzugt das Spiel auf der Linie gegenüber waghalsigen Ausflügen.

Sportliche Verwandtschaft

Sport geniesst in Buffons Familie einen hohen Stellenwert. Seine Mutter war Diskuswerferin, sein Vater Gewichtheber und seine zwei Schwestern spielen Volleyball. Zudem ist Gianluigi Buffon mit Goalie-Legende Lorenzo Buffon verwandt. Dieser hütete bei der Fussball-WM 1962 in Chile Italiens Tor.

Hunger auf Rekorde

Seit Buffon 2001 für 54,1 Millionen Euro zu Juventus Turin wechselte, ist er der teuerste Torwart-Transfer der Fussballgeschichte. Bereits viermal wurde er zum Welttorhüter des Jahres gewählt, was ausser ihm nur Iker Casillas gelang. Geht es nach Buffon, so sind weitere Rekorde nicht ausgeschlossen: «Ich kann spielen, bis ich 45 Jahre alt bin.»

Zahlreiche Verletzungen

Buffon kennt auch die Schattenseiten des Profidaseins. Die EM 2000 verpasste er wegen eines gebrochenen Daumens und an der WM 2010 erlitt er im ersten Spiel einen Bandscheibenvorfall, der ihn 213 Tage ausser Gefecht setzte. 2005 verletzte er sich zudem schwer an der Schulter, was ihn ebenfalls zu einer langen Pause zwang.

Verbundenheit mit den Fans

Die Abkürzung C.U.I.T. auf Buffons Handschuhen steht für «Commando Ultra Indian Trips». Dieser Fangruppe seiner Heimatstadt Carrarese gehörte er als Junge an: «Das war meine zweite Familie, eine zweite Haut.» Buffon kennt also die Seele der Fans, so dass er nach Siegen oft Handschuhe, Trikot und sogar Hose auszieht und sie den jubelnden Tifosi zuwirft.

Vereinstreue

«Gigi», wie ihn seine Fans liebevoll nennen, hat in 17 Saisons nur für zwei Vereine gespielt. Als Juventus 2006 zum Zwangsabstieg in die 2. Liga verurteilt wurde, blieb Buffon trotz lukrativer Angebote in Turin. «Viele haben mir gesagt, dass es dumm war, bei Juve zu bleiben», räumte Buffon ein. Wegen der grandiosen Fans aber sei er geblieben.

Begnadeter Sprücheklopfer

Das italienische Wort «buffone» bedeutet auf Deutsch «Witzbold», und tatsächlich gilt Buffon als geborener Spassvogel. Mannschaftskollegen berichten, dass er in beinahe jedem Training mit gut einem Dutzend neuer Sprüche und Witze aufwartet.

   
   
Gianluigi Buffon
30.5.2012

Depression mit Hilfe von Maler überwunden
Italiens Nationaltorhüter Gianluigi Buffon hat seine Depressionen auch mit Hilfe des französischen Malers Marc Chagall überwunden. „Ich konnte stundenlang auf seine Bilder schauen. Wenn man anfängt, dem Leben einen neuen Wert zu geben, kommt wieder Lust auf zu leben“, sagte der 34-jährige Buffon der Sport Bild.

Der Keeper des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin musste ausgerechnet in der Zeit sportlicher Erfolge – 2003 und 2004 wurde er zum Welttorhüter gekürt – gegen die Depressionen ankämpfen. „Die Probleme sind genau in einem Schnittpunkt meines Lebens aufgetreten. In der Umbruchphase zwischen Jugend und dem Erwachsenwerden. In meinem Kopf haben sich viele Dinge verändert. Jetzt geht es mir wieder gut“, erklärte Buffon, der mit dem tschechischen Supermodel Alena Seredova verheiratet ist.

Der Weltmeister von 2006 profitierte in der schwierigen Phase von der Unterstützung seiner „grossen“ Familie, nahm in „zwei, drei Sitzungen“ die Hilfe eines Psychologen in Anspruch – und fand Erfüllung abseits des Spielfelds. Buffon: „Ich habe begonnen, mich mit mir selbst zu befassen und mir neue Interessen zu suchen. Ich begann zu reisen und mich für Kunst zu interessieren.“

Innerhalb von sechs Monaten hat der einzige viermalige Welttorhüter neben dem Spanier Iker Casillas nach eigener Aussage die Depressionen verscheuchen können. Und das, obwohl die Wege zur Genesung gerade im Profisport schwer zu beschreiten sind. „Als Torwart kann man nicht einfach sagen, dass man sich eine Auszeit nehmen will. Es ist nicht möglich, einfach in Urlaub zu fahren und eine lange Kur zu beginnen“, meinte Buffon.

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